Speicherkrise: Samsung sieht Auswirkungen auf TVs und Haushaltsgeräte
Die anhaltende Speicherknappheit könnte sich laut Samsung deutlich ausweiten. Neben Smartphones sollen künftig auch Fernseher und Haushaltsgeräte unter steigenden Kosten leiden.
Die anhaltende Knappheit der Speicherchips entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem für die gesamte Elektronikbranche. Während steigende Preise für DRAM und NAND bislang vor allem Smartphones, PCs und Server betreffen, rechnet Samsung offenbar mit spürbaren Folgen für weitere Produktkategorien. Nach Aussagen aus der Konzernführung könnten künftig auch Fernseher und Haushaltsgeräte unter dem Druck steigender Speicherpreise stehen.
Konkret soll sich der Co-CEP von Samsung Electronics zu dem Thema geäußert haben. Die aktuelle Lage am Speichermarkt sei in dieser Form beispielslos. Kein Unternehmen könne sich den Auswirkungen voll entziehen, so seine Einschätzung. Die Knappheit betreffe längst nicht mehr nur mobile Endgeräte, sondern zunehmend auch klassische Consumer-Elektronik, von TVs hin zu Haushaltsgeräten.
Hintergrund ist die immer weiter eskalierende Situation am DRAM-Markt. Bereits zuletzt hatte sich gezeigt, dass die Speicherkrise nicht nur Preise beeinflusst, sondern ganze Lieferketten unter Druck setzt. So verändern DRAM-Verhandlungen inzwischen sogar den Geschäftsverkehr in Südkorea, wo Technologieregionen eine ungewöhnlich hohe Hotelauslastung melden.
Die Situation dürfte sich kurzfristig kaum entspannen. Marktbeobachter rechnen damit, dass die DRAM-Preise weiter steigen und die Liefermengen insbesondere für klassische Consumer-Produkte begrenzt bleiben. Verstärkt wird dieser Effekt durch die weiterhin hohe Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren und KI-Infrastruktur, die von den Herstellern priorisiert beliefert wird.
Samsung schließt vor diesem Hintergrund auch Preisanpassungen nicht aus. Ein gewisser Einfluss auf Endkundenpreise sei kaum vermeidbar, wenn sich die Kosten für Speicherbausteine weiter erhöhen. Gleichzeitig betont das Unternehmen, gemeinsam mit Partnern an längerfristigen Strategien zu arbeiten, um die Auswirkungen möglichst abzufedern. Konkrete Maßnahmen oder Zeitpläne nannte Samsung allerdings nicht.
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Quelle: via Reuters

Zudem steigende Lizenzkosten, um die KI-Ausgaben reinzuholen (siehe Microsoft).
Diese Ausgaben und Preissteigerungen werden alle umgelegt.
Wie man es auch dreht: die horrenden Ausgaben und wahnwitzigen Preise für RAM und Storage werden nicht nur ein paar GraKas, Heim-PCs und Hobbyisten treffen.
Die Kosten werden umgelegt. Das war die Kernaussage
Nur die Smart TVs haben ja quasi ein Tablet/Smartphone integriert, die haben dann die selben Auswirkungen wie selbige.
Daoch dann kommt der Inflationsdruck und die Arbeitenden müssen wieder ihren 30% Anteil bekommen, dann wird das Produkt eben doch teurer - und der Aktionär reibt sich die Hände, weil er damit auch wieder mehr bekommt.