Radeon RX 6500 XT im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
Die Leistungsaufnahme und Effizienz der Radeon RX 6500 XT geprüft: Wie viel Strom benötigt die Mainstream-Grafikkarte? Und was lässt sich beim OC herausholen?
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon RX 6500 XT im Test: Spezifikationen
- Seite 2 Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 3 Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks (2)
- Seite 4 Radeon RX 6500 XT im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 5 Radeon RX 6500 XT im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Wie bereits erwähnt, existiert keine AMD-Referenzkarte der Radeon RX 6500 XT, sodass wir alle Messungen anhand einer XFX Speedster Qick 210 Black durchgeführt haben. Folgerichtig finden auch die Messungen der Leistungsaufnahme anhand dieses Modells statt, um die Leistungsaufnahme der Mainstream-Radeon sowie die Effizienz beziffern zu können. Zur Erinnerung: Die Grafikkarte arbeitet mit 90 Watt GPU-Power und somit der von AMD genannten Overclocking-Spezifikation; Einsteigervarianten rechnen mit 80 Watt. Das Powerlimit wird bei der Radeon RX 6500 XT aber nur in wenigen Spielen ausgereizt, da andere Limits vorliegen.
Leistungsaufnahme
PCGH misst die Leistungsaufnahme von Grafikkarten seit August 2020 mithilfe des Power Capture Analysis Tool (PCAT), um Feinheiten besser abzubilden als zuvor. Wie immer bildet die folgende Tabelle die Maximalwerte aller Grafikkarten ab. Wer eine gute Belüftung im Gehäuse vorweisen kann oder bevorzugt mit Framelimits unterwegs ist, wird sowohl eine geringere Leistungsaufnahme als auch geringere Lautheit zu Gesicht und zu Gehör bekommen. Kommen wir nun zu den ungedrosselten Werten der Radeon RX 6500 XT im Vergleich:
| Leistungsaufnahme | RX 6500 XT (XFX Qick 210 Black) | RX 6600 (XFX Swft 210 Core) | RX 6600 XT (Sapphire Pulse @ 130 W GPU) | RTX 3060 (Gigabyte Eagle) | GTX 1070 FE | RX Vega 56 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Leerlauf (Desktop) | 11 Watt | 6 Watt | 5,5 Watt | 11,5 Watt | 8,5 Watt | 15 Watt |
| Dual-Display (UHD + FHD) | 15 Watt | 22 Watt | 22 Watt | 18,5 Watt | 11,5 Watt | 15,5 Watt |
| UHD-Youtube-Video | 14,5 Watt | 23 Watt | 22 Watt | 17,5 Watt | 12 Watt | 26 Watt |
| Gaming (MAXIMUM) | 109 Watt | 134 Watt | 155 Watt | 171 Watt | 149 Watt | 216 Watt |
| Control (WQHD + RT) | - | 133 Watt | 153 Watt | 170 Watt | – | – |
| Anno 1800 (Full HD) | 102 Watt | 132 Watt | 151 Watt | 170 Watt | – | – |
Wie wir im Test der Radeon RX 6600 und 6600 XT erläutern, arbeiten diese Mittelklasse-Grafikkarten im Leerlauf außerordentlich effizient. Damit ist Schluss, sobald ein zweiter (unterschiedlicher) Monitor Kontakt aufnimmt oder ein Youtube-Video gestartet wird. In beiden Fällen schnellt der Speichertakt auf den Volllastmodus hinauf. Die daraus resultierende Leistungsaufnahme etwas über 20 Watt ist zwar immer noch sparsam, aber im Angesicht vieler anderer Grafikkarten unnötig viel.
Die Radeon RX 6500 XT zeigt eine andere Charakteristik. Im puren Leerlauf (ruhender Windows-Desktop) arbeitet die Grafikkarte mit vergleichsweise hohen 11 Watt, obwohl unsere Testkarte ordnungsgemäß ihre Lüfter abschaltet, eine GPU-Temperatur weit unter 40 °C aufweist und außerdem keinerlei Beleuchtung zur Schau stellt. Wir werden schnellstmöglich anhand eines zweiten Modells nachmessen, ob es sich hier um das normale Wattniveau handelt, oder ob doch Modelle mit den erwarteten 5 bis 6 Watt existieren.
