Hynix: Probleme bei der DRAM-Fertigung
Durch Probleme mit der Yieldrate sollen bei Hynx 30 Millionen defekte DRAMs vom Band gelaufen sein.
Hynx: 10 Prozent Verlust durch schlechte Chip-Ausbeute bei DRAM.
Wie Digitimes berichtet, hat Hynix Probleme bei der Fertigung von DRAM-Chips bestätigt. Betroffen ist die Produktion von DDR2-Chips in 66 Nanometern, wo es zu 30 Millionen defekten Bauteilen gekommen sein soll. Das entspricht etwa zehn Prozent von Hynix gesamter Produktionsleistung. Kommentieren wollten die Koreaner den Bericht allerdings nicht.
Die Produktion von DRAM in 66 Nanometern begann bei Hynix im vierten Quartal 2007, doch die Yieldraten seien bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dadurch kann Hynix seine Lieferverträge nicht erfüllen, was die Konkurrenten Elpedia und Samsung zur Anhebung des Preises veranlasst haben soll. Ob und wann diese beim Endkunden ankommt, bleibt abzuwarten.
Experten sehen bei Hynix aber keine schwerwiegenden Probleme und gehen davon aus, dass man die Umstellung auf 54 Nanometer im zweiten Halbjahr 2008 problemlos bewältigen wird.
