AMD Radeon RX 5600 XT im Test: Effiziente, aber auf Kante genähte Gaming-Grafikkarte [Update]
Jetzt aktualisiert: Radeon RX 5600 XT im Test mit Benchmarks und Empfehlungen: AMD läutet das Jahr 2020 mit einer neuen Mittelklasse-Grafikkarte ein. Die Radeon RX 5600 XT besetzt die Nische bis 300 Euro und attackiert damit direkt Nvidias Geforce GTX 1660 Ti und RTX 2060. Welches Modell sein Geld wert ist und wie die Alternativen aussehen, prüft PCGH im Test der Radeon RX 5600 XT.
Aktualisierung vom 22.01.2020
Mittlerweile sind die ersten Grafikkarten mit Radeon RX 5600 XT auch im PCGH-Preisvergleich verfügbar. AMD hat also nicht damit untertrieben, dass direkt zum 21. Januar auch Produkte verfügbar sein werden. Die ersten Listungen beginnen tatsächlich bei 299 Euro, wie es uns auch als unverbindliche Preisempfehlung mitgeteilt wurde. Teurere Custom-Designs mit aufwendigerer Kühlung gehen aber auch bis 369 Euro hoch, zum Beispiel die Asus ROG Strix 5600 XT OC.
Mit diesen Preisen wildert man in jedem Fall in Regionen der eigentlich zukunftssicheren Radeon RX 5700, wo günstige Designs ab 310 Euro beginnen, mit der Sapphire RX 5700 Pulse gibt es aber auch schon ab aktuell 329 Euro aufwärts gute Herstellerkarten.
Derweil haben quasi alle Hersteller die versprochenen BIOS-Updates veröffentlicht. Wir bereiten eine Aktualisierung unserer Firmware-Übersicht für Radeon RX 5600 XT vor.
Original-Artikel vom 21.01.2029
Dass sie kommt, ist seit Wochen bekannt - spätestens nach der offiziellen Vorstellung seitens AMD auf der IT-Messe CES Anfang Januar. Die Rede ist natürlich von der Radeon RX 5600 XT, welche die bisherige Angebotslücke zwischen RX 5500 XT und RX 5700 schließt. Mit einem Preisschild von 299 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) trifft die Radeon RX 5600 XT auf die Nvidia-Modelle Geforce GTX 1660 Ti und RTX 2060. PC Games Hardware bittet zum Schlagabtausch der preislich gehobenen 6-GiByte-Grafikkarten und prüft, ob diese Speicherkapazität mit den Anforderungen des Jahres 2020 zusammenpasst.
In diesem Artikel
Neben der Radeon RX 5600 XT hat AMD auch eine Radeon RX 5600 (non-XT) veröffentlicht. Dabei handelt es sich, genau wie bei der Radeon RX 5500 (non-XT), um ein Produkt speziell für Komplettrechner, das es nicht im Einzelhandel gibt. Wir klammern die Radeon RX 5600 in den Tests daher aus, führen sie aber in den vergleichenden Spezifikationstabellen. Weitere Details liefert Ihnen unsere GPU-Datenbank, die wir laufend um neue Grafikkarten erweitern.
