Kingston FURY Beast/Renegade RGB im Doppeltest: 64 und 32 GiB DDR4-3600 zum fairen Preis
Die DDR4-RAM-Kits Kingston FURY Beast RGB KF436C18BBAK2/64 und Kingston FURY Renegade RGB KF436C16RB1AK2/32 bieten mit 64 und 32 GiByte nicht nur eine zeitgemäße Kapazität, sondern auch eine DDR4-3600-Freigabe, Overclocking-Reserven und schicke RGB-LEDs. PC Games Hardware prüft, wo die Stärken und Schwächen der Produkte liegen und für wen sich ein Kauf lohnt.
Auf dieser Seite
- 1 Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: Was die Serien unterscheidet
- 2 Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: So testen wir
- 3 Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: Eigenschaften und Testergebnisse
- 4 Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: Fazit
Hinweis: Wir veröffentlichen den Artikel aufgrund einer Kooperation mit Kingston, die auch ein Video umfasst, das wir im Januar veröffentlichen werden. Weder auf die inhaltlichen Aussagen, die Testergebnisse noch die Wertung hat Kingston in irgendeiner Form Einfluss genommen, weshalb sie ohne Einschränkungen mit allen PCGH-Tests von DDR4-RAM seit Ausgabe 08/2021 vergleichbar sind.
Während DDR5-RAM aktuell kaum und nur zu sehr hohen Preisen zu bekommen ist und ohnehin nur für Alder-Lake-Nutzer eine Option darstellt, haben PC-Spieler bei DDR4-RAM eine große Auswahl. Im Folgenden stellen wir zwei spannende Produkte aus dem Kingston-Portfolio vor, die erst vor ein paar Monaten erschienen sind. Eines gehört der Kingston-FURY-Beast-Familie an, das andere der darüber positionierten Kingston-FURY-Renegade-Modellreihe.
Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: Was die Serien unterscheidet
Quelle: PC Games Hardware
Kingston Fury Beast RGB KF436C18BBAK2/64 & Kingston Fury Renegade RGB KF436C16RB1AK2/32
Kingstons DDR4-Portfolio umfasst die Serien FURY Beast und FURY Renegade, die es beide wahlweise mit als auch ohne konfigurierbare RGB-LED-Beleuchtung gibt. Die Kingston-FURY-Beast-Reihe ist dabei für PC-Spieler ausgelegt, die stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten, während die FURY-Renegade-Reihe Framerate-Jäger und auch Übertakter abholen soll. Konkret zeigt sich das beispielsweise darin, dass die Kingston-FURY-Beast-Serie garantierte Taktraten bis DDR4-3733 bietet, während FURY-Renegade-Speicher die Grenzen des technisch Machbaren auslotet: Die Serie reicht bis zur Taktstufe DDR4-5333 und im PCGH-Preisvergleich unterbietet dabei kein Konkurrenzprodukt die garantierten Timings 20-30-30 des Kits KF453C20RBK2/16. Für dieses Testduell haben wir uns allerdings zwei Produkte ausgesucht, die mit einer Freigabe für DDR4-3600 in einer ähnlichen Leistungsklasse spielen.
Das Kingston-FURY-Beast-RGB-Kit KF436C18BBAK2/64 (2× 32 GiByte DDR4-3600, 18-22-22-39, 1,35 Volt) wird in einer transparenten Kunststoffverpackung ausgeliefert, den FURY-Renegade-RGB-Sticks KF436C16RB1AK2/32 (2× 16 GiByte DDR4-3600, 16-20-20-39, 1,35 Volt) spendiert Kingston eine etwas schickere Pappverpackung. Beiden Produkten liegt als kleines Extra ein Aufkleber mit Kingston-FURY-Logo bei. Der Kingston-FURY-Beast-RGB-Kühlkörper ist leichter und kompakter, wir messen 4,2 cm Höhe und 0,8 cm Dicke für das 43 Gramm schwere Modul. Ein Kingston-FURY-Renegade-RGB-Riegel bringt hingegen 64 Gramm auf die Waage und ist mit 4,3 respektiven 0,9 cm jeweils einen Millimeter voluminöser. Die RGB-LED-Leiste reicht in beiden Fällen nahezu über die gesamte Modullänge. Kingston nutzt die sogenannte Infrared-Sync-Technologie, welche dafür sorgt, dass alle verbauten Module perfekt synchronisiert aufleuchten - selbst wenn gar keine Software zur Ansteuerung installiert ist.
