Miese Aussichten: NAND und DRAM 2026 mit "schwersten Lieferengpässen"

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Miese Aussichten: NAND und DRAM 2026 mit "schwersten Lieferengpässen"
Quelle: Erzeugt mit DALL-E 3

Laut Analysten ist mit einer Abschwächung der Speicherkrise erst 2027 zu rechnen, doch die Preise könnten sich sogar noch später normalisieren.

Die Speicherkrise setzt sich bekanntlich weiterhin mit ungeminderter Wucht fort und sorgt für immer höhere Preise bei DDR5- sowie mittlerweile auch DDR4-Arbeitsspeicher. Der auf der Plattform X aktive Analyst "Jukan" von Citrini Research hat kürzlich in einem Beitrag weitere Aussichten mit Hinblick auf das laufende Jahr geliefert, die alles andere als rosig aussehen, wie 3DCenter hierzu berichtet.

Demnach soll bei Samsung die DRAM-Fertigung im Jahr 2026 lediglich um ein Plus von 5 Prozent ausgeweitet werden, was den Bedarfsüberhang nicht decken kann. Dabei handelt es sich auch nur um viel früher, vor der Speicherkrise, geplante Produktionskapazitäten und -stätten, während dahingehend tatsächliche Reaktionen der Speicherhersteller kaum vor 2027 zu sehen sein dürften.

RAM-Krise: Sinkende Preise erst 2028?

"Jukan" hat auch eine Prognose der Marktforscher von Goldman Sachs für die kommenden Jahre geteilt, die den erwarteten Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage bei DRAM und NAND aufzeigt. Bereits 2024 beginnend war demnach eine leichte Unterversorgung zu verzeichnen, die 2026 mit einem Minus von bis zu 3,3 Prozent beim DRAM einen Höchststand erreichen soll. Demnach werden die "schwersten Versorgungsengpässe 2026 auftreten und bis 2027 anhalten".

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Die Differenz soll sich im nächsten Jahr aber immerhin abschwächen, während sie weiterhin negativ bleibt. Wie der Bericht von 3DCenter ausführt, sind nachhaltig sinkende Preise erst ab diesem Zeitpunkt zu erwarten, wo das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage in einen Angebotsüberhang umschlägt. Auch wenn die Prognosen natürlich nicht zwangsläufig korrekt sein müssen, wird mit eben diesem Kipppunkt zugunsten sinkender Preise frühestens Ende 2027 oder auch erst im Jahr 2028 gerechnet.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Das RAM-Kartell schlägt wieder zu. ;-P
        Da braucht es keine geheimen Absprachen mehr, das kann man auch durch zunicken regeln, dass niemand freiwillig seine Kapazitäten ankurbelt, wenn man so gemeinsam die Preise um ein vielfaches höher halten kann.
        Eine Mehrproduktion würde schließlich nur dazu führen, dass die Preise sinken, und am Ende des Tages verdient man insgesamt sogar weniger als in der jetzigen Situation.
        Und wer nicht mal eben Kapazitäten freischalten kann, weil erst Hallen mit Maschinen her müssten, der lässt es bleiben, wenn kein langfristiger Absatzmarkt geschaffen werden muss.
        Denn sonst investiert man unnütz in später leer stehende Geldvernichtsungsanlagen.
        Dieser Hype wird ja leider von und mit verursacht, wenn man sich nur für so eine Spielerei den eigenen Rechner mit RAM vollballern will, oder man sich bei jeder Gelegenheit auf jedes neue KI-Modell stürtzt, um es ausgiebig zu testen.
        Und weil so viele Leute auf den Zug aufspringen, meint jede Firma auf der Welt, noch schnelelr udn noch mehr KI-Server hinsetzen zu müssen, bevor andere ihnen den Markt streitig machen könnten.
        Das ist wieder dämlicher Hamsterkauf von Klopapier.
        Wir waren bisher ohne KI Krimskrams viel glücklicher, mit dem Köse sind wir nur noch am Fluchen und am Schimpfen.
        Und trotzdem stürzen wir uns wie immer gleich wie Lemminge von der Klippe.
        Ich brauche nur einen funktionierenden Computer, das reicht mir.
        Zitat von WommU
        So wie es jetzt aussieht wird es "Ramschpreise" erst nach 2029 geben. Wenn wir Glück haben werden sie 2028 von einem hohen Niveau langsam sinken.
        So lange hält mein 5800X3D locker durch, Am4 und DDR4 auch.
        Grafikkarte 9070 XT kann sogar noch mal durch ein schnelleres Objekt ersetzt werden, weil die Grafik meistens noch immer limitiert, wenn man hoch dreht.
        Triple-A Spiele kauf eich eh kaum noch, udn wenn, dann nur im absoluten Megasale, also mitunter Jahre später.
        Dadurch spare ich mir auch schon eine ganze Aufrüstaktion und die Spieleunkosten.
        Das eine finanziert sozusagen das andere und umgekehrt und macht das Hobby kostentechnisch noch irgendwie (selbst eingebildet) erträglich erscheinen.
        Letztendlich schneiden sich die Hersteller alle ins eigene Fleisch, wenn man alle 2-3 Jahre das nächste große Hypeding für gewerbliche Nutzung raushaut.
        Damals musste man alle 2 Jahre neu kaufen, jetzt hält man bis zu 10 Jahre durch damit.
        Ich überlege schon meine ganzen Abos zu kündigen und den Mist sein zu lassen.
        Warum ständig Zeit und Geld in etwas stecken, das sich eh nicht lohnt?
        Da kann man auch einfach alle 7-10 Jahr irgendwas kaufen, und man kann nichts falsch machen, wenn man sich an die gelernten Grundregeln hält.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Das RAM-Kartell schlägt wieder zu. ;-P
        Da braucht es keine geheimen Absprachen mehr, das kann man auch durch zunicken regeln, dass niemand freiwillig seine Kapazitäten ankurbelt, wenn man so gemeinsam die Preise um ein vielfaches höher halten kann.
        Eine Mehrproduktion würde schließlich nur dazu führen, dass die Preise sinken, und am Ende des Tages verdient man insgesamt sogar weniger als in der jetzigen Situation.
        Und wer nicht mal eben Kapazitäten freischalten kann, weil erst Hallen mit Maschinen her müssten, der lässt es bleiben, wenn kein langfristiger Absatzmarkt geschaffen werden muss.
        Denn sonst investiert man unnütz in später leer stehende Geldvernichtsungsanlagen.
        Dieser Hype wird ja leider von und mit verursacht, wenn man sich nur für so eine Spielerei den eigenen Rechner mit RAM vollballern will, oder man sich bei jeder Gelegenheit auf jedes neue KI-Modell stürtzt, um es ausgiebig zu testen.
        Und weil so viele Leute auf den Zug aufspringen, meint jede Firma auf der Welt, noch schnelelr udn noch mehr KI-Server hinsetzen zu müssen, bevor andere ihnen den Markt streitig machen könnten.
        Das ist wieder dämlicher Hamsterkauf von Klopapier.
        Wir waren bisher ohne KI Krimskrams viel glücklicher, mit dem Köse sind wir nur noch am Fluchen und am Schimpfen.
        Und trotzdem stürzen wir uns wie immer gleich wie Lemminge von der Klippe.
        Ich brauche nur einen funktionierenden Computer, das reicht mir.
        Zitat von WommU
        So wie es jetzt aussieht wird es "Ramschpreise" erst nach 2029 geben. Wenn wir Glück haben werden sie 2028 von einem hohen Niveau langsam sinken.
        So lange hält mein 5800X3D locker durch, Am4 und DDR4 auch.
        Grafikkarte 9070 XT kann sogar noch mal durch ein schnelleres Objekt ersetzt werden, weil die Grafik meistens noch immer limitiert, wenn man hoch dreht.
        Triple-A Spiele kauf eich eh kaum noch, udn wenn, dann nur im absoluten Megasale, also mitunter Jahre später.
        Dadurch spare ich mir auch schon eine ganze Aufrüstaktion und die Spieleunkosten.
        Das eine finanziert sozusagen das andere und umgekehrt und macht das Hobby kostentechnisch noch irgendwie (selbst eingebildet) erträglich erscheinen.
        Letztendlich schneiden sich die Hersteller alle ins eigene Fleisch, wenn man alle 2-3 Jahre das nächste große Hypeding für gewerbliche Nutzung raushaut.
        Damals musste man alle 2 Jahre neu kaufen, jetzt hält man bis zu 10 Jahre durch damit.
        Ich überlege schon meine ganzen Abos zu kündigen und den Mist sein zu lassen.
        Warum ständig Zeit und Geld in etwas stecken, das sich eh nicht lohnt?
        Da kann man auch einfach alle 7-10 Jahr irgendwas kaufen, und man kann nichts falsch machen, wenn man sich an die gelernten Grundregeln hält.
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Scott
        was ist mit der Garantie, hab auf beides noch 5 Jahre oder so

