Radeon RX 5700 (XT): Custom-Modelle von Powercolor ab sofort verfügbar, Bestseller bei Amazon.com
Der Launch der ersten Custom-Grafikkarten von Powercolor ist zumindest offiziell erfolgt. Hierzulande ist noch Geduld angesagt, da kein Händler in unserem PCGH-Preisvergleich die zunächst in den Markt gestarteten Red Devil-Modelle listet. Nachschub gibt es später zudem durch günstigere Varianten mit einer Dual-Fan-Kühlung.
Der in Asien wütende Taifun Lekima sorgte für eine leichte Verzögerung beim Verkaufsstart von Powercolors Custom-Modellen der Radeon RX 5700-Reihe. Pünktlich zum neuen Termin für den Marktstart sind die unterschiedlichen Grafikkarten unter dem Red Devil-Banner jedoch im Handel erhältlich. Weitere Varianten, darunter Vertreter aus der Red Dragon-Reihe, folgen in den kommenden Tagen.
Powercolor Radeon RX 5700 (XT) Red Devil - Bestseller bei Amazon.com, Limited Edition mit RGB-Mauspad
Powercolors Red Devil-Modelle der Radeon RX 5700-Reihe kommen in gleich drei Ausführungen in den Handel. Doppelt ist die Radeon RX 5700 XT Red Devil vertreten, denn die gibt es auch in einer Limited Edition. Mit der feiert Powercolor nicht nur den Launch an sich, sondern auch die großen Änderungen der Produktreihe, die mit den neuen Custom-Grafikkarten Einzug halten.
So gibt es etwa eine moderne Optik für das Branding entsprechender Produkte. Ein neues Logo samt Schriftzug prangt nun auf der Verpackung sowie der rückseitigen und 1,5 mm dicken Backplate der Red Devil-Modelle. Die alte Optik bleibt zumindest teilweise erhalten und ist noch auf den mittigen Stickern der Lüfter zu sehen sowie an einer Seite der Kühlerabdeckung. Dort wird das alte Logo auch von einer RGB-Beleuchtung unterstrichen. Auch die ist neu im Produktportfolio von Powercolor. Ebenso hat der AMD-Boardpartner ein neues Kühlerdesign implementiert.
Abseits der selbstverständlich enthaltenen Radeon RX 5700 XT findet sich im Lieferumfang der Red Devil Limited Edition auch ein Mauspad mit RGB-beleuchtung. Das trägt neben dem neuen Branding der Produktreihe ebenfalls das Logo von Powercolor. Auch eine etwas edlere Verpackung lässt der Hersteller springen.
Kurioserweise listeten erste Händler die Limited Edition zwischenzeitlich zu deutlich günstigeren Preisen als die normale Variante. Ab 465 Euro war das besondere Paket, das Powercolor schnürt erhältlich, auch wenn es noch nicht verfügbar war. Die Standard-Ausführung ohne RGB-Mauspad startete hingegen bei 549 Euro. Mittlerweile findet sich nur noch ein Anbieter, der 569 Euro für die Red Devil Limited Edition aufruft. Händlerpreise für die Non-XT-Variante fehlen bislang. Powercolor nennt unterdessen eine unverbindliche Preisempfehlung von 389 US-Dollar für die letztere Variante. Die XT-Modelle sind ab 439 US-Dollar in der Standard-Ausführung und 449 US-Dollar in der Limited Edition erhältlich. Erwähnenswert ist zudem, dass die Limited Edition bei dem Versandriesen Amazon in den USA zum Bestseller in der Kategorie Grafikkarten aufstieg, wie auf Reddit von Nutzern berichtet wird. Ein erstes Hand-On zu den Red Devil-Modellen von Powercolor finden Sie übrigens nachfolgend.
Powercolor Radeon RX 5700 (XT) Red Dragon - Schlichtes Design und nur zwei Lüfter für den schmaleren Geldbeutel
Wer ist lieber schlichter mag, etwas sparen möchte und auf etwas Takt verzichten kann, für den hat Powercolor auch Varianten der Red Dragon-Reihe im Aufgebot sowie Varianten der Radeon RX 5700-Reihe ohne zusätzliches Branding.
Das Kühlerdesign beider Grafikkarten aus der Red Dragon-Reihe kommt ohne Schnörkel aus und sind in schlichtem Schwarz gehalten. Statt drei Lüftern verbaut Powercolor lediglich zwei 100-mm-Lüfter. Dadurch fallen die Grafikkarten letztlich auch kürzer aus. Ebenfalls ist auch die Bauhöhe verringert und beansprucht nur 2 Slots. Einzig in der Breite geht es etwas über die Norm hinaus.
