Sapphire Pulse Radeon RX 5700 (XT) vorgestellt: Erste Tests bescheinigen gute Custom-Kühlung
Grafikkartenhersteller Sapphire hat mit der neuen Pulse-Serie zwei Custom-Modelle der Radeon RX 5700 beziehungsweise RX 5700 XT offiziell vorgestellt, die sich unter anderem durch ihr Kühler-Design und leichte Werksübertaktung hervortun sollen. Erste Tests heben dabei vor allem die Kühlung hervor, während die Performance gegenüber der Referenz nicht merklich höher ausfällt.
Beide Modelle setzen laut Hersteller auf ein eigenes 12-Layer-Platinendesign mit besonders langlebigen Komponeneten und Sicherungsschutz sowie die Dual‑X-Kühlung, die auf zwei 95 Millimeter-Lüfter und Doppelkugellager setzt. Dank dem strömlinienförmigen Design der Lüfterblätter sollen die Temperaturen unter 75 Grad Celsius gehalten werden und ein bis zu 10 dBA leiseres Betriebsgeräusch im Vergleich zu den Referenzdesigns der Grafikkarten erreicht werden. Hierfür ist für den Idle-Betrieb zudem ein "0dB-Zero-Fan-Modus". Mit an Bord ist auch einen Aluminium-Backplate.
| Sapphire 5700 Pulse | RX 5700 Referenz | Sapphire RX 5700 XT Pulse | RX 5700 XT Referenz | |
|---|---|---|---|---|
| Basis-Takt | 1.540 MHz | 1.465 MHz | 1.670 MHz | 1.605 MHz |
| Game-Takt | 1.700 MHz | 1.625 MHz | 1.815 MHz | 1.750 MHz |
| Turbo (bis zu) | 1.750 MHz | 1.725 MHz | 1.925 MHz | 1.905 MHz |
Neben der leichten Werksübertaktung soll derweil über die Boost-Funktion der mitgelieferten TriXX-Software bis zu 15 Prozent mehr Performance drinnen sein, indem zu Gunsten einer höheren Framerate die Auflösung reduziert und das Bild mittels Radeon Image Sharpening hochskaliert wird. Beide Modelle haben einmal HDMI 2.0b und dreimal DisplayPort 1.4 für die Bildübertragung, während die Stromversorgung über einen 8‑poligen und einen 6‑poligen Stromanschluss erfolgt. Die beiden unterschiedlichen BIOS-Varianten der Karten sind auf höhere Performance oder geringere Lautstärke optimiert.
Quelle: Sapphire
Sapphire Pulse Radeon RX 5700 (XT) vorgestellt: Erste Tests bescheinigen gute Custom-Kühlung (1)
Die beiden neuen Custom-Designs sollen laut Pressemitteilung ab sofort verfügbar sein, wobei die Sapphire Pulse Radeon RX 5700 im PCGH-Preisvergleich aktuell ab 430 Euro gelistet wird und das XT-Modell ab rund 470 Euro, jedoch sind beide noch nicht lieferbar. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 389 Euro respektive 449 Euro.
| Modell | Sapphire Pulse Radeon RX 5700 XT | Sapphire Pulse Radeon RX 5700 |
|---|---|---|
| Streamprozessoren | 2.560 | 2.304 |
| Boost-Takt | Bis zu 1.925 MHz | Bis zu 1.750 MHz |
| Game-Takt | Bis zu 1.815 MHz | Bis zu 1.700 MHz |
| Basistakt | 1.670 MHz | 1.540 MHz |
| Speicher | 8 GiByte / 256-bit GDDR6 | 8 GiByte / 256-bit GDDR6 |
| Speichertakt | 14 Gbit/s | 14 Gbit/s |
| Displays | maximal 4 Displays | maximal 4 Displays |
| Schnittstelle | PCI Express 4.0 | PCI Express 4.0 |
| Ausgänge | 1x HDMI, 3x DisplayPort | 1x HDMI, 3x DisplayPort |
| BIOS | Dual UEFI | Dual UEFI |
| Kühlung | Dual X, 2 x 95 mm-Lüfter, Doppelkugellager | Dual X, 2 x 95 mm-Lüfter, Doppelkugellager |
| Abmessungen | 254 × 135 × 46,5 mm | 254 × 135 × 46,5 mm |
| Stromversorgung | 1 x 6-Pol, 1 x 8-Pol | 1 x 6-Pol, 1 x 8-Pol |
| Leistungsaufnahme | 241 W | 187 W |
Das sagen erste Test
Während die geringe Werksübertaktung bei Performance-Tests kaum messbar ins Gewicht fällt, heben erste Tests im Internet die vergleichsweise Laufruhe gegenüber dem Referenz-Design bei gleichzeitig niedrigeren Temperaturen hervor. Je nach Review und Messmethodik agieren die Karten dabei unter Last rund 10 Grad Celsius kühler und bis zu 10 dB(A) leiser als die AMD-Vorlagen.

