Ryzen 7 8700G mit DDR5-10600: Desktop-APU arbeitet ohne extreme Maßnahmen mit schnellem Speicher
Der integrierte Speichercontroller der bislang schnellsten Desktop-APU, dem Ryzen 7 8700G, kann ganz offensichtlich mit einem sehr hohen Speichertakt arbeiten. Ein Profi-Overclocker erreichte jetzt DDR5-10600 ganz ohne extreme Maßnahmen.
Der Speichercontroller, der sogenannte IMC ("Integrated Memory Controller"), der bislang schnellsten Desktop-APU, dem AMD Ryzen 7 8700G, kann ganz offensichtlich mit einem sehr hohen Speichertakt arbeiten. Ein Profi-Overclocker erreichte jetzt ganz ohne extreme Maßnahmen eine Speicherfrequenz von 10.600 MT/s oder aber auch DDR5-10600 OC. Dabei kamen weder LN2 ("Flüssigstickstoff") noch anderweitig besonders leistungsstarke Kühllösungen für APU und RAM zum Einsatz.
DDR5-10600 ohne LN2 sind außergewöhnlich
Der bekannte koreanische Profi-Overclocker SoonHo ("Safedisk") Jeong hat einen neuen RAM-Weltrekord für APUs der Serie Ryzen 8000G ("Hawk Point") aufgestellt und musste dabei nicht auf extreme Kühlungsmaßnahmen zurückgreifen. Der Prozessor und damit der Speichercontroller wurden lediglich von einer handelsüblichen AiO-Wasserkühlung auf Temperatur gehalten.
Quelle: SoonHo ("Safedisk") Jeong
Der Arbeitsspeicher der Serie G.Skill Trident Z5 ("F5-7800J3646H16G") wurden dabei ohne aktive Kühlung mit dem serienmäßigen Wärmeleitblechen ("Heatspreadern") gekühlt und von 7.800 MT/s auf 10.600 MT/s übertaktet. Die nachfolgenden Komponenten kamen für den validierten Rekordversuch zum Einsatz:
- AMD Ryzen 7 8700G
- 1,288 Volt
- Asus ROG Crosshair X670E Gene
- AMD AGESA ComboAM5PI 1.0.0.2b
- G.Skill Trident Z5 ("F5-7800J3646H16G")
- 2 × 16 GiByte DDR5-7600 CL36 @ DDR5-10600 CL 50
- 1,525 Volt
Der DDR5-Speicher wurde mit einer CAS-Latenz von 50 Taktzyklen und Primär-Timings von CL50-62-62-127-127 betrieben. Laut dem koreanischen Profi-Overclocker wurden außerdem keinerlei Anpassungen am Takt der 8 Zen-4-Prozessorkerne oder an der Grundtaktfrequenz, dem BCLK ("Base Clock Speed"), der APU vorgenommen.
Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass dieser Rekord nicht wie üblich mit nur einem Speicherriegel im Single Channel erzielt wurde. Die DDR5-10600 liefen praxisnah mit zwei Speicherriegeln im Dual Channel und ließen sich absolut problemlos hochfahren und ins Windows booten, so SoonHo Jeong.
Quelle: SoonHo ("Safedisk") Jeong
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Quelle: SoonHo ("Safedisk") Jeong via CPU-Z Validator via Facebook

10.600 MHz sind aber eine Schippe mehr als 7.200 MHz. Da kann es schon wieder ganz anders aussehen. Mit 2 verschiedenen Messungen über 6GHz Takt könnte man wenigstens abschätzen, ab welchem RAM-Takt es wieder die Leistung von 6.000 erreicht. Aber so ist man auch nicht schlauer als davor.
In der Vergangenheit hat sich die RAM-Bandbreite bei IGPs oft als Bottleneck herausgestellt, weswegen durch höhere Taktraten in der Regel deutlich mehr Leistung erreichbar war.
Ich suche immer noch wie verrückt in meinem ASUS UEFI, wo ich den RAM Teiler auf 1:1 stellen kann
10.600 MHz sind aber eine Schippe mehr als 7.200 MHz. Da kann es schon wieder ganz anders aussehen. Mit 2 verschiedenen Messungen über 6GHz Takt könnte man wenigstens abschätzen, ab welchem RAM-Takt es wieder die Leistung von 6.000 erreicht. Aber so ist man auch nicht schlauer als davor.
In der Vergangenheit hat sich die RAM-Bandbreite bei IGPs oft als Bottleneck herausgestellt, weswegen durch höhere Taktraten in der Regel deutlich mehr Leistung erreichbar war.
Gerade in paar Foren rumgelesen. Mal schauen, inwieweit sich der IF vernünftig einstellen lässt bei
den verschiedenen MoBo Herstellern.