Schön: Kingston schafft es bei beiden Kits, dass sämtliche Chips von den Wärmeleitpads unter den Kühlkörpern erfasst werden, bei den Renegade-Riegeln (100 %) noch etwas besser als bei den Beast-Sticks (ca. 95 %). Die meisten Konkurrenten lassen in dieser Hinsicht leider weniger Sorgfalt walten. Optimierungspotenzial sehen wir dafür bei den Aufklebern: Lediglich die Spannung ist auf den ersten Blick zu erkennen, Kapazität, Takt und CAS-Latenz lassen sich immerhin aus der Produktnummer ableiten. Für weitere Informationen müssen Sie auf die Datenblätter von der Kingston-Website zurückgreifen oder die Module in Betrieb nehmen. Gut gefällt uns wiederum, dass Kingston beiden Kits ein zusätzliches Extreme Memory Profile (XMP) neben den DDR4-3600-Einträgen spendiert: Das Set Kingston FURY Beast RGB KF436C18BBAK2/64 bietet einen Eintrag für DDR4-3000 (16-18-18-36) bei 1,35 Volt, das Kit Kingston FURY Renegade RGB KF436C16RB1AK2/32 ist für DDR4-3000 (15-17-17-36) bei 1,35 Volt vorprogrammiert. Einträge für die heute üblichere Taktstufe DDR4-3200 hätten uns zwar noch besser gefallen, trotzdem gilt: Für PC-Nutzer, deren Plattform keinen DDR4-3600-Betrieb ermöglicht oder die innerhalb der RAM-Spezifikation der CPU-Hersteller bleiben möchten, stellt ein zweites XMP einen sinnvollen Mehrwert dar.
Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: So testen wir
Quelle: PC Games Hardware
Kingston Fury Renegade RGB KF436C16RB1AK2/32
Beide Kits betreiben wir auf unserem im Sommer 2021 runderneuerten DDR4-Testsystem: Der Core i9-11900K läuft auf einem Asus Maximus XIII Apex mit UEFI 1007. Das Z590-System hat bei vorherigen Einsätzen HCI-Memtest Pro bei Taktraten bis DDR4-5333 (Single-Rank-RAM) und DDR4-4400 (Dual-Rank-RAM) durchlaufen, bietet also viel Spielraum für High-End-RAM.
Die Kingston-Riegel müssen sich nicht nur in Aida64, sondern vor allem in praxisnahen Benchmarks mit den vom Hersteller festgelegten Eckdaten beweisen. Darüber hinaus loten wir den Undervolting-Spielraum aus und testen die Tuning-Reserven bei 1,20, 1,35 und 1,50 Volt im Taktbereich zwischen DDR4-3200 und DDR4-4267. Nach jeder Justierung der Timings CAS und RCD/RP testen wir die Stabilität mit HCI Memtest Pro. Die RAS-Latenz loten wir aus Zeitgründen nicht einzeln aus, sie belassen wir standardmäßig auf dem 1,5-fachen Wert der Summe aus RCD- bzw. RP-Latenz, sodass hier noch Tuning-Reserven zu erwarten sind.
Wichtig: Wir prüfen grundsätzlich alle RAM-Module im Gear Mode 2, also mit reduziertem RAM-Controller-Takt. Nur so ist ein fairer Vergleich zwischen unterschiedlichen DDR4-Kits möglich, bei dem bessere Produkte auch eine bessere Wertung erhalten. (Ist ein Produkt für Ihr System für einen "zu hohen" Takt freigegeben, haben Sie immer die Option, den Takt zu senken.) In der Praxis sollten Rocket-Lake-Nutzer natürlich versuchen, nach Möglichkeit den Gear Mode 1 zu verwenden, der in der Praxis für die meisten DDR4-3xxx-Taktstufen eine stabile und bessere Wahl darstellt.
Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: Eigenschaften und Testergebnisse
Quelle: PC Games Hardware
Kingston Fury Beast RGB KF436C18BBAK2/64
Das 64-GiByte-Set Kingston FURY Beast KF436C18BBAK2/64 setzt sich aus zwei Dual-Rank-Modulen zusammen, die gemäß der Software Thaiphoon Burner mit den Chips SK Hynix H5ANAG8NCJR-UHC bestückt sind. Beim 32-GiByte-Kit Kingston FURY Renegade RGB sind dem Info-Tool zufolge die SK-Hynix-Bausteine H5AN8G8NDJR-UHC verbaut, auch hier handelt es sich um Dual-Rank-DIMMs. Während bei 32 GiByte großen DDR4-Desktop-Modulen immer ein Dual-Rank-Aufbau vorliegt, ist das bei 16-GiByte-Sticks inzwischen nicht mehr der Fall; bei dieser Kapazität ist die Single-Rank-Organisation auf dem Vormarsch, die im Normfall mit einer nur einseitigen Bestückung der Platine mit acht Chips einhergeht. Löblich in diesem Zusammenhang: Kingston ist, soweit wir wissen, der einzige Hersteller, der die Anzahl der Ranks bei sämtlichen Produkten transparent in den Datenblättern zu jedem Produkt angibt. Sie müssen sich also nicht auf Erfahrungs- und Testberichte verlassen oder sozusagen die Katze im Sack kaufen, sondern bekommen vom Hersteller garantiert, welcher interne Aufbau Sie bei einem Kit erwartet. Zur Erinnerung: Single-Rank-Sticks ermöglichen typischerweise höhere Maximaltaktraten und sind aus Tuner-Sicht "pflegeleichter", ein Dual-Rank-Aufbau bietet dafür eine höhere Pro-Megahertz-Leistung und ist Pflicht, um DDR4-Module mit besonders hoher Kapazität (32 GiByte) anbieten zu können.
Das SPD-EEPROM beider Kingston-Kits bietet Einträge bis zur Taktstufe DDR4-2400 bei den Timings 17-17-17-39. Diese Eckdaten sind sehr konservativ, sollen aber auch lediglich einen Start und stabilen Betrieb bei der JEDEC-Standardspannung von 1,20 Volt gewährleisten. Mit den XMP-Werten bieten beide Kits eine gute, annähernd gleiche Leistung in Spielen und Anwendungen. Aida64 attestiert dem Kingston-FURY-Renegade-RGB-Kit eine etwas höhere Kopierrate (52.129 vs. 51.395 MB/s) und kürzere Latenz (56,5 vs. 58,4 Nanosekunden). Entsprechend geht es auch in 7-Zip (96 vs. 97 Sekunden) und Cyberpunk 2077 (102,2 vs. 100,5 Fps) knapp als Sieger hervor. Lediglich in Kingdom Come: Deliverance herrscht Gleichstand mit 55,3 Fps. Der leichte Leistungsvorteil für das 32-GiByte-Set überrascht angesichts der etwas schärferen Timings nicht. Im Vergleich mit Konkurrenzprodukten schlagen sich beide Kits gut: Das 64 GiByte fassende FURY-Beast-RGB-Duo bietet bessere Haupt- und Subtimings als viele günstige Kits mit 2× 32 GiByte, die Kingston-FURY-Renegade-RGB-Module profitieren neben der flotten CAS-Latenz vom Dual-Rank-Aufbau, der eine höhere Praxisleistung als bei Kits mit ebenfalls 2× 16 GiByte, aber Single-Rank-Aufbau bewirkt.
Beim Undervolting-Test bietet das Kingston-FURY-Beast-RGB-Set mit 11 Prozent (1,200 Volt) größere Reserven als das FURY-Renegade-RGB-Kit mit 6 Prozent (1,275 Volt). Beide mit SK-Hynix-Chips bestückten DDR4-Kits bieten einen ähnlichen Spielraum für das Verschärfen von Latenzen, die Kingston-FURY-Renegade-RGB-Riegel haben aber leicht die Nase vorne und ermöglichen bei jeder geprüften Taktrate und Spannung eine um eine Stufe niedrigere CAS-Latenz. Das ist sowohl bei 1,20 Volt und den Taktstufen DDR4-3200/3466/3733 (15-17-17-51/16-19-19-57/18-21-21-63 vs. 16-17-17-51/17-19-19-57/19-21-21-63) als auch 1,35 Volt und den RAM-Frequenzen DDR4-3200/3733/4267 (14-17-17-51/16-19-19-57/18-23-23-63 vs. 15-17-17-51/17-19-19-57/19-23-23-63) der Fall. Lediglich bei 1,50 Volt können wir bei der höchsten geprüften Taktstufe auch eine leicht bessere RCD/RP-Latenz einstellen. Konkret setzt sich das 32-GiByte-Kit bei den Taktraten DDR4-3733/4000/4267 mit 15-19-19-57/16-21-21-63/17-22-22-63 leicht vom 64-GiByte-Kit ab, mit dem wir 16-19-19-57/17-21-21-63/18-23-23-63 erzielen.