| Modell | RX 5700 | RX 5600 XT | RX 5600 (OEM) | RX 5500 XT | RX 5500 (OEM) | RTX 2060 | GTX 1660 Ti | GTX 1660 Super |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mikroarchitektur | RDNA 1.0 | RDNA 1.0 | RDNA 1.0 | RDNA 1.0 | RDNA 1.0 | Turing | Turing "light" | Turing "light" |
| Fertigungsverfahren | 7 nm DUV | 7 nm DUV | 7 nm DUV | 7 nm DUV | 7 nm DUV | 12 nm FFN | 12 nm FFN | 12 nm FFN |
| Chipgröße (reiner Die) | 251 mm² | 251 mm² | 251 mm² | 158 mm² | 158 mm² | 445 mm² | 284 mm² | 284 mm² |
| Codename/Konfektion | Navi 10 XL | Navi 10 XLE | Navi 10 XE | Navi 14 XTX | Navi 14 XL | TU106-200-KA | TU116-400 | TU116-300 |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 10.300 | 10.300 | 10.300 | 6.400 | 6.400 | 10.800 | 6.600 | 6.600 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 (elektrisch ×8) | 4.0 (elektrisch ×8) | 3.0 ×16 | 3.0 ×16 | 3.0 ×16 |
| Direct-X-12-Feature-Level | 12_1 | 12_1 | 12_1 | 12_1 | 12_1 | 12_1 | 12_1 | 12_1 |
| FP32-ALUs/SIMDs/TMUs | 2.304/36/144 | 2.304/36/144 | 2.048/32/128 | 1.408/22/88 | 1.408/22/88 | 1.920/30/120 | 1.536/24/96 | 1.408/22/88 |
| Raster-Endstufen (ROPs) | 64 | 64 | 64 | 32 | 32 | 48 | 48 | 48 |
| GPU-Basistakt (MHz) | 1.465 | 1.130 | 1.130 | 1.607 | 1.607 | 1.365 | 1.500 | 1.530 |
| GPU-Boost-Takt Spiele (MHz) | 1.625 | 1.375 | 1.375 | 1.717 | 1.717 | 1.680 | 1.770 | 1.785 |
| Rechenleistung FP32 (GFLOPS) | 7.488 | 6.336 | 5.632 | 4.835 | 4.835 | 6.451 | 5.437 | 5.027 |
| Durchsatz Pixel/Texel (Mrd./s) | 104,0/234,0 | 88,0/198,0 | 88,0/176,0 | 54,9/151,1 | 54,9/151,1 | 80,6/201,6 | 85,0/169,9 | 85,7/157,1 |
| Speicheranbindung (Bit) | 256 | 192 | 192 | 128 | 128 | 192 | 192 | 192 |
| Geschwindigkeit RAM (GT/s) | 14,0 | 12,0 | 12,0 | 14,0 | 14,0 | 14,0 | 12,0 | 14,0 |
| Speichertyp | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 |
| Speicherübertragung (GB/s) | 448,0 | 288,0 | 288,0 | 224,0 | 224,0 | 336,0 | 288,0 | 336,0 |
| Speicherkapazität (MiB) | 8.192 | 6.144 | 6.144 | 8.192 / 4.096 | 4.096 | 6.144 | 6.144 | 6.144 |
| Typische Leistungsaufnahme | 180 Watt | 150 Watt | 150 Watt | 130 Watt | 150 Watt | 160 Watt | 120 Watt | 125 Watt |
Radeon RX 5600 XT im Test: Einordnung
Bei der Radeon RX 5600 XT handelt es sich technisch um eine abgespeckte Radeon RX 5700 (welche wiederum eine beschnittene RX 5700 XT darstellt), mit der AMD das Preissegment bis 300 Euro bedienen möchte. Ein neuer Grafikprozessor kommt folglich nicht zum Einsatz. Alle RX-5000-GPUs basieren auf AMDs im Juli 2019 gestarteter RDNA-Architektur und laufen bei der taiwanischen Foundry TSMC vom Band. Dabei kommt das 7-nm-FinFET-Verfahren mit DUV-Lithografie zum Einsatz, die Stand jetzt fortschrittlichste Art, Grafikchips in Masse zu fertigen. Im Laufe des Jahres 2020 werden die ersten Grafikchips mit extrem-ultravioletter Belichtung (EUV) folgen, welche eine weiter erhöhte Packdichte und Leistung pro Quadratmillimeter aufweisen werden.
