Radeon RX 5700 (XT): Bereits EOL?

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Radeon RX 5700 (XT): Bereits EOL? (1)
Quelle: PC Games Hardware

Die Radeon RX 5700 (XT) könnte bereits EOL (End Of Life) sein, wenn man dem Bericht von Cowcotland glaubt. Demnach produzieren AMD und seine Partner keine neuen Karten mehr. Das könnte der Vorbote auf den Release der Radeon RX 6000-Reihe sein.

Die erste Generation RDNA-Grafikkarten könnte sich im Abverkauf befinden. AMD hatte noch einmal für die Radeon RX 5500-5700 ein verlängertes Spiele-Paket geschnürt, um die Karten attraktiver zu machen und nun heißt es von Cowcotland, dass AMD und Partner keine weiteren Karten mehr der Radeon RX 5700 (XT) produzieren lassen. Das könnte ein klarer Hinweis darauf sein, dass die Karte von der Radeon RX 6000 beerbt wird, wo man ja von den Modellen Radeon RX 6700, 6800 und 6900 (XT) ausgeht. Die kleineren Karten, die sich intern im Mainstream bewegen, könnten erst einmal auf RDNA-1.0-Technik bleiben, bis sie 2021 umgestellt werden.

Um nicht auf Bergen alter Grafikkarten zu sitzen, ist die bislang nicht offiziell bestätigte Maßnahme ohnehin nachvollziehbar. Spätestens mit der Vorstellung der Radeon RX 6000-Reihe dürfte die Vorgeneration schnell an Wert verlieren. Was in diesem Rahmen interessant ist: Die Radeon RX 5600 XT (Navi 10) soll erst einmal weiterproduziert werden. Das scheint auch für die Radeon RX 5500 (Navi 14) zu gelten, wie oben schon erörtert. Etwas merkwürdig wird es an dem Punkt, dass selbst die alten Polaris-Karten (20) wohl erst einmal im Programm bleiben - sie sind rund 3 Jahre alt.

Auch lesenswert: AMD Radeon RX 5000: Spiele-Bundle mit Godfall und WoW: Shadowlands verlängert

Dem Kunden kann es am Ende egal sein, denn da zählt nur Leistung und Preis. Mit etwas Glück kann man in den kommenden Wochen günstig eine Radeon RX 5700 (XT) schießen, wenn diese abverkauft werden sollen. Ihren Zweck erfüllen diese Karten ohne Frage, wenn man ein Szenario findet. Alles hängt davon ab, wie es mit den Preisen weitergeht. Die waren seit Release recht stabil für beide 5700er; zogen bei der Non-XT sogar etwas an.

Spätestens Anfang November sollte man als Aufrüst- oder Ergänzungswilliger ein gutes Bild vom Markt haben, denn dann sind die drei Ampere-Karten "verfügbar" und auch die neuen Radeons angekündigt.

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    • Kommentare (64)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        Ich warne auch davor DLSS wörtlich zu nehmen, vor allem den SuperSampling Teil. SuperSampling suggeriert, dass etwas in einer höheren Auflösung berechnet und dann ein Downsampling auf die Zielauflösung stattfindet.
        Du hast den Kern der Sache erfasst, nur dass Du die falschen technischen Schlüsse ziehst bzw. die Funktionsweise von DLSS falsch einschätzt.
        DLSS macht nichts anderes als temporal und motionkompensiert zu supersamplen.
        Deshalb hast Du eben auch mehr ECHTE Pixel zur Verfügung, als es die Eingangsrenderauflösung vermuten lässt.

        Zitat
        DLSS macht aber eher das Gegenteil, es berechnet intern eine niedrige Auflösung und betreibt dann Upscaling auf die Zeilauflösung.
        Nein- DLSS nimmt statt einem quantisierten Snapshot von der Rasterszene temporal verteilt viele, viele gejitterte Proben (deswegen Supersampling) und setzt diese vielzahl an Proben temporal kumuliert und positionsbereinigt in einem Zielframe zusammen.

