Speicherkrise trifft PC-Hersteller: HP zahlt doppelt so viel für DRAM und NAND
HP warnt, dass Speicher inzwischen rund 35 Prozent der PC-Herstellungskosten ausmachen - etwa das Doppelte gegenüber dem Vorjahr. Warum das so ist und welche Folgen sich für PC-Preise und Käufer ergeben.
Mehr als ein Drittel der Kosten eines PC entfallen mittlerweile auf Speicher, so HP. Damit hätten sich die Kosten für das Unternehmen seit dem vergangenen Jahr verdoppelt, wo man noch Werte von 15 bis 18 Prozent angegeben hat. Die Zahlen stammen aus einer Investorenkonferenz im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen.
Hintergrund: Speicherkrise und Preisentwicklung
Die gestiegenen Kosten haben mehrere Ursachen, die aber kaum an jemandem vorbeigegangen sind. Zusammengefasst erlebt der globale Speicher-Markt seit 2024 eine angespannte Versorgungslage, bei der besonders DRAM- und NAND-Preise deutlich steigen. Die anhaltend hohe Nachfrage aus Rechenzentren und KI-Infrastrukturproduktion belastet den gesamten Markt vom Personal Computer bis zum Smartphone.
Die Speicherhersteller nehmen das Geschenk dankend an und beliefern die gut zahlenden Kunden bevorzugt, mit weitreichenden Auswirkungen für den gesamten Markt. Teilweise betonen Speicherhersteller, dass sie vertragstreu sind, aber schon für das ganze Jahr 2026 ausgebucht. Eine Besserung der Lage wird frühestens im Laufe des Jahres 2027 erwartet.
Wer langfristige Lieferverträge abgeschlossen hatte, kam etwas besser aus der Miesere, doch mittelfristig wird es alle erwischen. HP selbst reagiert darauf, indem man langfristige Lieferverträge abschließt, zusätzliche Lieferanten qualifiziert und Lagerbestände strategisch aufbaut, um die Preis- und Verfügbarkeitsprobleme abzufedern. Teilweise kommen Speicherprodukte aus chinesischer Fertigung infrage.
Auswirkungen auf PC-Preise und Kunden
Für Endkunden bedeutet dieser Trend, dass PCs tendenziell teurer werden könnten oder zumindest weniger Raum für Preissenkungen bleibt, solange Speicherpreise hoch sind. HP meldete zwar Umsatzsteigerungen im PC-Bereich, gleichzeitig sieht das Unternehmen aber Risiken durch "ein zunehmend herausforderndes Umfeld" und erwartet, dass sich die Lage zunächst nicht deutlich entspannt. Wer die Preise nicht erhöht oder erhöhen kann, muss zudem mit sinkenden Margen rechnen.
"Angesichts eines zunehmend schwierigen Geschäftsumfelds und der Zeit, die für die vollständige Umsetzung unserer Maßnahmen zur Risikominderung erforderlich ist, gehen wir derzeit davon aus, dass wir eher am unteren Ende unserer Prognosespanne liegen werden. Wir sind uns bewusst, dass das Umfeld weiterhin unbeständig ist, und wir setzen alle uns zur Verfügung stehenden Mittel ein, um diesen beispiellosen Gegenwind auszugleichen", so CFO Karen Parkhill.
Quelle: Seeking Alpha

Es wäre daher anzuraten die Chipherstellung nach Deutschland
zu verlegen, aber da haben die Grünen schon vollständig
versagt!
in die "Luft sprengen", damit auch China und die USA betroffen sind!
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* mehr ist nicht zu sagen ... (dieser Kommentar kann Spuren von Ironie und Frustration enthalten).
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Der sich anbahnenden Kriege tun ein übriges, man muss eben weiter abwarten,
wenn alles vorbei ist, werden wohl die Preise auch wieder in den Keller gehen,
weil die Hersteller ja Geld verdienen wollen.
Taiwan sollte eben im Ernstfall alle Fabriken zur Herstellung von Speicherchips
in die "Luft sprengen", damit auch China und die USA betroffen sind!