Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+: Special Edition im Anmarsch [Update]
Jetzt aktualisiert: Sapphire wird die Radeon RX 5700 XT Nitro+ offenbar als Special Edition für über 500 Euro auflegen. Neben nochmals erhöhten Taktraten bietet die SE ein überarbeitetes Design mit zusätzlichen RGB-Elementen.
Aktualisierung vom 15.11.2019
Mit einer Pressemitteilung verkündet Sapphire die Nitro+ RX 5700 XT Special Edition und bestätigt damit einige der bereits geleakten Informationen. Die SE-Variante bietet drei Taktstufen, darunter der "Spieltakt" von 1.965 MHz und der Maximal-Boost von 2.035 MHz. Der Basistakt ist mit 1.840 MHz rund vier Prozent höher als bei der normalen Nitro+ mit 1.770 MHz. Der Speicher läuft mit effektiv 14,4 Gbps anstatt mit 14,0 Gbps - in Summe soll das bei der Nitro+ zu einer Mehrperformance von 6 Prozent führen. Damit sei die Nitro+ SE die "die potenziell schnellste RX 5700 XT auf dem Markt".
Spieler können nicht nur per Schalter an der Seite der Karte zwischen Performance- und Silent-BIOS umschalten, sondern das auch mit der neuesten Trixx-Software erledigen. Im Silent-Modus werden Zieltakte verringert und Zieltemperaturen erhöht, um einen potenziell ruhigeren Betrieb zu ermöglichen. In diesem Modus arbeitet die Karte mit einem Boost-Takt von bis zu 1.925 MHz und einem Game-Takt von bis zu 1.815 MHz.
Bei der Kühlung kommt das Tri-X-Design zum Einsatz. Sapphire spricht von neu gestalteten, leiser Lüftern (zwei größere, 95 × 15 mm große Lüfter und ein 87 × 13,5 mm großer Lüfter) mit jeweils einem Doppelkugellager. Mit einem 8 + 1 + 2 Phasen Digital Power Design soll die Nitro+ RX 5700 XT Special Edition besonders schnell sein. Empfohlen wird ein Netzteil mit mindestens 650 Watt, die Platine nutzt einen 8- und 6-Pol-Stromanschluss. Der leicht übertaktete Speicher soll mit einer robusten Speicherkühlung in Zaum gehalten werden, um den Speicher mit einem unabhängigen, speziell dafür entwickelten Kühlmodul abzukühlen.
Die ARGB-Beleuchtung ist Sapphire besonders wichtig. Das zeigt sich bei der Aluminium-Backplate mit integriertem ARGB, aber auch bei den transparenten Lüftern. Es gibt auch noch einen 3-PIN-Anschluss am Ende der Karte, um damit eine Option anzubieten, die ARGB-LEDs zwischen der Nitro+ RX 5700 XT Special Edition und dem Mainboard zu synchronisieren. So kann man wählen, ob die Grafikkarte die RGB-LED-Effekte eigenständig auslöst oder ob das Mainboard die Kontrolle übernehmen soll. Dazu wurde auch das TriXX Nitro Glow Utility für die Nitro+ SE "deutlich erweitert und verbessert". Die Logos auf der Oberseite der Karte und auf der Rückseite wurden mit ARGB-LED-Effekten für ein vollständig anpassbares Erscheinungsbild ergänzt. Dabei stehen verschiedene Modi zur Verfügung, darunter ein Rainbow-Modus oder die Option, die LEDs völlig abzuschalten. Der neue Audio Visualisation genannte Modus synchronisiert die Audioeffekte eines Spiels oder Films mit den ARGB-LEDs der Grafikkarte.
Im PCGH-Preisvergleich wird die Nitro+ SE geführt und ist ab 499 Euro auch "demnächst" verfügbar.
Originalartikel vom 13.11.2019
Im Netz sind die Aufnahmen einer Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ Special Edition aufgetaucht. Berichten zufolge wartet der Pixelbeschleuniger mit nochmals erhöhten Taktraten und einer angepassten Optik auf. Der maximale Takt beläuft sich demnach auf 2.035 statt 2.010 MHz. Auch die Speichertaktrate wurde angepasst, sodass die Special Edition eine Übertragungsrate von 14,4 Gbps und nicht länger 14 Gbps erreicht.
Die Lüfter liegen nicht mehr in einer schwarzen, sondern einer transparenten Ausführung vor. Die Transparenz geht im Falle der Radeon RX 5700 XT Nitro+ Special Edition mit einer RGB-Beleuchtung einher, das Modell ist also nochmals farbenfroher. Die ursprüngliche Version der Grafikkarte war lediglich an der Seite über einen Leuchtstreifen und das Herstellerlogo beleuchtet.
Preis bei über 500 Euro
Bei der Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ handelt es sich bereits um eines der flottesten und beliebtesten Custom-Designs auf Navi-Basis. In unserem Preisvergleich steht es derzeit auf Platz zwei der meistgesuchten Grafikkarten, hinter der RX 5700 Red Dragon von Powercolor und vor der Radeon RX 5700 XT Red Devil desselben Herstellers. Aktuell wechselt die Nitro+ ab rund 465 Euro den Besitzer.
Vor dem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass man die limitierte Special Edition oberhalb von 500 Euro platziert. Cowcotland zufolge soll sie für 520 Euro den Besitzer wechseln. Damit wäre sie noch 20 Euro teurer als die Radeon RX 5700 XT ROG Strix von Asus - aber auch 100 Euro preiswerter als die Special Edition der Red Devil. Letztere ist allerdings nur noch schwer verfügbar und stand in der Vergangenheit mehrfach bei unter 500 Euro.
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Die Radeon RX 5700 XT Nitro+ soll ab dem 15. November in begrenzter Stückzahl ausgeliefert werden. Eine Verfügbarkeit sei zudem nur für ausgewählte Märkte gegeben. Ob sich der Straßenpreis dennoch bei nennenswert unter 520 Euro einpendelt, bleibt abzuwarten.
Quelle: Cowcotland
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