        Nimm mal ein Gebüsch, das zwar ziemlich dicht ist, aber noch den einen oder anderen Blick dahinter erlaubt.
        Jetzt fahr mit dem Fahrrad an dem Gebüsch vorbei und die Szene dahinter wird für Dich plötzlich sichtbar, ohne dass da nur ein Detail dazuerfunden wird.

        Zitat
        Nvidia spricht dann davon, dass der Algorithmus auf 8k oder 16k trainiert wurde und das wäre dann das Äquivalent zu Supersampling.
        Ja - Der Algorithmus, der im Anschluss die Charakteristika eines Bildes mit perfektem Antialias angleicht. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man bis dahin schon mehr "echte" Pixel gesammelt hat, als es die native Auflösung bereitstellt.
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        Ich warne auch davor DLSS wörtlich zu nehmen, vor allem den SuperSampling Teil. SuperSampling suggeriert, dass etwas in einer höheren Auflösung berechnet und dann ein Downsampling auf die Zielauflösung stattfindet.
        Du hast den Kern der Sache erfasst, nur dass Du die falschen technischen Schlüsse ziehst bzw. die Funktionsweise von DLSS falsch einschätzt.
        DLSS macht nichts anderes als temporal und motionkompensiert zu supersamplen.
        Deshalb hast Du eben auch mehr ECHTE Pixel zur Verfügung, als es die Eingangsrenderauflösung vermuten lässt.

        Zitat
        DLSS macht aber eher das Gegenteil, es berechnet intern eine niedrige Auflösung und betreibt dann Upscaling auf die Zeilauflösung.
        Nein- DLSS nimmt statt einem quantisierten Snapshot von der Rasterszene temporal verteilt viele, viele gejitterte Proben (deswegen Supersampling) und setzt diese vielzahl an Proben temporal kumuliert und positionsbereinigt in einem Zielframe zusammen.

        Nimm mal ein Gebüsch, das zwar ziemlich dicht ist, aber noch den einen oder anderen Blick dahinter erlaubt.
        Jetzt fahr mit dem Fahrrad an dem Gebüsch vorbei und die Szene dahinter wird für Dich plötzlich sichtbar, ohne dass da nur ein Detail dazuerfunden wird.

        Zitat
        Nvidia spricht dann davon, dass der Algorithmus auf 8k oder 16k trainiert wurde und das wäre dann das Äquivalent zu Supersampling.
        Ja - Der Algorithmus, der im Anschluss die Charakteristika eines Bildes mit perfektem Antialias angleicht. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man bis dahin schon mehr "echte" Pixel gesammelt hat, als es die native Auflösung bereitstellt.
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ZeroZerp
        Was soll denn daran Marketing sein, wenn das Prinzip an sich nachgewiesender Weise funktioniert und es inzwischen jeder Seppel, der eine RTX Karte besitzt auf Herz und Nieren prüfen kann?
        Ich habe eine RTX Karte, kann das also sehr gut nachprüfen, ob es mir subjektiv visuell zusagt, was es tut. Aber es gibt trotzdem einen Unterschied zwischen einem exakt berechneten Pixel und einem der von DLSS ausgespuckt wird. Bei Spielen ist das auch unerheblich, da reicht es wenn es dem Augentest stand hält.

        Jenseits von jetzigen Bildschärfungen gibt es zudem die Bestrebung auch die Physik eines Spiels nicht zu berechnen, sondern von Tensor-Kernen nur annähern zu lassen um in der Summer Rechenzheit pro Frame zu sparen. Ein Flüssigkeitssimulation kann zum Beispiel so mit weniger Aufwand berechnet werden und den Unterschied würde ein Mensch nicht erkennen. Aus professioneller Sicht ist das aber nicht zu gebrauchen, weil letztlich dort die absolute Genauigkeit zählt und nicht was subjektiv gut genug oder vielleicht sogar besser aussieht.

