Samsung und SK Hynix planen Produktionsende: Wird DDR3-RAM bald teurer?
Zwei der größten Hersteller von DRAM, Samsung und SK Hynix, sollen Berichten zufolge bald die Produktion von DDR3-Speicher einstellen. Das könnte die Preise von Gerätschaften wie Router oder günstige Smartphones beeinflussen, die noch auf diesen Speichertyp setzen.
DDR3-Arbeitsspeicher gerät langsam aber sich auf das Abstellgleis. Dies wird dadurch bestärkt, dass zwei der größten Hersteller von DRAM, Samsung und SK Hynix, ihre Produktion Berichten zufolge künftig einstellen werden. Andere Hersteller wie Micron oder solche, die Spezial-DRAM fertigen, sollen die Produktion von DDR3-Speicher auf absehbare Zeit aufrechterhalten, klar ist aber, dass DDR3-RAM bald in Rente gehen wird.
Höhere Preise durch Samsung und SK Hynix?
Laut des Branchenmagazins Digitimes hat Samsung seine Kunden bereits darüber informiert, Bestellungen für DDR3-Speicher noch bis Ende 2022 entgegenzunehmen und diese bis Ende 2023 auszuführen. Erwartet wird, dass die Produktion beliebter DDR3-Chips mit 1, 2 oder 4 GiB eingestellt wird. SK Hynix soll die Produktion von DDR3-SDRAM ebenfalls auslaufen lassen wollen, allerdings sind da die Zeiträume noch unklar.
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In Mainstream-Anwendungen wie hochwertigen PCs und Notebooks wurde DDR3-Speicher schon lange durch neuere Produktionen verdrängt. In vielen anderen Geräten stößt man aber nach wie vor auf DDR3- oder DDR3L-RAM. Dabei soll es sich unter anderem um Router sowie preiswerte Tablets, Notebooks und auch Smartphones handeln. Diese Geräte kommen mit geringen Mengen an Speicher aus und benötigen nur die billigen 1, 2 oder 4 GiB großen Chips. Wenn bald Lieferungen von zwei großen DRAM-Hersteller wegfallen, könnte dies jedoch einen Preisanstieg von 10 Prozent bedeuten.
[PLUS] Vergleichstest Arbeitsspeicher: 6x DDR4-RAM im Test
PCGH Plus: Wissen Sie noch, wann DDR4-RAM im PC-Markt eingeführt wurde? Das war bereits im Herbst 2014 mit Haswell-E. PCGH testet noch einmal sechs neue DDR4-Produkte. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2022.
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Die Hersteller von speziellen bzw. günstigen Elektronikgeräten müssten dann entweder auf teurere Chips konkurrierender Anbieter oder auf kostenintensiveren DDR4-RAM mit höherer Kapazität zurückgreifen. Die Preissteigerungen werden dann für gewöhnlich auf den Endkunden abgewälzt. Einige Produkte verschwinden laut Tom's Hardware möglicherweise komplett aus dem Angebot, da sie sehr günstig sein und bleiben sollen und sich auch die geringste Preiserhöhung nicht bieten lassen können.
Quelle: via Tom's Hardware

Und wie sagt man noch ... wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich ... und da denke ich z.B. an den neuen DDR5 RAM ... es könnte doch durchaus sein, daß diese Produktionskapazitäten nicht brach liegen werden sondern anschließend für dann deutlich günstigeren DDR5 RAM verwendet werden