Speicherkrise: Samsung drosselt nun doch die Produktion
Nach Micron und SK Hynix drosselt nun auch Samsung die Produktion von Speicherchips, um so das Angebot zu verknappen. Hintergrund ist ein dramatischer Verlust der NAND- und DRAM-Sparte, der durch die aktuelle Speicherkrise ausgelöst wurde.
In den vergangenen Monaten ist der Markt für Speicherchips deutlich eingebrochen: Die Nachfrage nach DRAM- und NAND-Chips war deutlich niedriger als die Produktionskapazitäten der Hersteller. Während Unternehmen wie Micron und SK Hynix deshalb schon vor längerer Zeit ihre Produktion gedrosselt haben, wollte Samsung Ende Januar noch an den gewohnten Kapazitäten festhalten. Mit der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen ändert sich das aber nun: Auch Marktführer Samsung wird von der Speicherkrise erfasst.
Gedrosselte Produktion für höhere Preise
Im vergangenen Quartal ist der Gewinn des Unternehmens demnach deutlich eingebrochen: Er sank auf das niedrigste Niveau seit 2009 und wurde durch das Speichergeschäft mit drei Milliarden US-Dollar belastet. Um aus dieser Situation herauszukommen, will nun auch Samsung die Produktion von DRAM- und NAND-Chips drosseln. Dadurch soll sich die Verfügbarkeit entsprechender Produkte der gesunkenen Nachfrage anpassen, was für Kunden wieder steigende Preise bedeutet. Momentan sind die Lager der Chiphersteller aber noch voll, ein unmittelbarer Preissprung ist deshalb nicht zu erwarten.
Außerdem betont Samsung, dass die Kürzung nur die kurzfristige Produktion betreffe. Mittel- bis langfristig erwartet das Unternehmen hingegen wieder eine höhere Speichernachfrage, und dementsprechend soll auch investiert werden. Für Kunden bleibt deshalb zu hoffen, dass die aktuelle Überversorgung nicht, wie bereits in der Vergangenheit, von einer Unterversorgung abgelöst wird.
Passend zum Thema: Speichermarkt: Auch das Marktvolumen im DRAM-Bereich ist deutlich gesunken
Eine solche wäre zwar für die Unternehmen erträglicher, nicht aber für die Kunden: Die aktuelle Speicherkrise sorgte in den letzten Monaten für deutlich fallende Preise bei NAND- und DRAM-Produkten, wodurch entsprechende Upgrades deutlich günstiger wurden. Eine Unterversorgung mit Speicherchips würde hingegen deutlich steigende Preise mit sich bringen, die sich auch auf viele andere Produkte wie beispielsweise Smartphones und Notebooks auswirken.

Es sei denn es wird so laufen,sinkt der Preis,kaufen die Menschen wieder etwas mehr,dann erhöhen sie die Preise ,indem sie die Produktion senken.Dann kaufen wieder Menschen weniger ein.Mann muss dann wieder die Preise senken,damit die Menschen wieder mehr kaufen.Man senkt noch weiter die Produktion,die Menschen kaufen wieder weniger.Sie müssen jedoch dann wieder den Preis senken.Das schaukelt sich dann so weit runter,bis dann am Ende nur noch ne Handvoll Produziert wird.Ab wann ist die Mindestmenge pro Tag erreicht,bis dann der Laden drauf zahlt.Bestimmt ist dann bei unter 100 Stück pro Tag dann ein draufzahl Geschäft oder erst bei unter 50 Stück.
Und dann kann der Laden echt dicht machen.Spätestens bei 10 Stück pro Tag ist der Laden eh nicht mehr zu retten.
Wobei ist halt die Frage wie lange könnte sowas Samsung durchhalten mit dem Geld wo sie haben.Bestimmt keine 2-3 Jahre mit so ner Flaute.Wobei sie ja über 2 Jahre massiv Gewinn gemacht haben.Bin gespannt wie lange das noch gut geht.Ich jedenfalls will erst 2025 ein neues System zusammen bauen.Hoffe das sich beim Preis noch was nach unten bewegen wird.So ist es jedenfalls ganz schön teuer.Und klar wollen Samsung und co mehr Speicher verkaufen.Bei 2x 8gb macht man halt zu wenig Geld damit.Mit so wen wie mir ist das wirklich so.Ich habe vor bei 2x8 gb zu bleiben.
Jedoch machen die Hersteller bei 2x16 gb am meisten Gewinn.Mir ja egal,wenn der Preis nicht passt,wird halt weiter gewartet.Nur weil ich es vor habe,heißt es nicht das ich es auch unbedingt Umsetzen muss.
Mal bei Ebay reinschauen nach U2 SSDs. Da gibts ein Haufen 4 und 8TB SSDs für gutes Geld.
Und wenn weniger hergestellt wird, fallen die Preise?