Bei der Radeon RX 5500 XT brach AMD erstmals in der Neuzeit mit dem Schema "XT-Kennzeichnung = vollständig aktiver Chip". Die Radeon RX 5600 XT führt diese uneindeutige Benennung nicht bloß fort, sondern weicht gar noch weiter von der Tradition ab: Sowohl der Kern als auch das Speichersubsystem sind beschnitten. Die Hardware-Basis bildet dabei die Radeon RX 5700. Diese basiert auf AMDs bisher größtem RDNA-Chip, Navi 10. Von dessen 40 physisch vorhandenen Compute Units bleiben sowohl auf der Radeon RX 5700 als auch auf der RX 5600 XT noch 36 übrig. Damit das kleinere Modell nicht genauso schnell arbeitet wie das große, reduziert AMD die Taktraten: Rund 1,4 GHz stehen der RX 5600 XT mindestens zu, während RX-5700-Karten in der Regel im Bereich um 1,7 GHz agieren. Zu den Taktraten und der Rohleistung gleich mehr.
Die Radeon RX 5600 XT wurde laut AMD für das "ultimative 1080p-Erlebnis" konstruiert. Dies beinhaltet nicht nur Triple-A-Spiele wie Gears 5 und Borderlands 3, sondern auch E-Sports-Massenphänomene wie Fortnite, Apex Legends, Overwatch und Konsorten, welche relativ anspruchsarm für die Grafikhardware sind. AMD betont, dass es sich bei der RX 5600 XT tatsächlich um eine Ergänzung des Portfolios handelt, sowohl die RX 5500 XT als auch die RX 5700 bleiben am Markt - Erstere für Einsteiger-1080p-Gaming, Letztere für WQHD-Spieler. Die Benchmarks werden zeigen, ob die RX 5600 XT eine echte Nische bedient oder schlicht zwischen den Stühlen sitzt.
Quelle: AMD
AMD Radeon RX 5600 XT im Test: Effiziente, aber auf Kante genähte Gaming-Grafikkarte (8)
Speicher-Techtelmechtel
Schmerzhafter als bei der GPU fällt der Einschnitt am Speichersubsystem aus: AMD legt 64 der insgesamt 256 Datenbahnen zum GDDR6-Speicher still, sodass die Radeon RX 5600 XT mit 192 Bit auskommen muss. Des Weiteren beträgt die Speicherleistung nur 12 Gigatransfers pro Sekunde (12 GT/s oder "6.000 MHz") anstelle der bei vielen anderen Modellen genutzten 14 GT/s ("7.000 MHz"). Das Resultat ist eine um insgesamt 35,7 Prozent reduzierte Speichertransferrate gegenüber der RX 5700, nämlich 288 statt 448 GByte pro Sekunde. Das Verhältnis aus Gigaflops und Gigabytes tendiert bei der Radeon RX 5600 XT folglich zu einem Speicherlimit - das ist vor allem für Übertakter interessant.
Kommen wir nun zum wahren Wermutstropfen dieses Beschnitts: der Speicherkapazität. Eine Grafikkarte kann nicht mit beliebigen Speichermengen bestückt werden - zumindest nicht ohne Nebenwirkungen. Üblich ist beispielsweise, ein GiByte pro Speicherkanal zu installieren. Am Beispiel Radeon RX 5700 (XT) mit vier Kanälen (4 × 64 = 256 Bit) ergibt das 8 GiByte Gesamtkapazität, symmetrisch bestückt mit 8 × 1 GiByte GDDR6-Speicher. Aus der Interface-Breite ergibt sich somit die Gesamtmenge, wobei sich Letztere bequem verdoppeln lässt. RX-5700-Grafikkarten mit 16 GiByte sind technisch problemlos möglich, wären allerdings relativ teuer. Die RX 5500 XT wird bereits mit doppelt so dichtem Speicher als 8-GiByte-Variante produziert. Die Radeon RX 5600 (XT) ist jedoch ausschließlich mit 6 GiByte erhältlich. Das sieht nicht nur erklärungsbedürftig aus, sondern wirkt sich auch auf die Leistung in modernen Spielen aus.
