Kingston: HyperX-Speicher soll Plug-&-Play-fähig werden
Kingston bietet ab sofort Plug-&-Play-fähige HyperX-Kits an. Der Hersteller verspricht: "Sie sind mit schnelleren Frequenzen programmiert und verwenden automatisch 1.600 MHz oder 1.866 MHz sobald sie an ein Sandy Bridge Chipset basiertes Notebook oder einen Desktop-PC angeschlossen werden." PC Games Hardware informiert.
Kingston kündigt an, dass die HyperX-RAM-Module Plug-&-Play-fähig werden sollen. Das hört sich erst einmal spannend an. In der Pressemitteilung verspricht Kingston: "Diese HyperX-PnP-Speicher sind die ersten Module, die mit den höheren Speicherspezifikationen der zweiten Generation von Intel Core-i5- und -i7-CPUs kompatibel sind. Sie sind mit schnelleren Frequenzen programmiert und verwenden automatisch 1.600 MHz oder 1.866 MHz sobald sie an ein Sandy Bridge Chipset basiertes Notebook oder einen Desktop-PC angeschlossen werden." Laienhaft ausgedrückt würde das bedeuten: Reinstecken und glücklich sein, die bestmöglichen Latenzen und Geschwindigkeiten werden sofort gesetzt. Ähnliche Ideen gab es aber schon in anderen Formaten, beispielsweise Intels XMP-Zertifizierung. Erfahrungen beweisen, dass am Ende des Tages auch immer das Mainboard mitmachen muss.
Hier könnte sich Kingston profilieren, indem man das System reibungslos zum Laufen bringt. Schließlich bietet man noch mehr: "Die Installation des Speichers funktioniert nach dem Plug-and-Play-Prinzip: Speicher anschliessen und Rechner einschalten. Ohne zusätzliche BIOS-Einstellungen erkennt das System selbständig die schnellere Speichergeschwindigkeit. Da das Übertakten mit den HyperX-Plug-&-Play-Modulen automatisch erfolgt, werden Anwender die Leistungssteigerung sofort bemerken. Zudem sind die Module mit vorhandenen DDR3-Systemen rückwärtskompatibel." Ob das klappt, wird PC Games Hardware schnellstens testen. Das Versprechen klingt nett, aber man wird auch den Preis für dieses Novum zahlen müssen. Der sieht wie folgt aus:
Wie der Tabelle zu entnehmen ist, laufen alle Module mit 1,5 Volt und CL9-9-9. Das sind zugegebenermaßen nicht die schärfsten Latenzen. Ein PnP-Kit mit kleinen Latenzen wäre umso spannender gewesen, da gerade hier das Einstellen im BIOS "frickelig" werden kann. Die neuen HyperX PnP-Module sind im Fachhandel erhältlich. Kingston gewährt auf alle HyperX-Speicher eine lebenslange Garantie. Darin eingeschlossen ist ein 24 Stunden täglicher, technischer Kunden-Service. Im PCGH-Preisvergleich sind die Kingston-Module bereits gelistet.

Im Bios sollten eigentlich die richtigen Angaben stehen, auch wenn es automatisch eingestellt wurde.
So, heute mein HyperX 1600Mhz CL9 PnP Kit eingebaut, was auch problemlos verlief. Doch etwas verwunderlich ist, dass zwei Tools völlig unterschiedliche Frequenzen angeben. CPU-Z meint 668Mhz (also 1336Mhz) und Intel Xtreme Tuning Utility meint 798Mhz (also 1596Mhz). Tja, die Frage ist da wohl, welche Angabe nun stimmt und welche nicht
Plug & Play klingt so, als würdet man die Module bei eingeschalteten PC reinstecken wie bei USB-Sticks, ohne Probleme zu bekommen...
wenn da alle mitziehen könnte das schule machen, ansonsten kalter kaffe!
Bin auf den PCGH Test gespannt.