Rote Zahlen bei Qimonda
Beim deutschen Speicherhersteller Qimonda musste man im abgelaufenen Geschäftsquartal einen Verlust von 323 Millionen Euro verbuchen. Damit bekommt man auch hier den Preisverfall am Speichermarkt zu spüren.
Der Umsatz sank auf 740 Millionen Euro, im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 977 Millionen Euro. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 783,7 Millionen Euro. Nach dem man letztes Jahr einen Gewinn von 100 Millionen Euro vorzeigen konnte ist es dieses Jahr ein Verlust von 323 Millionen Euro - etwa doppelt so viel wie von den Finanzexperten erwartet.
Im Zuge des Verlustes werden Investitionen auf das nötigste beschränkt. Im laufenden Geschäftsjahr (beginnt jeweils im Oktober) rangiert man mit 900 Millionen Euro am unteren Ende, für das kommende reduzierte man die Pläne auf 650 bis 750 Millionen Euro.
Unterm Strich geht liegt man im laufenden Geschäftsjahres bei 2,9 Milliarden Euro Umsatz (plus zwölf Prozent) und noch 16 Millionen Euro Gewinn.