RAM-Preise: 20 bis 40 Prozent Rückgang im ersten Halbjahr erwartet

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Wird Arbeitsspeicher in diesem Jahr noch günstiger? Erste Prognosen vermuten einen weiteren Rückgang der RAM-Preise.
Quelle: SK Hynix

Die Preise für Arbeitsspeicher befinden sich weiter im Sinkflug: Neue Prognosen von Marktforschern gehen davon aus, dass DDR4- und DDR5-RAM preislich um weitere 40 Prozent fallen könnten.

Der Markt für DDR4- und DDR5-Arbeitsspeicher befindet sich auch in Zukunft im freien Fall - so lautet zumindest die Prognose der Marktforscher Trendforce für das erste Halbjahr 2023. Allein im ersten Quartal gingen die Preise für DDR5-RAM-Riegel für Serversystem um bis zu 28 Prozent zurück, für das darauffolgende Vierteljahr könnte ein weiterer Preissturz um bis zu 20 Prozent folgen. Dabei sei gerade der Serverspeicher der Hoffnungsträger der Unternehmen, um ihre Finanzberichte aufzupolieren.

Die Entwicklung der Arbeitsspeicherpreise im Serverbereich hat auch Auswirkungen auf alle weiteren Speicherbereiche: So sei das PC-Geschäft im Hinblick auf die Nachfrage im bisherigen Jahr eher zurückhaltend verlaufen, weshalb die ohnehin gefüllten Lager weiterhin mit großen Mengen an Speicher voll bleiben. Entsprechend werde die bereits produzierte Ware zu Spottpreisen verkauft und könnte im PC-DRAM-Segment um weitere 23 Prozent für DDR5-Riegel sowie weitere 20 Prozent bei DD4-Speichern fallen - und das, obwohl hier ohnehin bereits niedrige Preisniveaus im Vergleich zum Serverbereich angesetzt wurden.

Ein ähnlicher Sturzflug stünde Trendforce zufolge auch im Bereich des Grafikspeichers bevor: Laut dem Bericht stehen nach einem Preisverfall in Höhe von 20 Prozent im ersten Quartal 2023 hier ein Absturz um weitere 15 Prozent ins Haus; ähnliche Werte sollen auch für Smartphones und mobile Endgeräte folgen.

Für Unternehmen zeichnet Trendforce eine entsprechend düstere Prognose: Auch im zweiten Quartal werde die Krise nicht von einem Tag auf den nächsten verschwinden und massiv an Fahrt zunehmen. Stattdessen werden viele Hersteller, die ihre Hoffnungen auf die kommenden Zeiträume setzen, einige Korrekturen vornehmen müssen, wenn es um die zum April erwarteten Finanzberichte geht.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        32GB DDR5-6000 dann für rund nen Hunni...gefällt mir ? Aber leider sind die brauchbaren AM5 Boards noch immer massiv überteuert ebenso die Ryzen 7000er sodass ich weiterhin wohl bis auf weiteres auf AM4 bleibe.
        Allerdings sollte DDR5 tatsächlich um weitere 20% im Preis sinken greife ich zu. RAM kann man ja lagern, wird ja nicht schlecht .
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        32GB DDR5-6000 dann für rund nen Hunni...gefällt mir ? Aber leider sind die brauchbaren AM5 Boards noch immer massiv überteuert ebenso die Ryzen 7000er sodass ich weiterhin wohl bis auf weiteres auf AM4 bleibe.
        Allerdings sollte DDR5 tatsächlich um weitere 20% im Preis sinken greife ich zu. RAM kann man ja lagern, wird ja nicht schlecht .
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