Während Symmetrie bei der Speicherbestückung naheliegend und sinnvoll ist, handelt es sich dabei nicht um die einzige Option. Grafikspeicher lässt sich auch asymmetrisch installieren, das heißt mit unterschiedlicher Geschwindigkeit pro Modul. Die sieben Jahre alte Geforce GTX 660 (Ti) demonstriert, wie man ein auf 1,5 GiByte ausgelegtes Speichersubsystem mit 2 GiByte bestückt. Dabei werden die Speichermodule nicht gleichberechtigt an die Controller gehängt, sondern in unterschiedliche Gruppen unterteilt (Clamshell-Modus). 1,5 GiByte laufen mit voller Geschwindigkeit - doch sobald eine höhere Kapazität adressiert wird, teilt sich ein GiByte die vorhandenen Datenbahnen, sodass die Transferrate halbiert wird. Selbst das ist wesentlich schneller als eine Auslagerung in den Systemhauptspeicher (gerade mit modernem GDDR6-RAM), allerdings eine klare Notlösung. Daher verwundert es nicht, dass diese Idee kaum verwendet wird.
Randnotiz: Bei der Geforce GTX 970 handelt es sich nicht um den gleichen Fall wie bei der GTX 660 (Ti). Bei der GTX 970 hat Nvidia das erste und bislang einzige Mal beschlossen, einen dem hintersten Speicher-Controller zugehörigen Cache-Block zu deaktivieren. Die Controller sind hingegen alle aktiv, können jedoch nicht alle parallel mit voller Geschwindigkeit arbeiten - weitere Details im zeitgenössischen Artikel.
Typische Taktraten
Seit Navi/RDNA am Drücker ist, möchte AMD eine veränderte Sichtweise auf die Taktraten etablieren, welche in den Grundzügen derer von Nvidia gleicht: Der Basistakt sei nicht relevant, da er in der Praxis niemals erreicht werde. Als Basistakt wird jene Frequenz bezeichnet, welche selbst unter widrigsten Umständen (hohe Temperatur und Auslastung) gehalten wird. Relevant sei hingegen die mit Navi erstmals publizierte "Game Clock", von Nvidia als "Typical Boost" bezeichnet: der Durchschnitt, welcher über eine breite Palette an Spielen, Auflösungen und Exemplaren des spezifischen Grafikkartenmodells erreicht wird. PC Games Hardware kann anhand der vorliegenden RX-5000-Muster bestätigen, dass AMDs Game Clock einen validen Richtwert für die zu erwartenden Taktrakten während des Spielens darstellt. Tatsächlich fällt diese meist höher als angegeben. Daneben existiert noch der maximale GPU-Boost-Takt, welcher ein gutes Stück darüber liegt, bei Volllast aber niemals gehalten wird.
Interessant ist, was sich kurz vor dem RX-5600-XT-Launch hinter den Kulissen abspielte. Während die erste Charge an RX-5600-XT-Grafikkarten bereits die Reise zu den Händlern angetreten hatte und auch die Presse mit Mustern eingedeckt war, wurde eine Preissenkung der Geforce RTX 2060 publik. Das Nvidia-Modell wechselt nun ab rund 300 Euro den Besitzer und agiert damit nicht unweit der Radeon RX 5600 XT. Spätestens hier muss eine Unterscheidung zwischen Referenzdesign/Mindestleistung und den Custom-Designs der Boardpartner vorgenommen werden.
Referenz vs. Partnerdesigns
Die Anfang Januar von AMD herausgegebene Spezifikation für die Radeon RX 5600 XT hat sich nicht geändert. Dafür gibt es einen guten Grund: Die Partner wären verärgert, weil ihre Designs möglicherweise nicht auf große Last-Minute-Änderungen vorbereitet wären. Es gelten daher nach wie vor die folgenden Werte für Basisvarianten der Radeon RX 5600 XT: 135 Watt TGP (GPU-Powerbudget), 150 Watt TBP (typische Gesamtleistungsaufnahme) sowie 12 GT/s Speichertakt. Daraus ergibt sich eine Game Clock von offiziell 1.375 MHz. Jene 135 Watt TGP wurden von vielen Boardpartnern als GPU-Energiebudget übernommen. Wir als Tester können damit also ziemlich genau ermitteln, wie schnell eine Radeon RX 5600 XT mindestens arbeitet.