Geblieben ist auch bei der Radeon RX 6500 XT das Verhalten im Niedriglastbetrieb: Egal ob Video-Playback bei Youtube oder Anschluss eines zweiten Monitors, der Speichertakt schnellt auf seine Maximalgeschwindigkeit hoch. Hier zahlen sich das schmale Interface und die geringe Kapazität zum ersten Mal aus - sparsamer als die Radeon RX 6500 XT ist in diesen Disziplinen keine andere Grafikkarte der aktuellen Generation. Übrigens verfügt Navi 24 über nur zwei Display-Engines, sodass Grafikkarten mit je einem HDMI- und einem Displayport-Ausgang das technische Limit darstellen.
Quelle: PC Games Hardware
Radeon RX 6500 XT: Video Playback Full VRAM Speed.
Unter Volllast wird das schmale GPU-Powerbudget (ASIC-Power) von 90 Watt nur in wenigen Spielen ausgeschöpft, meist rangiert der Kern zwischen 70 und 80 Watt - überlaufender Speicher und nötiges Nachladen aus dem System-RAM limitieren die Entfaltung. Zusammen mit den übrigen Posten rund um Speicher, Spannungswandler, Lüfter und weitere Verluste ergibt sich eine Gaming-Leistungsaufnahme zwischen rund 100 und 110 Watt. Die Radeon RX 6500 XT kann sich somit "sparsamstes Modell der aktuellen Generation" nennen, noch vor der RX 6600. Eine einzelne 6-Pol-Strombuchse zeugt von der Sparsamkeit. All das ist sparsam und leicht zu kühlen, aber nicht effizient - eine Radeon RX 6600 ist beim Full-HD-Gaming gut 100 Prozent schneller, aber lediglich um 25 Prozent stromdurstiger.
Spulenrasseln respektive -fiepen ist bei modernen Gaming-Grafikkarten in unterschiedlicher Ausprägung zu hören. Je nach Last und Bildrate sind Spulengeräusche mehr oder minder deutlich hörbar. Im Falle der Radeon RX 6500 XT können wir Entwarnung geben, hier ist Spulenfiepen nur sehr schwach wahrnehmbar. Lediglich bei sehr hohen vierstelligen Bildraten (etwa im Hauptmenü von The Witcher 3 ohne VSync/Framelimit) ist ein Fiepen zu hören.


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Man könnte auch sagen, diese größe passt schon eher zu der Leistung.
PS: Der PCGH-Leistungsindex ist der Bonus, der eigentliche Test fehlt noch.
Zur not:
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Das maximale, was man Raff vorwerfen kann: Er hat den Reisekomfort und den Verbrauch eines Niva bei Autobahn-Geschwindigkeiten getestet statt bei Tempo 40 auf einem russischen Feldweg. Aber wenn das Ding halt für deutsche Straßen und mit 137 km/h Höchstgeschwindigkeit beworben wird beziehungsweise zum Spielen mit aktuellen Spielen und nicht als explizite Retro-Grafikkarte für Titel aus dem (vor-)letzten Jahrzehnt, dann ist das schon mal kein ganz falscher Ansatz, sondern schlimmstenfalls einer, der vorhandene Stärken neben definitiv vorhandenen Schwächen übersieht.
2.) Blöd seid ihr natürlich nicht, hab ich auch nirgends behauptet.
3.) Sehe ich eben auch anders, man vergleicht die Endgeschwindigkeit eines Porsche 911 GT3 RS (3090) mit der eines Golf 1.0 TFSI (Mainstream) und kommt dann völlig überraschend zum Ergebnis, dass dies nicht passt und der 911 GT3 RS dem Golf vorzuziehen ist.
4.) Das Ding wie du so schön sagst, wird aber eben genau nicht für Full HD mit maximalen Details beworben, sondern wurde explizit mit den Aussagen High Details und Full HD beworben. Getestet und bewertet wird aber eben mit Max Details (was zumindest in den meisten Fällen deutlich über High liegen sollte).
