DDR5-5200: Teamgroup kündigt T-Force Vulcan und Delta RGB an

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Teamgroup T-Force Delta.
Quelle: cdn.videocardz.com

Teamgroup hat im Zuge des Online-Launch-Events 2021 zwei neue DDR5-Serien vorgestellt, die über neue Features und Taktraten von bis zu 2.600 MHz verfügen. Der T-Force Vulcan soll ein dezenter, gut gekühlter Speicher sein, während der T-Force Delta voll einstellbare RGB -Beleuchtung mitbringt.

Auf der Computex 2021 Virtual Expo im Mai hat Teamgroup seine neuen Corevalues "Chill the Heat, Feel the Speed und Make it Big" definiert. Nun hat das Unternehmen im Rahmen des Teamgroup-Online-Launch-Events 2021 die ersten Produkte vorgestellt, die nach diesem Motto entstanden sind. In Zusammenarbeit mit den Mainboard-Herstellern Asus, Asrock, Biostar, Gigabyte und MSI sind dabei zwei Speicherserien des Teamgroup Elite DDR5 entstanden. Im Vergleich zu DDR4 soll der DDR5-Speicher geringere Spannungsverluste und geringeres -rauschen mitbringen.

Der T-Force Vulcan Gaming verfügt über einen dezenten Heatspreader aus Aluminium und ein angeblich ultra-leitfähiges Gel zum schnelleren Wärmeabtransport. Das Dual-Channel-Kit besteht aus zwei Modulen mit einer Kapazität von 32 GiB bei einem Takt von bis zu effektiv 5.200 MHz. Mit an Board ist Intels neueste XMP-Implementierung XMP 3.0 sowie eine 1-Klick-Overclocking-Technologie mit integriertem ECC zur automatischen Fehlerkorrektur. Teamgroup verspricht sich davon bessere Performance und Stabilität.

Teamgroup T-Force Vulcan. Quelle: cdn.videocardz.com Teamgroup T-Force Vulcan.

Neben dem T-Force Vulcan veröffentlicht man die T-Force-Delta-RGB-Serie. Diese zeichnet sich durch individuell einstellbare RGB-Beleuchtung, die in Farbe wie auch Geschwindigkeit verstellbar ist, aus. Die T-Force Delta RGB Module soll es als Single-Channel-Kits in 16 und 32 GiB und als Dual-Channel-Kits mit 2x 16 bzw. 2x 32 GiB geben. Wie auch bei den T-Force-Vulcan-Modulen werden effektiv 5.200 MHz Takt erreicht und Intels neues XMP 3.0, 1-Klick-Overclocking und auch die ECC-Funktionen sind mit an Bord. Auch bei diesen Speichermodulen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Mainboard-Herstellern Asus, Asrock, Biostar, Gigabyte und MSI. Diese soll die problemlose Integration und Kompatibilität des Speichers mit den jeweiligen RGB-Kontrollsuiten ermöglichen. Mit Marktstart ist im vierten Quartal 2021, zeitlich passend zum Launch von Alder Lake zu rechnen. Im Preisvergleich sind die Module noch nicht gelistet.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Selbst das kann schiefgehen: Viele RAMs (insbesondere B-Dies) sind sehr temperaturempfindlich. Die können bei 40°C rockstable sein und bei 50°C hart abschmieren.
        Die Leute machen dann viele Stunden Memtest was super geht und wenn dann das erste Spiel über die (heutzutage 300W...) Grafikkarte das Gehäuseinnere aufwärmt und der RAM 10 Grad wärmer wird schmiert die Bude ab...

        Um RAM wirklich zu testen sollte man im worstcase Szenario prüfen (Gehäuselüftung droseln, mit Furmark/GPU aufwärmen und gleichzeitig Memtest). Wenn das ne Stunde hält biste schon gut dabei.
        Geht bei mir übrigens nicht, mein RAM ist wie er jetzt steht bis ~50°C stabil. Da kommt er bei normaler Arbeit auch nie hin (<45) aber wenn ich gleichzeitig Videoencodes mache UND spiele muss ichs Seitenteil des PCs aufmachen sonst wird der RAM ~55°C warm was instabil ist.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Selbst das kann schiefgehen: Viele RAMs (insbesondere B-Dies) sind sehr temperaturempfindlich. Die können bei 40°C rockstable sein und bei 50°C hart abschmieren.
        Die Leute machen dann viele Stunden Memtest was super geht und wenn dann das erste Spiel über die (heutzutage 300W...) Grafikkarte das Gehäuseinnere aufwärmt und der RAM 10 Grad wärmer wird schmiert die Bude ab...