        dann müsste der Hersteller ja für Erstatz sorgen
        Eigentlich schon, nur wie soll er das machen, wenn er nichts auf Lager hat? Okay, das Teil könnte noch repariert werden, aber was, wenn das nicht möglich ist? Ich würde mich nicht zu sehr auf die Garantie verlassen.

        LG
        Zitat von ShingoSan
        Ich hab aber interessanter Weise noch nie erlebt, dass eines der beiden Dinge kaputt gegangen sind.
        Auch nicht Grafikkarten oder CPUs.

        Viele schreiben hier in den täglichen DRAM Horrornews "hoffentlich geht mein Kram nicht kaputt".....
        .......aber ich wüsste kein Szenario, dass mir jemals irgend jemand sowas berichtet hätte.
        Und ich bastel seit den 90er mit PC Hardware als eines der Hobbies.
        Sag niemals nie – bis vorgestern ist mir auch noch nie einfach eine PSU ausgefallen. Alle Netzteile, die ich hatte, das teuerste für 240 Euro, liefen ohne Probleme. Dann habe ich mir eins für 340 Euro gekauft, und rate mal: PC fährt runter, PSU ist tot.

        LG
      • Von Spieler22 Software-Overclocker(in)
        Zitat von ShingoSan
        Ich weiss gar nicht, inwiefern PCGH darauf hinweist.
        Muss ich mal drauf achten.

        Idle ~ 40° / Last 43° = eher unkritisch vermute ich

        Bis zu 55°C ist alles grün, bis 65°C immernoch ziemlich grün. Aber Random Abstürze mit OC Kits können die Folge sein, so pi mal daumen sagte er.
        Bei 4x 6400cl30 16GB idlen meine Ramkits schon bei 50°C, wenn die GPU und CPU mitmachen habe ich schon 70°C gesehen.

        Entscheiden sei wohl, das DDR5 total unterschiedlich heiß wird und im Consumerbereich nur ein Sensor da ist.
      • Von User-22949 Freizeitschrauber(in)
        PCGH gib uns unsere tägliche Dosis Speicherkrise.
      • Von ShingoSan Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Spieler22
        Laut Wendel von Level1Tech ist DDR5 Ram relativ hitzeempfindlich und verbraucht zu viel Strom um ohne Luftstrom zuverlässig auf Dauer zu laufen.
        Ich weiss gar nicht, inwiefern PCGH darauf hinweist.
        Muss ich mal drauf achten.

        Idle ~ 40° / Last 43° = eher unkritisch vermute ich

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