Beide Kits bieten damit ordentliche OC-Reserven, die weit über den garantierten DDR4-3600-Takt hinausgehen. Insbesondere der Umstand, dass das Kingston-FURY-Beast-RGB-Set die Taktstufe DDR4-4267 HCI-Memtest-stabil bewältigt, ist keinesfalls selbstverständlich für Kits mit 2× 32 GiByte. Bei den erzielbaren Latenzen können beide Sets eindeutig nicht mit High-End-Produkten mithalten, insbesondere Kits auf Basis mit Samsungs B-Dies verkraften deutlich knackigere (RCD/RP)-Timings. Zur Wahrheit gehört aber auch: Diese Bausteine werden nur auf Riegeln mit maximal 16 GiByte verbaut und beide Kingston-Produkte fallen preislich nicht in das High-End-Segment. Noch kurz zur Temperaturentwicklung, die wir mit Foliensensoren bei 1,50 Volt unter Volllast ermittelt haben: Die Kingston-FURY-Beast-RGB-Riegel erhitzen sich mit 61,5 °C stärker als die Kingston-FURY-Renegade-RGB-Sticks (56,5 °C), was einerseits dem kompakteren, leichterem Kühler aber auch den in einem feineren Prozess gefertigten Chips zuzurechnen ist. Mit einem Dual-Rank-Aufbau, zweiseitiger Chipbestückung und RGB-LEDs ist eine überdurchschnittliche Erwärmung normal. Bedenklich sind die erreichten Temperaturen selbstverständlich nicht.
| Produkt | FURY Beast RGB | FURY Renegade RGB |
|---|---|---|
| Hersteller (Website) | Kingston (www.kingston.com) | Kingston (www.kingston.com) |
| Produktnummer | KF436C18BBAK2/64 | KF436C16RB1AK2/32 |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2564488 | www.pcgh.de/preis/2564469 |
| Preis/Preis-Leistungsverhältnis | Ca. € 280,- (€ 4,38 pro GiB)/Note 2+ | Ca. € 180,- (€ 5,94 pro GiB)/Note 2- |
| Ausstattung (20 %) | 2,63 | 2,43 |
| Kühlkörper/Chip-Kontaktfläche | Metallkörper mit Kunstoffeinsatz/ca. 95 % | Grobe Kühlrippen/ca. 100 % |
| Besondere Ausstattung | RGB-LED-Beleuchtung (Regelung via Software), Aufkleber (Kingston-Fury-Logo) | RGB-LED-Beleuchtung (Regelung via Software), Aufkleber (Kingston-Fury-Logo) |
| Infos auf Aufkleber | Spannung, in Produktnummer: Kapazität, Takt, CAS-Latenz | Spannung, in Produktnummer: Kapazität, Takt, CAS-Latenz |
| Eigenschaften (20 %) | 2,03 | 2,66 |
| Kapazität | 2× 32 GiByte | 2× 16 GiByte |
| Herstellervorgabe | DDR4-3600, 18-22-22-39, 1,35 Volt | DDR4-3600, 16-20-20-39, 1,35 Volt |
| SPD-EEPROM (Einträge/max. Takt) | 9/DDR4-2400, 17-17-17-39 (SPD 1.1) | 9/DDR4-2400, 17-17-17-39 (SPD 1.1) |
| XMP-Werte | DDR4-3600, 18-22-22-39, 1,35 Volt & DDR4-3000, 16-18-18-36, 1,35 Volt (XMP 2.0) | DDR4-3600, 16-20-20-39, 1,35 Volt & DDR4-3000, 15-17-17-36, 1,35 Volt (XMP 2.0) |
| Einzelmodul: Höhe/Breite/Länge, Gewicht | 4,2/0,8/13,4 cm, 43 g | 4,3/0,9/13,4 cm, 64 g |
| Temperatur (DDR4-3200, 1,50 V), Sensor | 61,5 °C, nicht vorhanden | 56,5 °C, nicht vorhanden |
| Chips pro Modul (nicht garantiert!) | 16× SK Hynix H5ANAG8NCJR-UHC, 16 nm | 16× SK Hynix H5AN8G8NDJR-UHC, 17 nm |
| Organisation (physisch/logisch) | Dual-sided/dual-ranked | Dual-sided/dual-ranked |
| Leistung (60 %) | 2,89 | 2,80 |
| Herstellervorgabe getestet mit Gear 2 und … | DDR4-3466 (-3,7 %), 17-21-21-38 | DDR4-3466 (-3,7 %), 15-19-19-38 |
| Herstellervorgabe: Kopierrate, Latenz | 51.395 MB/s, 58,4 Nanosekunden | 52.129 MB/s, 56,5 Nanosekunden |
