Radeon gegen Geforce: AMD sichert sich weitere Marktanteile
Jon Peddie Research hat neue Zahlen für den GPU-Markt. Im vierten Quartal 2019 konnte sich AMD mit seinen Radeons demnach weitere Marktanteile sichern, während Intel und Nvidia Federn lassen. Bei den dedizierten Grafikkarten bleiben Geforces dennoch unangefochtener Marktführer.
Jon Peddie Research analysiert schon seit Jahren den GPU-Markt. Nun liegt die Auswertung des vierten Quartals 2019 vor und laut dieser verbuchte AMD abermals einen höheren Marktanteil. Bei den diskreten Grafikkarten allerdings blieb Nvidia dominant: Weltweit lag der Marktanteil dort immer noch bei 73 Prozent. AMD konnte sich zuletzt jedoch auf 27 Prozent hocharbeiten - nach 24 im letzten Quartal und 26 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Ebenfalls interessant ist, dass der komplette GPU-Markt im Vergleich zum dritten Quartal 2019 um 3,4 Prozent zugelegt hat. Davon profitierte laut Bericht vor allem AMD. 22,6 Prozent mehr GPUs sollen die Radeon-Bauer ausgeliefert haben, Nvidia gleichzeitig 1,9 Prozent weniger. Kaum Veränderung gab es bei Intel, wo man ein Plus von 0,2 Prozent sieht. Daraus ergeben sich natürlich auch Änderungen bei den Marktanteilen: Die Analysten sehen bei AMD ein Plus von 3 Prozent, während sowohl Nvidia (Minus 0,97) als auch Intel (Minus 2 Prozent) Federn lassen.
PC-Markt wächst
Aus der Untersuchung geht ebenfalls hervor, dass der PC-Markt seine Schrumpfkur wohl langsam überwunden hat. Im Vergleich zum dritten Quartal 2019 weisen die Autoren ein Plus von 1,99 Prozent aus, betrachtet man den Vorjahreszeitraum, kommt sogar ein Anstieg von 3,54 Prozent heraus. In dem Kontext relativiert sich auch der prozentuale Verlust bei den diskreten Grafikkarten von 0,19 Prozent. Zuletzt waren noch 31,9 Prozent der PCs mit einem gesonderten Pixelbeschleuniger ausgestattet.
Ebenfalls interessant: AMD legt CPU-Marktanteile von Mercury Research vor
Auch im CPU-Markt verbuchte AMD jüngst wieder Zuwächse. Die große Stärke von AMD sind dabei die Client-PCs; insbesondere bei denjenigen, die sich ihre Rechner selbst zusammenbauen. Der Server-Markt galt noch als Sorgenkind, doch allmählich scheinen auch die Eypc-Prozessoren gut anzukommen.
Quelle: Jon Peddie Research

Wir haben ja gesehen, wie beide Marktpartner (AMD/Nvidia), kartellartig, die Preise für Grakas nach oben getrieben haben. Losgelöst von Entwicklungskosten und Herstellungskosten.
Auch ein Beitritt von Intel wird daran nicht viel ändern. Die Preise sind immer noch viel zu hoch. Sprich, man stützt sich gegenseitig.
Was es bräuchte wäre ein Markteilnehmer, bei dem nicht die gleichen Großaktionäre im Boot sitzen, wie bei Intel, AMD und Nvidia. Die hätten dann eventuell Lust sich den Kuchen unter den Nagel zu reißen, anstatt diesen zu verwalten, wie es die genannten offensichtlich tun.
Wir haben ja gesehen, wie beide Marktpartner (AMD/Nvidia), kartellartig, die Preise für Grakas nach oben getrieben haben. Losgelöst von Entwicklungskosten und Herstellungskosten.
Auch ein Beitritt von Intel wird daran nicht viel ändern. Die Preise sind immer noch viel zu hoch. Sprich, man stützt sich gegenseitig.
Was es bräuchte wäre ein Markteilnehmer, bei dem nicht die gleichen Großaktionäre im Boot sitzen, wie bei Intel, AMD und Nvidia. Die hätten dann eventuell Lust sich den Kuchen unter den Nagel zu reißen, anstatt diesen zu verwalten, wie es die genannten offensichtlich tun.
GPU-Marktanteile: Nvidia legt im dritten Quartal deutlich zu - ComputerBase
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