        Ich warne auch davor DLSS wörtlich zu nehmen, vor allem den SuperSampling Teil. SuperSampling suggeriert, dass etwas in einer höheren Auflösung berechnet und dann ein Downsampling auf die Zielauflösung stattfindet. DLSS macht aber eher das Gegenteil, es berechnet intern eine niedrige Auflösung und betreibt dann Upscaling auf die Zeilauflösung. Nvidia spricht dann davon, dass der Algorithmus auf 8k oder 16k trainiert wurde und das wäre dann das Äquivalent zu Supersampling.
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        Nenne den Pixel wie du willst, er wurde nicht traditionell deterministisch wie alle anderen Pixel erzeugt.
        Doch ist er.

        Zitat
        Kumulieren, interpolieren, ableiten, alles schöne Worthülsen.
        Kumulieren und Supersamplen haben mit Interpolation und Ableitung nichts gemein.

        Zitat
        Aber es ist falsch zu denken, Nvidia wäre allein auf der Welt mit der Fähigkeit Rechenzeit zu sparen indem man Teile des Bilds traditionell aufwändig erstellt und den Rest mit relativ weniger Aufwand erzeugt.
        Merkwürdig, dass dieses "Kinderspiel" bis jetzt keine Andere Firma auf den Schirm gebracht hat.
        Ists doch nicht so einfach?

        Zitat
        Es ist nichts anderes als eine verlustbehaftete Rendering Methode
        Supersampling ist verlustbehaftet? Wie kommst Du denn auf die schiefe Ebene?

        Zitat
        Das Echtzeit 3D Analog zu verlustbehafteter Bild und Audiokompression.
        Damit beweist Du nun endgültig, dass du das Prinzip nicht im Geringsten verstanden hast.
        Ein noch weiter entfernteres Beispiel (Audiokompression) hätte Dir garnicht einfallen können.

        Zitat
        etwas das man in die Marketing-Waagschale werfen kann.
        Ist die Marketing- Keule inzwischen DAS moderne Hau- Drauf- Instrument?
        Was soll denn daran Marketing sein, wenn das Prinzip an sich nachgewiesender Weise funktioniert und es inzwischen jeder Seppel, der eine RTX Karte besitzt auf Herz und Nieren prüfen kann?
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ZeroZerp
        Da liegt schon der Hase im Pfeffer. DLSS erfindet nichts dazu....
        DLSS kumuliert vorhanden Information in ein Zielframe mit astreiner, nativer Auflösung.
        Nenne den Pixel wie du willst, er wurde nicht traditionell deterministisch wie alle anderen Pixel erzeugt. Kumulieren, interpolieren, ableiten, alles schöne Worthülsen. Aber es ist falsch zu denken, Nvidia wäre allein auf der Welt mit der Fähigkeit Rechenzeit zu sparen indem man Teile des Bilds traditionell aufwändig erstellt und den Rest mit relativ weniger Aufwand erzeugt.

        Es ist nichts anderes als eine verlustbehaftete Rendering Methode. Das Echtzeit 3D Analog zu verlustbehafteter Bild und Audiokompression. Das wird die Norm aller Hersteller werden, so wie es bei Filmen die Norm ist. Da schreit auch keiner nach der Version eines Marvel Films die verlustfrei komprimiert ist. Im Moment ist diese zukünftige Normalfall aber noch etwas neues, ein Sonderfall, etwas das man in die Marketing-Waagschale werfen kann.

        Derzeit sind allen Cuda Kerne FP32 und AMD scheint damit zu experimentieren dass die Rechenwerke unterschiedliche Genauigkeit haben werden, damit man weniger Overhead hat, wenn man gar keine FP32 Genauigkeit braucht. Auch das wird einen Namen bekommen von AMD und auch das ist etwas das Nvidia in ein zwei Generationen ebenfalls haben wird auf ihre Art und Weise.
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        Denn mit 60fps bei 4k meint Sony auch nichts anderes als dass in 1440p gerendert wird und die fehlenden Pixel dazuerfunden werden.
        Da liegt schon der Hase im Pfeffer. DLSS erfindet nichts dazu....
        DLSS kumuliert vorhanden Information in ein Zielframe mit astreiner, nativer Auflösung.
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