Qimonda von der Insolvenz betroffen
Infineon-Tochter Qiomonda scheint einen Insolvenzantrag beim Müncher Amtsgerich eingereicht zu haben.
Quelle: Qimonda
Infenion-Tochter Qimonda ist pleite und reichte laut DPA einen Insolvenzantrag ein.
Schlechte Nachrichten von DRAM-Hersteller Qimonda: Eine Sprecherin des Amtsgerichtes München teilte der Deutschen Presse Agentur mit, dass das Unternehmen einen Insolvenzantrag am Amtsgericht München eingereicht habe. Der Richter entscheide über die weitere Vorgehensweise, nachdem der Antrag eingetragen ist.
Qimonda, mit Fertigungen in München, Dresden und Proto, beschäftigt weltweit rund 13.000 Mitarbeiter. Wie alle Speicherhersteller leidet auch Qimonda unter dem steten Preisverfall im DRAM-Geschäft und dem starken Druck der großen DRAM-Fertiger aus Asien. Die globale Wirtschaftskrise scheint ihr übriges getan zu haben.

Soll der Staat jetzt jede Firma mit Geld unterstützen die momentan miese macht oder droht pleite zu gehen? Selbst die, die die letzten Jahre so gut wie keinen Gewinn gemacht haben wie eben Qimonda? Der Staat ist nicht dazu da, nicht Lebensfähige Unternehmen mit Geld unter die Arme zu greifen, um damit auch noch Beihilfe zur Marktverzerrung zu leisten.
Fakt ist dass auch die Asiaten nur durch Subventionen so billig produzieren können. Sie brauchen die gleichen Hightech Maschinen wie auch die Deutschen oder die Amis und müssen auch Geld in Forschung und Entwicklung stecken. Dass die besten Kopierer aus Japan kommen (oder Asien) dürfte aber auf diesem schnelllebigen Markt nicht gelten.
Es mag zwar ein wenig weit hergeholt scheinen, aber solche Firmen in Europa zu halten ist auch eine Form der passiven Landesverteidigung. Die Beziehung Europas zu Russland ist hervorragend, trotzdem gab es vor kurzem erst die Gaskrise. In den 80ern war ein Krieg in Europa undenkbar und viele Länder dachten daran ihre Armeen zu verkleinern, dann kam der Balkankonflikt. Was wäre nun wenn sich die Europäer nun immer mehr aus der Hightech Industrie, in diesem Fall die Halbleiterindustrie, zurückzieht? Die Abhängigkeit gegenüber den noch produzierenden Ländern wird größer.
Wenn das Managment und/oder Politik eine brauchbare Lösung anbieten, ist es sicherlich einer Betrachtung wert. Auch wenn das Managment sowas nicht gerne hört, ich bin mir sicher das auch die Belegschaft selbst Ideen hätte wie man das Unternehmen wirtschaftlicher machen kann (ich denke der Maschinenführer weiß besser wie man die Maschine schneller oder genauer macht als der Direktor).
Bevor man also schreit: "Schließt diesen Laden!" wägt alle Aspekte ab, es hängt immer mehr daran als es im ersten Moment den Anschein hat.
Greetz
TheDruchii
Das Unternehmen Qimonda will sein Betrieb trotz der Insolvenz aufrechterhalten.Der Vorstand sehe"gute Chancen" die zur Neuausrichtung notwendigen finanziellen Mittel in Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern und Investoren zu bekommen.Sagt der Vorstand.
Qimonda hat ca. 12000 Mitarbeiter.
Eine noch teiweise in deutscher Hand befindliche Firma geht den Bach runter und die Politclowns schauen einfach zu !
Sind ja nur 13.000 Arbeitsplätze.
Wahrscheinlich mehr als alle Banken zusammen.
Soll der Staat jetzt jede Firma mit Geld unterstützen die momentan miese macht oder droht pleite zu gehen? Selbst die, die die letzten Jahre so gut wie keinen Gewinn gemacht haben wie eben Qimonda? Der Staat ist nicht dazu da, nicht Lebensfähige Unternehmen mit Geld unter die Arme zu greifen, um damit auch noch Beihilfe zur Marktverzerrung zu leisten.
Aber das will ja kaum einer wahrhaben, dass man für ~8000€ monatl. eben keine Spitzenleute mehr bekommt. Da wird jedes mal n riesen Aufstand gemacht, weil sich die Politiker wieder 9% mehr genehmigt haben.
Die sollten imo WEIT mehr verdienen, dafür aber verboten bekommen nebenher noch in Aufsichtsräten zu sitzen.