Quelle: AMD
AMD Radeon RX 5600 XT im Test: Effiziente, aber auf Kante genähte Gaming-Grafikkarte (4)
Was sich hingegen geändert hat, ist der Spielraum nach oben. AMD hat die preislich heranrobbende Geforce RTX 2060 zum Anlass genommen, die Obergrenze für RX-5600-XT-Herstellerdesigns heraufzusetzen. Mit anderen Worten: Wer kann, stattet seine Grafikkarte mit einem deutlich größeren Energiebudget und somit einer höheren Übertaktung aus. Besonders spannend ist, dass auch der Speichertakt Wer zum Start eine Radeon RX 5600 XT kauft, erhält ein Modell mit veralteter Firmware.
angehoben werden darf - und zwar von den genannten 12 auf 14 GT/s (+16,7 Prozent). Das gibt der Annahme, dass die Radeon RX 5600 XT mit den gleichen GDDR6-Chips ausgestattet wird wie ihre großen Geschwister, einen Nährboden. Da laut unserem Kenntnisstand kein Partner für die RX 5600 XT das von AMD vorgelegte Referenzdesign adaptiert, sondern auf eigene RX-5700-Designs zurückgreift, sind die meisten Modelle theoretisch für einen derartigen "Performance-Patch" gerüstet. Die Auslieferung der Ware hat jedoch schon begonnen - und mit ihr ein temporäres Dilemma: Wer zum Start eine Radeon RX 5600 XT kauft, erhält ein Modell mit veralteter Firmware. Die ausgelieferten Grafikkarten arbeiten mit geringeren Powerbudgets und somit effizient, aber langsamer, als sie nun offiziell dürften.
Alle Boardpartner, mit denen wir sprachen, stellten Firmware-Updates in Aussicht. Die meisten befanden sich zum Launch-Zeitpunkt der Radeon RX 5600 XT (21. Januar) noch in der Validierungs- und Auslotungsphase. Wir gehen davon aus, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts in Stein gemeißelt ist und eine Konkurrenzbetrachtung läuft. Die Idee lautet jedenfalls, die Performance-Firmwares auf den Hersteller-Websites zu veröffentlichen, damit jeder Frühkäufer, der es sich zutraut, ein BIOS-Update vornehmen kann. Nachfolgende Grafikkarten-Chargen sollen dann standardmäßig mit den aktualisierten Firmwares ausgestattet werden. Ein aktuelles Extrembeispiel mit finalem BIOS sieht folgendermaßen aus:
| Modell | RX 5700 | RX 5600 XT | RX 5600 XT |
|---|---|---|---|
| Variante/Design | AMD-Referenzkarte | Starkes Custom-Design | AMD-Vorlage |
| FP32-ALUs/SIMDs/TMUs | 2.304/36/144 | 2.304/36/144 | 2.304/36/144 |
| Raster-Endstufen (ROPs) | 64 | 64 | 64 |
| GPU-Basistakt (MHz) | 1.465 | TBA | 1.130 |
| GPU-Boost-Takt Spiele (MHz) | 1.625 | 1.660 | 1.375 |
| Rechenleistung FP32 (GFLOPS) | 7.488 | 7.649 | 6.336 |
| Durchsatz Pixel/Texel (Mrd./s) | 104,0/234,0 | 106,2/239,0 | 88,0/198,0 |
| Speicheranbindung (Bit) | 256 | 192 | 192 |
| Geschwindigkeit RAM (GT/s) | 14,0 | 14,0 | 12,0 |
| Speichertyp | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 |
| Speicherübertragung (GB/s) | 448,0 | 336,0 | 288,0 |
| Speicherkapazität (MiB) | 8.192 | 6.144 | 6.144 |
| Typische Leistungsaufnahme | 180 Watt | TBA | 150 Watt |
In diesem Beispiel, einer Powercolor Red Devil, wird nicht nur der Speichertakt um 16,7 Prozent angehoben, auch der GPU-Boost kann sich mit einer RX 5700 messen. Dies geht mit einem deutlich größeren Energiebedarf und somit Effizientverlust einher, im BIOS sind 170 Watt TGP (GPU-, nicht Board-Power!) hinterlegt. Bis sich das finale Bild ergeben hat, wagen wir erste Tests mit den bereits an die Presse herausgegebenen Firmwares - allerdings erst im Laufe der Woche. Im Folgenden dreht sich zunächst alles um die gesicherte Leistung der günstigsten RX-5600-XT-Variante für 300 Euro.