        Um RAM wirklich zu testen sollte man im worstcase Szenario prüfen (Gehäuselüftung droseln, mit Furmark/GPU aufwärmen und gleichzeitig Memtest). Wenn das ne Stunde hält biste schon gut dabei.
        Geht bei mir übrigens nicht, mein RAM ist wie er jetzt steht bis ~50°C stabil. Da kommt er bei normaler Arbeit auch nie hin (<45) aber wenn ich gleichzeitig Videoencodes mache UND spiele muss ichs Seitenteil des PCs aufmachen sonst wird der RAM ~55°C warm was instabil ist.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Bei weitem nicht. Wirklich stabil schafft vielleicht jeder 10. Ryzen5000 den 2000er IF. Nur sind viele Leute damit unterwegs im Glauben dass es stabil ist und wundern sich darüber dass zwei mal die Woche ein Spiel zum Desktop crasht.^^
        Ich habe auch schon gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist rauszufinden ob der RAM wirklich 100% stabil läuft. In 3 Benchmarks keine Probleme und dann starte ich zwei Programme gleichzeitig und der Rechner hängt erstmal für zwei Minuten komplett fest. Erst hatte ich die SSD im Verdacht aber es waren wirklich die RAM Timings die auf XMP-Profil liefen.
        Checke das jetzt immer 2 Stunden mit Memtest86 und lasse dann nochmal 30min Aida64 Extreme im Memtest laufen, damit ich einigermaßen sicher gehen kann das mein RAM nicht doch auf einmal zickt nach 3 Tagen.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Ganjafield
        Was wohl bei den Meisten so sein soll.
        Bei weitem nicht. Wirklich stabil schafft vielleicht jeder 10. Ryzen5000 den 2000er IF. Nur sind viele Leute damit unterwegs im Glauben dass es stabil ist und wundern sich darüber dass zwei mal die Woche ein Spiel zum Desktop crasht.^^

        Der IF skaliert extrem mit der Temperatur - ein mit sehr starker WaKü (oder härteren Kühlmethoden) sehr kühler Ryzen5000 schafft tatsächlich nahezu immer 2000 IF, bei Temperaturen unter Raumtemperatur sinds dann wirklich quasi alle (da gehen dann auch ab und an 2100...) - aber sowas ist ja nicht der Alltag.

        IF1800 + DDR4-3600 ist der Sweetspot, das schaffen wenn man nicht ne sehr unglückliche Kombination von Board und RAM erwischt hat tatsächlich alle 5000er - und der praktische Performanceunterschied zu 4000 ist völlig vernachlässigbar.

        Ich fahre sogar nur 1600/3200 - das erlaut mir sehr straffe (sub-)Timings beim RAM was in dem was ich an Workload habe etwas besser performt als auf 3600/CL16 zu stellen.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        es sei denn du hast viel Glück und 2000IF ist stabil
        Was wohl bei den Meisten so sein soll. Zumindest habe ich das gelesen und ich bin froh das mein RAM auf 3600 und CL18 stabil läuft. Ist nämlich eine Zicke.
        Zitat von Incredible Alk
        Aber Ryzen sind ja weder die einzigen CPUs am Markt noch wird der IF auf ewig so "langsam" bleiben. AMD wird mit den Architekturen die auf DDR5 setzen schon auf sehr schnelle mögliche RAM-Taktraten reagieren.
        Wenn ein kommender Ryzen beispielsweise den IF auf 2400 steigern würde könnte man synchron schon 9600er DDR5 einsetzen.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Ganjafield
        DDR4-4000 bringt halt momentan beim Ryzen nichts wegen dem infinity fabric.
        Klar (es sei denn du hast viel Glück und 2000IF ist stabil...).
        Aber Ryzen sind ja weder die einzigen CPUs am Markt noch wird der IF auf ewig so "langsam" bleiben. AMD wird mit den Architekturen die auf DDR5 setzen schon auf sehr schnelle mögliche RAM-Taktraten reagieren.
        Wenn ein kommender Ryzen beispielsweise den IF auf 2400 steigern würde könnte man synchron schon 9600er DDR5 einsetzen.
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