PCGH Exklusiv: Corsair demonstriert XMP-OC-Profile für DDR3-RAM
Quelle: (Bild: PCGH)
Das Testsytem samt TWIN3X2048-1800C7DIN mit Lüfter und Gigabytes X38T-DQ6 (Bild: PCGH)
Andreas Wett und Alexander Rüdinger von Corsair besuchten heute die Redaktion. Für PCGH exklusiv im Gepäck: die neuen DDR3-1800-Module TWIN3X2048-1800C7DFIN mit XMP-Unterstützung.
Bei XMP handelt es sich um Übertaktungsprofile für Speichertakt und -latenzen, welches prinzipiell alle Platinen mit X38-Chipsatz und DDR3-Speicherbänken beherrschen. Bisher fehlten allerdings noch die passenden Module um XMP in der Praxis zu testen.
Zuerst probierten wir XMP auf der X38-Platine P5E3 Deluxe von Asus. Leider gab hier auch mit dem aktuellen BIOS 0601 noch keine entsprechende BIOS-Option. Mit Gigabytes X38T-DQ6 und dem Beta-BIOS F4A konnten wir hingegen das XMP-Profil der Corsair-Module laden. Dabei sollen der Speicher mit 900 MHz (DDR2-1800) und den Latenzen 7-7-7-20 bei 2,0 Volt laufen. Per SPD ist nämlich nur DDR3-1333 und 9-9-9-24 vorgesehen. Sobald wir den Eintrag "Extreme Memory Profile(X.M.P.)" auf "Profile1" setzten, wurde tatsächlich DDR3-1800 geladen. Dazu senkte das BIOS selbständig den Multiplikator des Core 2 Duo E6750 von acht auf sechs und hob den FSB-Takt auf 450 MHz an. Mit dem höchstmöglichen Speicherteiler 1:2 läuft das RAM dann mit 900 MHz.
Anstelle der vorgesehen Latenzen 7-7-7-20 liefen die Module dann allerdings mit 7-8-8-23 - vielleicht ein Problem des Beta-BIOS. Außerdem wurden die Sub-Timings optimiert und die Spannungen angehoben. Wir haben nachgemessen: Der Speicher lief mit 2,1 statt 1,5 Volt, die Northbridge-Spannung wurde von 1,25 auf 1,63 Volt angehoben. Der E6750 lief dann minimal übertaktet mit 2,7 GHz und 1,36 Volt (Standard: 2,67 GHz, 1,25 Volt).
Wie sich XMP mit verschiedenen X38-Platinen in der Praxis schlägt, testen wir in der kommenden Ausgabe 02/2008 (ab 2. Januar am Kiosk).