Das eine Produkt ist frisch auf den Markt gekommen, das andere nicht.
Hm, wenn ich mir die Preise so anschau (z.B. Asrock 5700 Challenger 309€, 5600 XT Challenger 298€), bezahlt man also 11 € weniger für evtl. geringere Leistung je nach BIOS und für 2 GB weniger Speicher? Ich würde mal annehmen, dass 2 GB GDDR6 wesentlich mehr kosten als 11€. Sprich die 5600 XT ist ohne Speicher teurer als die 5700 trotz evtl. geringerer Leistung?
Muss dieser Klickbait-Journalismus inkluvise Kraftausdrücke und prolligen Überschriften eigentlich sein? Mit parolenhaften und nichtssagenden Empfehlungen? Man sollte doch von einer 6GB Karte mit der Nvidia jetzt Jahrelang den Grossteil des Marktes bedient, die Finger lassen? Ja klar, man überlässt Nvidia einfach so die marktträchtigen Bereiche, man will ja absolut keine Marktanteile zurück.
Ehrlich Raff und Co., euch kann man schon lage nicht mehr für voll nehmen, was bei dem einen Hersteller nur gut und recht ist, ist bei dem anderen einfach nur grober Müll und Unfug.
Die GTX1060 ist auf lange Zeit die mit meistverkaufte Karte, wahrscheinlich ist dieser Trend völlig an euch vorbei gegangen!
Übrigens, zeigen eure Benchmarkergebnisse ein völlig anderes Fazit, als eurer geschriebener Text dazu.
Wie du unserem Fazit entnimmst, empfehlen wir weder eine GTX 1660 (S/Ti) noch eine RTX 2060. Wir raten zu RX 5700 und RTX 2060S. Bei den 6-GiByte-Modellen entspricht die Speicherkapazität einem stark reduzierten Mindesthaltbarkeitsdatum. 8 GiByte sollten's 2020 schon sein - vor allem bei AMD, wo man im 300-Euro-Bereich seit vielen Jahren (!) 8-GiByte-Modelle bekommt.
Vergleicht man RTX 2060 und RX 5600 XT, schlägt das Pendel zu Gunsten der Nvidia-Karte aus. Und zwar aus Konsumentensicht. Die Karte beherrscht neue Funktionen, die der Mitbewerber nicht aufbietet (DXR, DLSS, VRS). Da das alles in den Kinderschuhen steckt, ist das aber derzeit nicht überzubewerten. Zumal, wie im Artikel klar dargelegt, 6 GiByte gerade mit aktivem Raytracing zum Problem werden. Die Effizienz der beiden Karten (RTX 2060 vs. RX 5600 XT mit 14 GT/s) dabei vergleichbar, das Tuning-Potenzial bei der 2060 höher. Warum also sollten wir die RX 5600 XT empfehlen?
"Meta-Faktoren" wie die vom Hersteller erzielte Marge oder die Auswirkungen auf die Marktanteile interessieren nur Aktionäre oder Angestellte der Firmen, aber weder PCGH noch euch, die wir mit unseren Empfehlungen beraten.
MfG
Raff
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AMDs Motto ist: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. Immer diese Tagträumer hier^^
Oder jemand sagte mal:
Will aber natürlich den alten User nicht schlecht reden, denn er sprach auch selten mal die Wahrheit^^
Kommen wir nun zur Karte: Laaaangweilig. 5700 ist unumgänglich in dem Bereich.
