Hardware 2017 - Arbeitsspeicher mit Abstand der häufigste Aufrüstwunsch
In einer großangelegten Umfrage wollte die Redaktion von PC Games Hardware wissen, welche Hardware bei den PCGH-Lesern daheim steht und wie die Pläne für die Zukunft aussehen. Nach über 1.000 Teilnehmern wird es Zeit für ein erstes Fazit. Heute fassen wir den Bereich RAM zusammen. Hier gibt es interessante Infos zur Austattung der Teilnehmer - und zu den Kaufwünschen.
2016 war ein ereignisreiches Jahr und 2017 verspricht, nicht minder spannend zu werden. Das zeigt sich auch beim Auswerten der aktuellen Jahresumfrage. Knapp 1.250 Teilnehmer haben daran teilgenommen und heute wollen wir Ihnen die interessantesten Ergebnisse beim Arbeitsspeicher vorstellen. In Klammern finden Sie jeweils die Vorjahreswerte.
Unter allen Teilnehmern setzten 62,6 Prozent (79,2) auf DDR3-Module und 35,2 Prozent (17,3) auf DDR4-Module. Dieses Verhältnis hat sich wenig überraschend leicht zugunsten von DDR4 verschoben, weil DDR2- und DDR3-Nutzer neue Prozessoren kaufen. Der Wechsel ist aber verhältnismäßig gemächlich, was vor allem daran liegt, dass Prozessoren aus der Generation Haswell und teils noch davor auch heute noch vollkommen ausreichend sein können.
Das zeigt auch die Ausstattung der Teilnehmer. 56,1 (49,4) Prozent haben 16 Gigabyte Speicher installiert. Das Gros davon sind DDR3-Anwender, die sich bei den zuweilen sehr günstigen Speicherpreisen in den letzten Jahren eingedeckt haben. Gute Zuwachsraten legt die Ausstattung mit 32 Gigabyte hin, wo es um rund 6 Prozentpunkte von 5,5 auf 11,6 Prozent nach oben ging. Zweitstärkste Kraft im Segment bleiben 8 Gigabyte mit 22,7 Prozent (34,6), wobei der Anteil merklich zurückgeht.
Das kommt durch die Systemwechsel, die durchaus stattfinden - auch in einem sich zuletzt wenig entwickelnden Markt. Dieses Jahr könnte mehr Bewegung hineinkommen, denn 46 Prozent der Teilnehmer gaben an, einen Sockelwechsel auf AM4 durchführen zu wollen, wenn aufgerüstet wird. Immerhin noch 39 Prozent würden gerne auf Sockel LGA1151 wechseln, während LGA2011 mit 14,6 Prozent kaum noch eine Rolle spielt. Das liegt aber auch daran, dass im Sommer hier ein Sockelwechsel bei Intels Performance-Plattform bevorsteht.
Damit einher geht der Wunsch der Teilnehmer, dieses Jahr Speicher aufzurüsten. Mit 41,6 Prozent (38,4) ist das der mit Abstand größte Wunsch aller Teilnehmer, der sich im Vergleich zum Vorjahr noch steigern konnte - und das angesichts aktuell wenig attraktiver Preise. Durch Knappheit gibt es nämlich derzeit eine Unterversorgung bei DRAM, weshalb die Preise anziehen und eine Entspannung wird von Experten nicht vor weit in der zweiten Jahreshälfte erwartet. Die Preise ziehen schon, nach dem Tiefstand im Sommer vergangenen Jahres, seit geraumer Zeit an. Teilweise kosten 16 Gigabyte RAM mittlerweile knapp das Doppelte als vor rund einem Jahr. Das wissen offenbar auch viele Teilnehmer, denn 42,4 Prozent (49,1) kauften neuen Arbeitsspeicher. Der Wunsch nach mehr scheint aber ungebrochen.

@ INU.ID Ich weiß, und das caching Verhalten von Windows hat sich mit der Einführung des Prefetch Systems deutlich verbessert. So weit, so gut. Kann man aber nicht mit dem Momentum cache vergleichen, weil dieser ein Schreibcache ist, der die Schreibzugriffe auf die SSD im Ram bündelt und somit beschleunigt und die Anzahl der Schreibzugriffe reduziert.
Für 16GB DDR3L RAM (4x4GB) hab ich Anfang 2012 100€ bezahlt. Für die aktuell verbauten 32GB DDR3L (4x8GB) hab ich vor ca. 3 Wochen 160€ inkl. Versand bezahlt. So gesehen hab ich von einer Preiserhöhung nichts "abbekommen".
Also RAM juckt mich nun ja wirklich gar nicht.
Irgendwann vor Ewigkeiten mal 8GB verbaut.
Beim Upgrade ein paar Jahre drauf eben nochmal 8GB dazugegeben.
Beim Nächsten Upgrade...selbes Spiel. End of Story lol.