| Herstellervorgabe: 7-Zip (3 GB komprimieren) | 97 Sekunden | 96 Sekunden |
| Herstellervorgabe: Cyberpunk 2077 | 100,5/65,9 Fps (Avg./P1) | 102,2/69,3 Fps (Avg./P1) |
| Herstellervorgabe: Kingdom Come Deliverance | 55,3/34,3 Fps (Avg./P1) | 55,3/33,8 Fps (Avg./P1) |
| Herstellervorgabe: Undervolting | -11 % (1,200 Volt) | -6 % (1,275 Volt) |
| 1,20 V: Stabile Latenzen (DDR4-3200/3466/3733) | 16-17-17-51/17-19-19-57/19-21-21-63 | 15-17-17-51/16-19-19-57/18-21-21-63 |
| 1,35 V: Stabile Latenzen (DDR4-3200/3733/4267) | 15-17-17-51/17-19-19-57/19-23-23-63 | 14-17-17-51/16-19-19-57/18-23-23-63 |
| 1,50 V: Stabile Latenzen (DDR4-3733/4000/4267) | 16-19-19-57/17-21-21-63/18-23-23-63 | 15-19-19-57/16-21-21-63/17-22-22-63 |
| Endnote | 2,67 | 2,70 |
Kingston FURY Beast RGB und Kingston FURY Renegade RGB: Fazit
Quelle: PC Games Hardware
Kingston Fury Beast RGB KF436C18BBAK2/64 & Kingston Fury Renegade RGB KF436C16RB1AK2/32
Es gibt nicht viele RAM-Kits, die bis 280 Euro eine Kapazität von 2× 32 GiByte bei einer garantierten Taktfrequenz von DDR4-3600 bieten - erst recht nicht, wenn es dazu noch RGB-LEDs geben soll. Die Overclocking-Reserven des Kingston-FURY-Beast-RGB-Kits KF436C18BBAK2/64 können wir zwar nicht garantieren, mit Spielraum für DDR4-4267(+) bot es aber überdurchschnittliche Reserven in dieser Kapazitäts- und Preisklasse. Das Gesamtpaket gefällt uns daher richtig gut und stellt eine Empfehlung dar für PC-Spieler, die statt besonders scharfer Timings lieber eine sehr hohe, zukunftstaugliche Speicherkapazität zum fairen Preis bevorzugen.
Kingstons FURY-Renegade-RGB-Kit KF436C16RB1AK2/32 gefällt durch einen garantierten Dual-Rank-Aufbau und einer dementsprechend guten Praxisleistung. Leider hat es in den vergangenen Wochen eine deutliche Verteuerung erfahren: War es Anfang Dezember noch für 150 Euro erhältlich, ist es jetzt erst ab 180 Euro lieferbar. Darunter leidet das eigentlich starke Preis-Leistungs-Verhältnis: Es wäre nämlich das bestbewertete 32-GiByte-Kit bis 150 Euro, das wir dieses Jahr getestet haben. Ursächlich ist wohl eine vorübergehende, vorweihnachtliche Warenverknappung, denn derzeit ist das erst vor wenigen Monaten auf den Markt gekommene Kit nur noch bei zwei Händlern im Preisvergleich auf Lager. Sollte der Preis sich wieder dem bisherigen Niveau nähern, bietet auch dieses Kingston-Kit zu einem tollen Preis überdurchschnittlich viel.
Beide Produkte sind damit eine Überlegung wert für alle PC-Spieler, die
- eine zukunftstaugliche Kapazität von 64 GiByte (Kingston FURY Beast RGB KF436C18BBAK2/64) oder eine zeitgemäße Kapazität von 32 GiByte (Kingston FURY Renegade RGB KF436C16RB1AK2/32) benötigen
- auf eine gute Grundleistung dank DDR4-3600 und Dual-Rank-Aufbau Wert legen
- eine konfigurierbare RGB-LED-Beleuchtung schätzen
- Overclocking betreiben möchten, aber keine besonders knappen Timings erwarten
- keine hohen Aufpreise für High-End-(OC-)RAM zahlen möchten
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Weitere von uns getestete RAM-Module im Vergleich finden Sie im RAM-Test unseres Technik-Ratgebers.
