Memtest86 soll bald defekte DDR5-Speichermodule anzeigen können

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Crucial DDR5-Speicher
Quelle: Crucial

In der neuen Version von Passmarks Memtest86 soll es bei selektierten DDR5-Speichermodulen möglich sein, defekte Speicherbausteine grafisch anzuzeigen. Dadurch können Enthusiasten besser ihren Speicher selektieren und auch weniger erfahrene Nutzer können es verwenden, um Probleme zu finden. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Memtest86 gilt als ordentliches Tool, um Fehler beim Arbeitsspeicher, ob sie von einer Übertaktung stammen oder nicht zu finden und entsprechend darauf zu reagieren. Nun soll das Programm von Passmark ein Update für DDR5-Speicher erhalten, das es noch einfacher und genauer machen soll. Dazu wurde angekündigt, dass zukünftig auch eine visuelle Unterstützung bei den Ergebnissen des Tests erscheinen soll. Diese zeigt dann, welcher Speicherbaustein defekt ist oder Fehler verursacht hat.

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Dieses neue Feature soll anfangs nur für selektierte DDR5-Speichermodule funktionieren. In ersten Bildern wurden dafür Crucial-Module genutzt, die für DDR5-4.800 spezifiziert sind. In den Bildern ist zu sehen, dass die Speicherriegel grafisch dargestellt werden und die entsprechenden Bausteine mit Fehlern in rot markiert werden, sodass der Nutzer genau weiß, was das Problem mit seinem Arbeitsspeicher ist. Memtest86 wurde seit Januar nicht mehr geupdatet, sodass nun davon ausgegangen werden kann, dass das nächste Versionsupdate Unterstützung für Intels und AMDs neue Plattformen mitbringen wird, die die Hersteller noch dieses Jahr veröffentlichen wollen.

Sowohl Intels Raptor-Lake-S als auch AMDs Raphael sollen serienmäßig eine Unterstützung für DDR5-5.600 bieten und die bisherigen Spezifikationen von Alder Lake überflügeln. Da viele Nutzer ihren Speicher dennoch weiter übertakten werden, kann Memtest86 in der kommenden Version dann auch für diese Systeme genutzt werden, um die Stabilität auszutesten und maximale Taktrate bei angepassten, schärferen Subtimings zu ermitteln. Ab wann das neue Feature im Endeffekt erhältlich sein wird, ist bisher aber noch nicht bekannt.

Quelle: Passmark

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Memtest86 ist ein gutes Programm. Damit konnte ich einen RAM Stick von meinem Triple Channel RAM System als defekt identifizieren und reparieren.
        Tja, bei gebrauchtem RAM ist nicht immer alles technisch einwandfrei.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Memtest86 ist ein gutes Programm. Damit konnte ich einen RAM Stick von meinem Triple Channel RAM System als defekt identifizieren und reparieren.
        Tja, bei gebrauchtem RAM ist nicht immer alles technisch einwandfrei.
      • Von Taypahn Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich würde mir wünschen, so tein Tool wäre erst gar nicht notwendig
      • Von bschicht86 Volt-Modder(in)
        Ich würd mir das "Chipfeature" auch für ältere Versionen wünschen, da ich grad viel Retro-Zeugs durchteste. memtest86 für Diskette hat wenigstens eine "Error-Bit-Map", aber da müsste man schon raten, obs von links oder von rechts gesehen zählt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich würde mir solche Funktionen mal für Memtest Pro (Windows) wünschen.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Eine Version die nicht gleich meinen USB-Stick zerlegt wäre nicht schlecht. Da wird ein 32GB Stick mal schnell nur noch ein paar Megabyte groß und lässt sich nur mit weiteren fremden Tools wieder in den Ursprungszustand versetzen. Zumindest war das der Stand vor ca. einem Jahr. Ansonsten ist es ja ein top Programm und das Einzige welches ordentlich den Arbeitsspeicher durchtestet.
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