Speicherkrise: Preise steigen und Inventar wird zurückgehalten
Die Speicherkrise setzt sich auch weiterhin mit ungeminderter Wucht fort und sorgt für immer höhere Preise bei DDR5- und mittlerweile auch DDR4-Arbeitsspeicher. Während die Preise an der Speicherbörse steigen, wird Inventar zurückgehalten.
Die Speicherkrise, welche durch die nach wie vor exorbitant hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, setzt sich auch weiterhin mit ungeminderter Wucht fort und sorgt so für immer höhere Preise bei DDR5- und inzwischen auch bei DDR4-Arbeitsspeicher. Während die Preise an der Speicherbörse steigen, könnten Inventarbestände offensichtlich ganz gezielt zurückgehalten werden.
Wie das renommierte Marktforschungsunternehmen TrendForce jetzt berichtet, sind die Spot-Preise für DDR5- und DDR4-Speicherbausteine ("ICs") zuletzt weiter deutlich angestiegen. Auch der Preis für Mainstream-DDR4 ist um 10 Prozent angestiegen, da demnach die Inventarbestände zurückgehalten werden.
Quelle: TrendForce
Laut den neuesten Erhebungen von TrendForce zu den Spot-Preisen für Speicher, entwickeln sich die Preise folgendermaßen:
- DRAM: Die Spot-Preise setzen ihren täglichen Anstieg fort, auch wenn der Handel gedämpft bleibt, da die Lieferanten und Händler die Bestände zurückhalten. Dies hat den Durchschnittspreis für Mainstream-DDR4 ("1Gx8") mit 3.200 MT/s noch einmal um 9,64 Prozent in die Höhe getrieben.
- NAND: Während einige Käufer eine abwartende Haltung eingenommen haben, haben sich Spot-Händler - optimistisch hinsichtlich zukünftiger Preistrends - geweigert, die Preise zu senken, um den Verkauf anzukurbeln.
Auch im Einzelhandel steigen die Preise für populäre DDR4- und DDR5-Speicherkits weiter an. So kostet das Corsair Vengeance RGB mit 32 GiByte DDR5-6000 CL30 abseits von eBay mittlerweile ab 539 Euro, während das G.Skill Trident Z5 Neo mit gleichen Spezifikationen ab 499 Euro gehandelt wird. 32 GiByte DDR4 kosten aktuell hingegen ab etwa 230 Euro und die Tendenz ist auch weiter steigend.
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Quelle: TrendForce

Zudem...was interessiert ein Speicherhersteller in Südkorea, ob Wicher ein Straftatbestand in Deutschland ist, der macht schließlich die Preise?
Die haben höchstens Tränen vor Lachen in den Augen...
Man sollte auch bedenken, das Zoll und Steuern da ja auch noch mit reingerechnet werden müssen, das steigt ja auch prozentual.
Das einnnert mich an Mexiko. Als es bei Maisversorgung dort eine Hungerkrise gab. Da habens die milliardenschweren Händler geschafft den Markt leerzukaufen um den Mais zu Sprit zu machen. So gut funktioniert nicht regulierte "Marktwirtschaft", nämlich gar nicht.
Im Herbst sind wir schlauer dann hat es ein Jahr durch und Prognosen duerften einfacher werden. Bis dahin... Abwarten und Tee trinken wuerde ich sagen.
Jeder der braucht, hat laengst gehandelt oder schlaeft halt weiter.