Wenn ich mir die Bilder dieser Karte ansehe dann scheint es so als ob die Abluft auch direkt aus dem Gehäuse gepustet wird wenn die Karte im PC steckt, jedenfalls macht es den Anschein durch die zusätzlichen Lüftungsschlitze nahe des io Bleches. Pustet die Karte denn nur raus oder auch nach innen abführend durch die beiden Axiallüfter ?
Zu TriXX sollte man mal HWLuxx lesen.
Die virtuelle Resolution vom Boost wird im Spiel eingestellt+berechnet und hinterher auf Nativ hochgesampelt.
Erste Custom-Navi: Sapphire Pulse Radeon RX 5700 XT im Test - Hardwareluxx
Das bringt vor Allem in Bottleneck-Situationen echte Vorteile:
siehe D2 mit 80%
pipiripi
bitte löschen
Ein virtuelles 1800p wird als 2160p an den 4k-Moni gegeben. Der Moni muss net seinen eigenen Scaler nutzen.
Damit bleibt die Bildqualität besser.
VSR ist niemals Upscaling. Das SR in VSR steht für "Super Resolution" sprich Oversampling. Du rechnest bei VSR immer von einer höheren Eingangsauflösung in eine niedrigere Zielauflösung um. Beim Upscaling machst du das Gegenteil.
1800p @ 2160p mittels GPU Scaler ist kein VSR.
2160p @ 1800p mittels GPU Scaler wäre VSR.
Das ist nach m.E. ja der Witz das VSR+Sharpen bei Navi auch als Upsampling funzt.
Ein virtuelles 1800p wird als 2160p an den 4k-Moni gegeben. Der Moni muss net seinen eigenen Scaler nutzen.
Damit bleibt die Bildqualität besser. Gurdi hatte wohl auch schon 1440p-->2160p probiert.
Das TrixxTool geht wohl nur bis ca. 1800p-->2160p.
Vorsichtshalber könnte man beim Testen mal 60Hz einstellen.(wenn der Moni/TV nur 4k@60Hz kann)
Weiss jetzt net Was passiert oberhalb 60Hz. Ob die Graka dann weniger Bilder an den Moni schickt.
Wäre ja auch verpulverte Energie mehr zu rechnen als ausgegeben werden kann. Fps-Limit auf 60.
Mit 4k-HDR sind dann meistens die TV´s auch mit 60Hz@HDMi limitiert. Nur ganz neue Monis können 98Hz am DP.
Im besten Fall schaut man beim Kauf, ob der TV auch Freesync kann.(etliche Samsung)
Dann würde das o.g. Bsp. mit SoTR supersmooth laufen und man braucht sich net ne Ti kaufen um über 60Fps/Vsync zu bleiben.
(mit NV braucht man derzeit zwingend DLSS für ähnliche Aktionen, Was net jedes Game hat)
btw.
Das TrixxTool kann dieses TrixxBoost genannte Feature auch bei kleineren Auflösungen einsetzen,
falls man z.Bsp. in Shootern@1440p mehr Fps möchte. Und hier gehts sogar stufenlos.