Speicherkrise: Apple sondiert Gespräche mit chinesischen Speicherherstellern
Apple prüft laut Berichten eine mögliche Zusammenarbeit mit chinesischen Speicherherstellern. Hintergrund sind angespannte DRAM- und NAND-Verhandlungen mit etablierten Zulieferern.
Im globalen Markt für DRAM und NAND verschieben sich derzeit die Kräfteverhältnisse. Steigende Preise und verkürzte Vertragslaufzeiten erhöhen den Druck auf Abnehmer großer Stückzahlen. Vor diesem Hintergrund berichten asiatische Branchenmedien, Apple beschäftige sich mit möglichen Kooperationen mit Yangtze Memory Technologies Co. und Changxin Memory Technologies.
Bislang stützt sich Apple im DRAM-Bereich vor allem auf Samsung Electronics, ergänzt durch SK Hynix und Micron Technology. Im NAND-Segment zählen Samsung, SK Hynix sowie Kioxia zu den Kernlieferanten. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern sollen NAND-Kapazitäten bis ins erste Quartal 2026 gesichert sein, während DRAM-Vereinbarungen nur bis zur Jahresmitte reichen könnten. Gleichzeitig sollen sich die Konditionen verändert haben. Lieferanten würden vermehrt auf kürzere Laufzeiten und häufigere Preisrunden setzen. Damit steigt die Unsicherheit in der Kalkulation künftiger Produktgenerationen. Gerade im Smartphone-Segment, in dem hohe Stückzahlen und fixe Marktpreise aufeinandertreffen, wirken sich Schwankungen bei DRAM und NAND unmittelbar auf die Bruttomarge aus.
Analyst Ming-Chi Kuo von TF Securities hatte Anfang des Jahres darauf hingewiesen, Apple könne temporär höhere Speicherpreise in Kauf nehmen, um Marktanteile zu stabilisieren. Voraussetzung sei jedoch eine gesicherte Versorgung. Mit der Umstellung auf quartalsweise Verhandlungen wächst der administrative und finanzielle Druck.
Eine mögliche Annäherung an chinesische Anbieter würde primär zusätzlichen Verhandlungsspielraum schaffen. YMTC soll im NAND-Segment technologisch aufgeholt haben, insbesondere bei mehrlagigen 3D-NAND-Architekturen. CXMT baue seine DRAM-Fertigung aus und arbeite nach Branchenangaben an modernen Speicherstandards. In einzelnen Disziplinen bleibe der Abstand zu etablierten Herstellern zwar bestehen, allerdings sinke er zunehmend.
Es könnten aber auch Risiken bestehen, denn beide Unternehmen standen zeitweise im Fokus regulatorischer Maßnahmen der US-Behörden. Eine tiefere Integration in die Lieferkette eines US-Konzerns könnte politische Reaktionen nach sich ziehen. Gleichzeitig müssten Qualitätsstandards, Validierungsprozesse und langfristige Kompatibilität mit bestehenden Plattformen gewährleistet werden.
Apple selbst verweist darauf, die Versorgung mit Schlüsselkomponenten organisiert zu haben. Auf der jüngsten Bilanzkonferenz soll CEO Tim Cook betont haben, dass das Unternehmen über mehrere Instrumente zur Absicherung der Lieferkette verfüge. Konkrete Details zu potenziellen neuen Partnern hatte er allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt.
Ob es tatsächlich zu Verträgen mit chinesischen Speicherherstellern kommt oder ob die Gespräche vor allem als Druckmittel gegenüber den bisherigen Zulieferern dienen, ist aktuell noch unklar. Fest steht allerdings: Die Entwicklung bei DRAM und NAND entwickelt sich 2026 zu einem strategischen Faktor für die gesamte Smartphone-Branche.
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Quelle: zdnet, @mingchikuo, @jukan05 via WCCFTech

Solange es funktioniert wie vorher ist es egal.
Hab n iPhone 15 als Diensthandy.
Privat ein Xiaomi Redmi Note 8 Pro seit ca. 6 Jahren....läuft immer noch gut und reicht mir.
Muss auch nicht jedes Jahr n neues sein...eh Schwachsinn.
Würde privat auch bei Xiaomi bleiben, Preis/Leistung passt, was ich meiner Meinung nach vom iPhone nicht behaupten kann!
Hab erst vor kurzem geschaut was ich für mein "altes" Iphone 15 Pro noch bekomme...
Also Wertstabil sind die Dinger ja schon, kann man sagen was man will. Zumindest im Vergleich mit der Konkurrenz.
Selbst wenn ich mir ohne Dealerei und XTRA-Special Vertrag n Neues holen würde und des alte verkaufen würde, wären die Dinger gar nicht soooo teuer.
Was bleibt ist das uns allen n 100 Euro Aldi Phone reichen würde fürs Chatten und Surfen... wollen wir halt nicht gell