Preissturz: AMD schätzt DDR5-Speicher bald preislich auf Level von DDR4-Speicher
AMD schätzt, dass Mitte nächsten Jahres DDR5-Speicher den Preis von DDR4-Speicher erreicht bzw. unterbietet. Dadurch soll die AM5-Plattform noch ansprechender werden und auch budgetorientierte Spieler kann dann daran teilhaben. Abgesehen davon pusht AMD den eigenen Speicherstandard EXPO, das Pendant zu Intels XMP. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Obwohl DDR5-Arbeitsspeicher schon deutlich günstiger geworden ist, ist er immer deutlich teurer als vergleichbare DDR4-Module, die auf dem Markt sind. AMD hat dadurch, dass man aus der Rolle des Underdogs ausbrechen konnte, mit EXPO mittlerweile auch einen eigenen Speicherstandard, der in Konkurrenz mit Intels XMP tritt, das aber weiterhin auch unterstützt werden kann. Anders als Intels Alder Lake oder auch das kommende Raptor Lake wird AMDs AM5 aber DDR4-Speicher nicht mehr unterstützen, sodass fallende Speicherpreise vor allem für Systeme mit kleinen Ryzen-Chips ein Muss sind.
David McAfee, Corporate VP und General Manager von AMD, geht aktuell davon aus, dass die DDR5-Speicherpreise im Vergleich zu DDR4-Speicher noch stärker fallen sollen und möglicherweise Mitte nächsten Jahres diese unterbieten könnten, wenn DDR4-Speicher ausläuft und dann teurer wird. Er bezeichnete DDR5-Speicher als "richtige Wahl, die für die Zukunft gemacht wurde und mit der Technologie reifen wird". EXPO für DDR5 soll durch zahlreiche Profile und Einstellmöglichkeiten vom Einsteiger bis zum Enthusiasten außerdem für alle willigen Übertakter richtige Optionen bereitstellen können.
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Bei Release der Ryzen-7000-Modelle sollen ca. 15 Speicherkits mit EXPO erhältlich sein, die für AM5 optimiert sind. Dabei gibt es je nach Kit alle Taktraten vom JEDEC-Standard mit DDR5-5.200 bis hin zu DDR5-6.400. EXPO soll sich wie Intels XMP einfach mit einem Klick im UEFI aktivieren lassen. Dennoch soll auch weiterhin Intels XMP unterstützt werden, das aber bezüglich der Subtimings auf einer AMD-Plattform nicht mit EXPO mithalten können soll. Bereits jetzt können sinnvolle 32 GiB DDR5-Speicherkits im PCGH-Preisvergleich zu Preisen ab 180 Euro gekauft werden, wodurch der Mehrpreis für den Speicher sich in Grenzen hält.
Quelle: PC Gamer

Mich würde interessieren wie AM5 mit Vollbestückung zurecht kommt. Kacken die ersten Boards da auch komplett ab? Oder haben die AIBs so viel gelernt, dass es bei AM5 besser steht?
Es bleibt zu hoffen, dass mal endlich mehr installiert wird, damit die Entwickler das auch mal endlich nutzen. In 128GB lassen sich prinzipiell größere und wesentlich detailliertere Welten unterbringen, als in 16GB.
Ich persönlich bin schon seit 2012 mit 32GB unterwegs, da mich das damals nur 130€ gekostet hat. Eine gute Entscheidung, Chrome hat sein Zuhause recht schnell bezogen und nach und nach wurde es immer nützlicher. Nach 10 Jahren kosten 32GB in etwa das gleiche, ein absoluter Wahnsinn. Ich hätte mir also noch nichtmal etwas gespart, wenn ich am Anfang weniger genommen hätte, da ich später sowieso aufgerüstet hätte.
Damals habe ich erwartet, dass wir heute eher mit 256-1204GB RAM unterwegs sind und nicht immernoch mit lächerlichen 32GB, der Fortschritt ist stehen geblieben.
MfG Föhn.