Intel Optane: Xpoint-DIMMs im DDR4-Format kommen 2018
DIMMs mit Intels Xpoint-Speicher sollen erst im kommenden Jahr auf den Markt gelangen. Diese werden in RAM-Bänke gesteckt, die eigentlich für DDR4 gedacht sind, und ermöglichen größere Kapazitäten zulasten der Geschwindigkeit und Latenz. Ob es Xpoint-DIMMs für Endkunden geben wird, steht in den Sternen.
Zur Ankündigung von Xpoint-Speicher unter dem Markennamen Optane versprach Intel neben klassischen M.2- und U.2-Laufwerken auch entsprechende DIMMs, die kompatibel zu DDR4-RAM-Bänken sind. Die Speicher-Controller von modernen Intel-CPUs können bereits mit Xpoint statt DDR4 in den Bänken umgehen. Vor allem Datenzentren sollen mit Optane-Riegeln höhere Speicherkapazitäten zu bezahlbaren Preisen erhalten, müssen aber auch mit langsameren Übertragungsraten und höheren Latenzen rechnen. Die Daten werden persistent gespeichert, bleiben bei einem Stromausfall also erhalten.
Laut einem Bericht der chinesischen Webseite expreview.com (maschinelle Übersetzung; via techpowerup.com) seien solche DIMMs nicht mehr für 2017 zu erwarten. Erst 2018 soll die Auslieferung beginnen, wobei unklar ist, ob es solche Xpoint-Module auch für Endkunden geben soll. Diese hat Intel bisher ziemlich stiefmütterlich behandelt, denn selbst SSDs im M.2-Format gibt es bislang nur als Cache-Lösungen mit 16 beziehungsweise 32 Gigabyte Kapazität. Die Übertragungsraten sind kaum besser als bei einer SATA-6Gbit/s-SSD, gegenüber einer NVMe-SSD gibt es keine nennenswerten Vorteile mehr.
Auf der anderen Seite werden der Server- und Profimarkt bevorzugt behandelt. Die Optane SSD DC P4800X bietet 375 bis 1,5 TByte , wobei die Topmodelle noch nicht ausgeliefert werden. Selbst die 375-GByte-Version kostet über 1.500 US-Dollar - um im DIMM-Format erfolgreich zu werden, muss sich noch etwas am Preis drehen. ansonsten kann Intel nicht auf den Preis als Vorteil gegenüber DDR4 pochen.

Mal 2x32 GB rein und das OS bzw 1-2 Spiele dazu. Hochfahren? 4 Sekunden - wenns male länger dauert.
und auch muss man sagen das der Artikel heir etwas fehlerhaft ist.
Auch so als M.2 ist XPoint recht schnell - sehr niedrige Latenzen und auch bei QD1 schon sehr hohe Datenraten (was viele SSDs ers beit Qd 8 oder höher erreichen). Nur eben werden XPoint SSDs derzeit noch durch den NVMe Chipsatz bzw DMI 3.0 ausgebremmst.
jep - bei normalen SSDs macht der Chipsatz vllt mal 20% der Latenz aus, bei Optane sind es dann schon mal 80%. Und sowohl highend SSDs als auch Optane füllen die 4 PCIe 3.0 Lanes des DMI.
Und genau diese Limitierungen gibt es beim DIMM-slot nicht.
8GB gibt es schon unter 50€.
Glaube man sollte die anderen Features eher erwähnen.
Freue mich aber schon mal auf einen Test.