Der schiefe Turm von Riser: So sieht eine ausgereizte RAM-"Verlängerung" aus
Gibt es bei RAM eine Höhenbegrenzung? Dieser Frage hat sich ein YouTuber in einem nicht ganz ernst gemeinten Experiment gewidmet.
Während Riser-Kabel als Verlängerung für den Anschluss von Grafikkarten vielen PC-Bastlern ein Begriff sein dürften, ist ein RAM-Riser wohl bisher den wenigsten untergekommen. Normalerweise möchte man Arbeitsspeichermodule bekanntlich auch möglichst niedrig halten, damit diese nicht etwa mit dem CPU-Kühler kollidieren, doch bei RAM-Risern geht es auch weniger um die Erhöhung an sich: Eingesetzt wird dieses Zubehörteil eigentlich im Test- und Benchmark-Umfeld, wo häufig der RAM gewechselt wird und man entsprechend den Steckplatz auf dem Mainboard vor der ständigen Belastung des Austausches schonen möchte.
Auf YouTube hat sich der Kanal "mryeester" vor einer Weile der Frage gewidmet, wie viele dieser Riser für Arbeitsspeicherriegel sich stapeln lassen, sodass der PC trotzdem noch hochfährt. Ursprünglich als tägliche TikTok-Reihe gestartet, brachte es der so gebaute und etwas schiefe RAM-Turm auf immerhin fünf Zwischenstücke, die das verwendete 16-GB-Modul der Marke Corsair Vengeance LPX mit 2.666 MHz und Timings von 16-18-18-35 vom eigentlichen Slot trennen. Bei der Verwendung eines sechsten Risers fuhr der Rechner dann nicht mehr hoch.
Schlecht für die Performance
Wie auch in den Kommentaren unter dem Video nahegelegt wird, dürfte dies natürlich am erhöhten elektrischen Widerstand liegen, wodurch der Slot den RAM-Riegel nicht mehr ausreichend mit Strom versorgt, was sich durch entsprechende BIOS-Einstellungen womöglich noch ausreizen ließe. Getestet wurde das in dem nicht ganz ernst gemeinten Video zwar nicht, aber um dem ganzen dennoch eine wissenschaftliche Note zu verpassen, hat "mryeester" mit jedem Riser mehr noch einen Performance-Test durchgeführt.
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Dabei sank die Leserate schrittweise von 7.997 MB/s auf 7.460 MB/s und die Schreibrate von 5.405 MB/s auf 5.264 MB/s. Die Leserate reduzierte sich also deutlicher als Schreibrate. Alltäglichen Nutzen haben das Riser-Gestapel und die daraus gewonnenen Erkenntnisse natürlich nicht wirklich, aber ein unterhaltsames Experiment ist das Ganze allemal.
Quelle: via PCGamer