Wer bei dem Preis zur 2060 oder 5600XT greift, dem ist nicht mehr zu helfen, denke aber auch, dass die Preise relativ zeitnah droppen werden bei der 5600XT.
Aber das Schaffe gelaber ist echt so was von über. Auch das du dafür auch noch mehrere Gefällt mir Klicks bekommst, zeigt nur wie daneben es hier manchmal ist.
Was wolltest du damit eigentlich aussagen? Das er Unrecht hatte? Soviel daneben lag er doch gar nicht damit. Und ansonsten gibt er halt, genau wie du und ich seine Meinung zum Besten.
Über Wahrheit braucht man wohl kaum reden, er sagt schließelich nicht öfter die unwahrheit als du und ich. Ehrlich gesagt erinnert mich dieses Verhalten an längst vergangene Zeiten auf Schulhöfen.
Ich bin schon oft mit dir einer Meinung gewesen (Technisch), aber auch oft nicht. Aber Meinung muss ich desewegen über dich nicht machen.
Kannst du mir bitte in diesem Thread zeigen was Schaffe geschrieben hat, das in Bezug zu deinem Post steht? Bzw. was er in diesem Thread geschrieben hat, das es Rechtfertigt ihn anzufeinden, deiner Meinung nach.
Auch das alles meine ich nicht Böse!
Bis jetzt ist das noch ziemlich Nutzlos und was da wirklich in Zukunft kommt, abwarten, aber hör endlich auf immer und immer wieder das gleiche zu labern, nervt... allein hier in diesem Thread hast es mindestens 5 mal erwähnt, glaubst wir sind blöd un vergessen es sofort wieder? OH mann....
Was ich aber auch selber lustig find, die Rechnung vom Stromverbrauch.... liegt Nvidia mit der Effizient vorne reiten die Nvidia Fans auf den mehr verbrauch rum, auch du Schaffe/Polly/hardwarewasauchimmer, liegt AMD vorne reiten die AMD Fans auf den Thema rum... oh mann, voll der Kindergarten
1. Ich finde es erstaunlich wie sich die Zeit dreht. Als AMD bei den ersten DX12 Karten theoretisch die besseren Features unterstützt hat, wurde das hier rauf und runter gebetet, auch wurde eine Erwartungshaltung verbreitet, das aufgrund dessen die AMD Karten, demnächst die Nvidia Karten abhängen werden, was bis heute nicht statt gefunden hat. Grundsätzlich bin ich der Meinung das die Leistung auf dem Platz zählt, klar kann man auch mal auf die Features schauen, dann ist aber auch gut.
2. Sind 30W Unterschied nicht 100W oder noch mehr! Die GTX1080FE lag bei 168W und eine Vega 64, die vergleichbar war. Lag bei 290W. Das sind über 120W. Also das damals länger, oder öfter darauf herum geritten wurde ist absolut berechtigt. Klar ist es erwähnenwert und auch gut so, das die 5600XT 30W weniger verbraucht, bei weniger Leistung.
Bis jetzt bringt dieses Featureset ziemlich bis gar nichts, ob es in der Zukunft was bringt abwarten, früher war AMD vor Intel wenn es um DirectX FeatureLevel ging, hat es was gebracht, nein.
RT wird ein Killer Feature, da gebe ich dir recht, bis jetzt ist es eine early adopter sacher, nice to have, aber auch nicht unbedingt praktikabel in meinen Augen (2060 mit 6 GB)
DLSS sehe ich sehr sehr kritisch ob das was sinnvolles wird, extrem proprietär und ob sich die Spiele Hersteller immer die Zeit nehmen auf der Cloud von Nvidia zu trainieren und ob Nvidia den Atem hat jedes Spiel zu unterstützen, für mich ist es nur ein Krampfhafter Versuch die tensor Cores zu benutzen... Abfallverwertung von den Profikarten....
Aber zur Zeit hat AMD Ausser die 5700 Serie nichts auf den Markt was wirklich interesant wäre, außer die Preise fallen....
Falls sich jemand wundert, ich hab die letzten "Äußerungen" mal entfernt...