Die Temperaturen sollen mit 5 Heatpipes im Zaum gehalten werden. Wie auch bei den Red Devil-Custom-Modellen verfügen auch die Grafikkarten der Red Dragon-Reihe über ein Dual-Bios, mit dem Nutzer zwischen Performance und Silent-Betrieb wechseln können. Ab Werk geht es für die Radeon RX 5700 XT Red Dragon im Game-Modus auf 1.795 MHz hinaus. Der maximale Boost-Takt wird mit 1.905 MHz angegeben. Bei der Non-XT-Variante liegt der Takt im Game-Modus bei 1.720 MHz, während es im Boost auf 1.750 MHz hinaufgeht. Als unverbindliche Preisempfehlung nennt Powercolor 409 beziehungsweise 359 US-Dollar. Hiesige Händler verlangen derweil 539 Euro für die Radeon RX 5700 XT Red Dragon. Die Non-XT-Variante ist aktuell noch nicht im Preisvergleich aufgeführt.
Preisgünstig wird es unterdessen bei den Custom-Modellen ohne Branding. Deren Kühler fällt nochmals kompakter aus, dafür lassen sich die Grafikkarten im Falle der Powercolor Radeon RX 5700 bereits ab 339 Euro gemäß unseres Preisvergleichs erstehen. Die Powercolor Radeon RX 5700 XT ist ab 395,90 Euro erhältlich.
[PLUS] Was man jetzt wissen muss: Ryzen 3000, Radeon RX 5700 (XT) und Intel Ice Lake
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In alten Zeiten habe ich viel bei K&M gekauft. Die Filiale hat leider dicht gemacht und dann war ich beim PC-Laden um die Ecke ein Stammkunde. Das war ne schöne Zeit. Bei Problemen konnte ich mir auch Hardware leihen um zu testen woran es liegt oder bin einfach mit der Kiste da vorbei geschneit und wir haben zusammen geschaut. Bei dem Spaß den ich dort immer hatte habe ich auch längere Lieferzeiten in Kauf genommen oder etwas höhere Preise. Leider gibt es schon seit einer Weile auch diesen Laden nicht mehr und seitdem bestelle ich nur noch Online. Solche kleinen Läden gibt es auch hier nur noch wenige. Der Vorteil war, dass ich dort auch einfach hinradeln konnte.
Die Entwicklung gefällt mir auch nicht. Wünsche mir wieder einen Laden in der Nähe.
Also geht dieses Geschäftsmodell eben Pleite, wenn ich keine Services anbiete.
Das würde es nicht tun, wenn sie etwas an HARDWARE - auf Kommission- zum Beispiel vor Ort hätten. Dann darf das auch 5 Euro teurer sein.
Lagerhaltung kostet Geld, und das nicht zu knapp.
Alles was im Lager Staub fängt, ist in erster Linie totes Kapital.
Regionale PC Hardware Verkäufer? Das klappt bei Obst und Gemüse, aber bei Hardware ist mir dss egal von wem die kommt, ich bestelle bei Mindfactory.
Wenn der kleine Händler vor Ort etwas reißen will, muss er eben Services anbieten, die Amazon nicht anbietet. Kundenbetreuung, Austauschservice usw. Zumal es hier bei uns noch einige kleine Läden gibt, die aber zum Großteil Dienstleister sind, die Hälfte sind ca pleite gegangen,Gottseidank.
Wenn man heute nur regional und bei kleinen Läden kaufen würde, dann würde auch der Fortschritt und Effizienz massiv leiden.
Aber lieber mit dem Auto herumgurken und irgendwo was einkaufen und extra bestellen, wenn es wo anders weniger zeitintensiv, kostengünstiger und auch umweltfreundlicher ist.
Witzig, komme auch aus der Ecke und hab ehrlich gesagt ewig nicht mehr bei Andre was gekauft. Wird wohl bald Zeit,
das er mir nicht mit LC Power kommen darf hat er wahrscheinlich auch nicht vergessen.
Lies doch die Sätze einfach vollständig: Ich zahle die 30 Euro mehr doch durchaus, aber eben nicht, wenn ich da deutlich länger warten muss. Soll er halt bei Amazon bestellen und mir das verkaufen, hat er immernoch mehr dran verdient als würde er mir nix verkaufen. Beim letzten Gehäuse musste ich eine Woche warten.
Dein Händler um die Ecke hat auch gegen jeden anderen Onlinehändler oder gegen jede Computerkette keine Chance. Macht keinen Unterschied im Vergleich zu Amazon.