Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ offiziell vorgestellt und ab 479 Euro lieferbar
Sapphire hat mit der Radeon RX 5700 XT Nitro+ ein neues Custom-Design von AMDs aktuellem Grafikkarten-Topmodell vorgestellt, das sich unter anderem durch einen Triple-Fan-Kühler, Werksübertaktung und die hauseigene TriXX-Software hervortun soll.
Bereits in den vergangenen Wochen sind erste Eckdaten sowie Abbildungen zur Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ aufgetaucht und während Sapphire mit der "Pulse" bereits ein Custom-Modell veröffentlicht hat, soll die neue Nitro+ noch mal eine Schippe drauflegen. Hierfür verfügt die Karte unter anderem über ein "Tri-X" benanntes 2,5-Slot-Kühlerdesign mit zwei 95 mm-Lüfter an jeder Seite, die gegen den Uhrzeigersinn laufen, und einem 87 mm-Lüfter in der Mitte, der im Uhrzeigersinn läuft, wourch ein optimaler Luftstrom erreicht werden soll.
Die getunnelten Lamellen an den Lüftern sollen zudem die Konvektion des Luftstroms erhöhen, sodass die Temperaturen im Spielbetrieb unter 75 Grad Celsius bleiben und die Geräuschentwicklung bis zu 13 dBA leiser ausfällt. Die standardmäßig nicht beleuchteten Lüfter lassen sich auch durch separat erhältliche ARGB-Lüfter austauschen, während die 30,6 Zentimeter lange Karte selbst über eine LED-beleuchtete Aluminium-Backplate und Leuchtelemente an der Seite verfügt, die wahlweise auch mittels Mainboard-Synchronisation gesteuert oder per Tool abschaltbar sind.
Die ohne Kühler nur rund 26 Zentimeter lange Platine der Grafikkarte setzt auf ein 8+1+2-Phasen-Design und zwei Acht-Pin-Stromstecker, wobei sie sich laut Hersteller bis zu 265 Watt genehmigt (Referenz: 225 Watt). Unterdessen wurden auch die Taktraten gegenüber der Referenz und dem Pulse-Modell nochmals merklich angehoben:
| Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ | Sapphire RX 5700 XT Pulse | RX 5700 XT Referenz | |
|---|---|---|---|
| Basis-Takt | 1.770 MHz | 1.670 MHz | 1.605 MHz |
| Game-Takt | 1.905 MHz | 1.815 MHz | 1.750 MHz |
| Turbo (bis zu) | 2.010 MHz | 1.925 MHz | 1.905 MHz |
Neben der Werksübertaktung soll sich außerdem über die Boost-Funktion der mitgelieferten TriXX-Software bis zu 14 Prozent mehr Performance herausholen lassen, indem zu Gunsten einer höheren Framerate die Auflösung reduziert und das Bild mittels Radeon Image Sharpening hochskaliert wird. Ebenfalls nutzen lässt sich die Software zur Konfiguration der Beleuchtung und Lüftersteuerung. Für die Bildübertragung verfügt die Nitro+ derweil über zweimal HDMI 2.0b und zweimal DisplayPort 1.4, während gleich drei BIOS-Versionen mit an Bord sind, von denen zwei auf höhere Performance oder geringere Lautstärke optimiert sind sowie eine dritte Auswahlmöglichkeit für beide Modi über die Software gedacht ist.
Im PCGH-Preisvergleich ist die Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ seit heute bei ersten Händlern gelistet, wobei Caseking.de mit 479 Euro aktuell den Bestpreis stellt. Andere Custom-Designs der Radeon RX 5700 XT starten gegenwärtig ab 409 Euro. Die Redaktion arbeitet unterdessen noch an einem Hands-on-Test zur Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT.
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Quelle: Pressemitteilung

Und deswegen hatte ich ja auch den Zusatz, mit den 400 €. So lange meine aktuelle Graka noch gut läuft und schön die kälter werdenden Abende unter meinem Schreibtisch heizt, hab ich keinen Kaufdruck. Aber spätestens Ende '19 will ich den Bildschirm upgraden und alles über FullHD wird dann schon eng für meine R9 390.
Und bei gebrauchten GPUs bin ich immer sehr skeptisch, man weiß ja nicht wie sehr die geprügelt und im Takt experimentiert wurden. Und bei deinen genannten GTX ist ja auch normalerweise keine Restgarantie mehr da...
Gruß
Bin zumindest mit meiner r9 390 Nitro sehr zufrieden und deshalb geneigt wieder zu Sapphire zu greifen.
Nicht schlecht die Karte aber müsste ich jetzt eine kaufen wäre es die XFX mit dem komischen "Nachnamen"