RAM-Preise: Lexar-Manager mit extrem düsterer Aussicht
Die RAM-Krise scheint zeitnah nicht zu verschwinden. Jetzt äußert sich ein Manager des Speicherhersteller Lexar zu dem Thema und schockiert die Community mit düsteren Prognosen.
Das RAMargeddon findet wohl so schnell kein Ende: Laut dem Lexar-Regionalmanager Chris Xia, der für Australien und Neuseeland zuständig ist, könnte der Markt für Arbeitsspeicher vor einer weiteren, massiven Preiserhöhung stehen. Das Hardware-Magazin Tom's Hardware schreibt unter Berufung auf die Aussagen des Regionalmanagers im Extremfall von einer Verdoppelung der Endkundenpreise für PC-Komponenten und Speichermodule bis zum Ende des Jahres. Da sich die Kosten aktuell bereits rund vervierfacht haben, würde PC-Spieler dann eine Verachtfachung der Preise im Vergleich zum Anfang des letzten Jahres erwarten.
Was sind die Ursachen für aktuelle Rabatte und zukünftige Preissteigerungen bei RAM-Modulen?
Die RAM-Preise sind derzeit auf einem hohen Niveau, jedoch seit Wochen relativ stabil. Vereinzelte Rabatte im Handel spiegeln laut dem Lexar-Manager nicht die tatsächliche Marktlage bezüglich der RAM-Produktion wider. Aktuelle Preisnachlässe seien seiner Aussage nach primär darauf zurückzuführen, dass Distributoren und Händler weltweit ihre alten Lagerbestände abbauen würden. Zudem nutzen einzelne Zwischenhändler vermehrt regionale Preisunterschiede aus, indem sie Produkte aus günstigeren Regionen importieren, um die Endkundenpreise auf diese Weise vorübergehend niedrig zu halten.
Die Konsequenz daraus ist kein Hexenwerk: Sobald sämtliche Altbestände abverkauft sind und die günstigere Beschaffung über alternative Regionen stagniert oder ganz zum Erliegen kommt, müssen die steigenden Kosten der Hersteller direkt an die Verbraucher weitergegeben werden. In der Reddit-Community "r/pcmasterrace" reagieren Nutzer und PC-Schrauber verständlicherweise besorgt auf die mögliche Preisverdopplung bei RAM-Upgrades. Nutzer rmpumper äußert die Hoffnung, dass einer der nächsten KI-Börsengänge scheitert, sodass die KI-Blase platzt und die RAM-Preise abstürzen.
Für Verbraucher und Systemintegratoren, die den Bau oder die Aufrüstung eines Computers planen, könnte diese Entwicklung eine frühzeitige Kaufentscheidung nahelegen. Da die Prognose direkt von einem Mitarbeiter des Speicherherstellers Lexar stammt, gewinnt das genannte Szenario für einige Nutzer an Gewicht. Andere spekulieren, dass die Aussage nur dazu dienen soll, schnell noch die Abverkäufe bei Lexar anzukurbeln, wie Reddit-Nutzer Guilty-PIckle-6686 anmerkt (maschinell übersetzt):
"Ein Typ, der RAM verkauft, versichert dir, dass du RAM jetzt kaufen solltest, oder vielleicht später für mehr Geld."
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Quelle: via Tom's Hardware

Die Preise haben sich danach wieder normalisiert, aber für "ein Appel und ein Ei" gab es die nicht. Da war die RTX 3000er Serie dann oft die bessere Wahl. Vor dem Miningboom gab es die 2080Ti für 400-500€, dank den Panikverkäufern.
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....bis 2030 wenn die ersten PS6 nativen Ports kommen und alle Dämme brechen.
Wenn man sich das anschaut ist es wie immer, Reseller Strategie, günstig kaufen, teuer verkaufen...einfach warten oder gebraucht zuschlagen. Irgendeiner verkauft immer was gebrauchtes für gute Preise.
Wer es nicht eilig hat wartet eh.