Maximal (Extrem hoch)
DirectX 12, 150 % Achsenauflösung,
Maximal (Badass)
"Ultra"-Preset
Maximal - mit 150 % Achsenauflösung
Vulkan, max. Details (Ultra Nightmare)* with TSSAA 8TX
Maximale Details mit 8× MSAA + FXAA
Ich kann dabei sogar mit der Überschrift perfekt leben, diese ist in meinen Augen eine perfekte Zusammenfassung der Karte, sie ist definitv kompromissbehaftet und kocht auch nur auf der Sparflamme. Der Text im Test dagegen zeigt an vielen Stellen, dass man sich viel mehr erwartet hat, so auch letzlich die Aussagen
Bedauerlicherweise bleibt nach der Schrumpfkur wenig vom "Ampere-Schreck" übrig, der Wolf geriet unter die Räder und ist nun in fast jeder Hinsicht ein Lämmchen
Der "Nachtest" mit reduzierten Auflösungen zeigt dann auch schön, wie ein echtes Fazit lauten kann (auch wenn ich den Xbox Seitenhieb nicht nachvollziehen kann, denn jeder Konsole wird nunmal massiv subventioniert und kann und darf preislich nicht verglichen werden; dazu spielt mal mit einer Series S ein aktuelles Spiel, viel Spaß, den Leuten hier sind 144fps zu wenig, was denken die wenn die mit AMD hochskalierte 4k mit 25-30 fps sehen?) Im ürbigen würde ich mir wünschen die 3050 in den gleichen Test zu kopieren und in die Tabellen mit einzuskalieren, auch wenn beide in meinen Augen keine geeigneten Gegner sind, wäre es doch mal interessant wie sich 6600 und 3050 mit reduzierten Details schlagen. Denn auch bei den Karten kann im normalen Parcour ja oft nicht die Rede davon sein, dass etwas spielbar ist.
Das maximale, was man Raff vorwerfen kann: Er hat den Reisekomfort und den Verbrauch eines Niva bei Autobahn-Geschwindigkeiten getestet statt bei Tempo 40 auf einem russischen Feldweg. Aber wenn das Ding halt für deutsche Straßen und mit 137 km/h Höchstgeschwindigkeit beworben wird beziehungsweise zum Spielen mit aktuellen Spielen und nicht als explizite Retro-Grafikkarte für Titel aus dem (vor-)letzten Jahrzehnt, dann ist das schon mal kein ganz falscher Ansatz, sondern schlimmstenfalls einer, der vorhandene Stärken neben definitiv vorhandenen Schwächen übersieht.
MfG
Raff
Als unseriös würde ich euren Test nicht beschreiben wollen, dafür sind die Parameter zu deutlich hervorgehoben.
Als nicht passend würde ich aber bestätigen wollen, es ist ja nunmal auch so, dass man eine G-Klasse (ein Auto) nicht mit einem Porsche 911 vergleicht! Oder das es eben keinen Sinn macht einen BMW 1er gegen einen M5 auf dem Nürburgring zu vergleichen. Warum nicht? Weil beide eben komplett andere Einsatzszenarien haben.
Ich glaube jeder hier würde auf die Barrikaden gehen, wenn man morgen einen Test liest, in dem die G-Klasse mit einem 911 verglichen wird und dann bspw. die G-Klasse gewinnt, weil der Porsche bereits 11% Steigung nicht hochkam und die G-Klasse 45% schafft! Man muss so einen Test in meinen Augen einfach auch an die Klasse (Fahrzeugklasse, oder eben Graka Klasse) anpassen. Das dies ein schier unlösbarer Aufwand ist und ihr dies in einem Special abbildet halte ich für OK. Was ich zweifelhaft und in gewisserweise vieleicht sogar unseriös finde, dass man am Standardparcour, der eben bewusst außerhalb der eigentlichen Einsatzszenarien liegt, ein Fazit zieht!
Es hätte zudem nicht das Kontingent an TSMCs N7 entlastet (in dem Navi 21-23 und Zen3 gefertigt wird), da Navi10 auch in diesem Prozess gefertigt wurde.
Und ein reiner Mining-Chip würde nichts ändern, da die Miner dann einfach beides kaufen würden. Für Miner gibts kein Genug. Solange sich damit rentabel schürfen lässt, und die Anschaffungskosten in einem bestimmten Zeitrahmen wieder erwirtschaftet werden können, wird genommen was zu bekommen ist.