Grafikkarten: Asrock mit neuem Custom-Modell einer siebenjährigen GPU
Sieben Jahre nach ihrer Vorstellung bringt Asrock noch einmal eine Grafikkarte mit Polaris-GPU auf den Markt - eine RX 550 im Low-Profile-Format. Der Markt für das neue Custom-Modell dürfte aber recht klein sein.
Sucht man im PCGH-Preisvergleich nach AMD-Grafikkarten, dann lassen sich dort insbesondere Modelle der aktuellen Generation - Radeon RX 7000 - und die Vorgängermodelle vom Typ Radeon RX 6000 finden. Noch ältere Grafikkarten sind dort hingegen nur vereinzelt gelistet. Mit einer Ausnahme, denn von AMDs 2018 vorgestellter Radeon RX 550 werden noch elf Modelle angeboten und immerhin sechs davon sind sogar lieferbar. Und nun hat Asrock auf Basis dieser alten GPU sogar noch ein weiteres Custom-Design vorgestellt.
Eine neue RX 550
Konkret hat das Unternehmen jüngst die Asrock AMD Radeon RX 550 Low Profile mit 4 GiByte VRAM vorgestellt - und das auf Basis einer sieben Jahre alten GPU. Wie es der Name bereits andeutet, soll das neue Custom-Design dabei besonders kompakt sein: Die Grafikkarte kommt im Low-Profile-Format und ohne Verlängerungsblende auf den Markt und kann damit in sehr niedrigen Gehäusen Platz finden. Zudem ist auch die Länge kein Problem, denn mit 170 mm ist das Modell nicht länger als ein Mini-ITX-Mainboard.
Die verbaute GPU, ein GCN-4.0-Chip namens Lexa Pro aus der 14-nm-Fertigung von Globalfoundries, wird dabei von einem Dual-Slot-Kühler mit zwei Lüftern gekühlt. Angesichts der TDP von nur 50 Watt dürfte das kein Problem sein, entsprechend sieht allerdings auch die Leistung aus. Denn die RX 550 verfügt nur über 512 Shader - ähnliche Werte lassen sich längst auch in AMDs APUs finden. Das Einsatzgebiet der neuen Low-Profile-Grafikkarte von Asrock dürfte damit begrenzt sein, zumal es für die alten Polaris-Grafikkarten, zu denen auch die RX 550 gehört, seit vergangenem Winter keine Treiber-Updates mehr gibt.
Auch spannend: Radeon RX 7600: AMD bietet Referenzdesign jetzt selbst an
Die neue RX 550 dürfte damit wohl nur für flache Systeme infrage kommen, bei denen die CPU über keine oder nur eine unzureichende integrierte Grafikeinheit verfügt und gleichzeitig das Budget eine große Rolle spielt. Dabei dürfte insbesondere auch der Startpreis relevant werden, der aktuell leider noch nicht bekannt ist. Denn bislang ist die Asrock AMD Radeon RX 550 Low Profile noch nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet. Damit die Grafikkarte attraktiv ist, müsste sie aber wohl für rund 80 Euro angeboten werden, denn dafür gehen aktuell die ersten RX-550-Grafikkarten über die Ladentheke. Ab 120 Euro bekommt man hingegen bereits die Radeon RX 6400. Mit mehr Shadern, einer neueren Architektur und einer besseren Fertigung dürfte diese die deutlich bessere Wahl sein - wenn es das Budget erlaubt.
Quelle: Asrock via Tom's Hardware


Grafikkarte bedeutet nicht „BoAh FeTt gAyMiNg“. Es gibt auch leute die CPUs haben ohne apu und die auch nicht zocken.
So ne karte ist perfekt für kompakte systeme, auch wenns nicht in dein Weltbild passt.
Es geht mir hier nicht um Spiele Hardware, sondern eher um den Zeitwert dieser Karte. Es gibt sicher genug andere Karten, die jünger sind und eventuell preiswerter.
Also deine Vorurteile sind mir weltfremd...
Ich hätte so eine Karte gerne anstatt der 1030 gekauft, die zwar eigentlich vollkommen ausreicht als 2. Karte allerdings wäre ein Media Encoder für h264 ganz nett.
Allerdings werde ich nun nichts mehr am System ändern bevor das update auf AM5 ansteht.
RX 550 ? Von AMD gibt es keine Low Profile Karte unterhalb der RX 6400
Das macht weder auf nem alten noch neuem Brett igendeinen Sinn !
Schon jede aktuelle und kommende APU dreht Kreise um das AMD Alteisen ohne Power , ist insgesamt gesehen billiger , braucht weniger Strom und Platz .
Da kann man genauso gut Kühlschränke in der Arktis verkaufen .
RX 550 ? Von AMD gibt es keine Low Profile Karte unterhalb der RX 6400.
Das macht weder auf nem alten noch neuem Brett igendeinen Sinn !
Schon jede aktuelle und kommende APU dreht Kreise um das AMD Alteisen ohne Power , ist insgesamt gesehen billiger , braucht weniger Strom und Platz .
Da kann man genauso gut Kühlschränke in der Arktis verkaufen .
Schau dir an, wie verdammt viel Nvidia für die 3050 6GiB (gemessen am gebotenen) verlangt und wie wenig mehr die 7600 im Vergleich kostet. AMD kann da enorm viel verdienen, wenn sie einfach auch das Preisniveau der 3050 6GiB anpeilen, aber schlicht und ergreifend die bessere Karte bieten. Und darüber hinaus gibt es ihnen einen Achtungserfolg.