Hohe Speicherpreise werden laut Lenovo "nie wieder wie 2025"
Lenovo prognostiziert auf der ISC-Messe ein dauerhaft hohes Preisniveau bei DRAM und NAND-Speichern bis mindestens 2030 und glaubt nicht, dass Preise wie 2025 jemals wieder erreicht werden können.
Auf der Fachmesse ISC 2026 hat Lenovo während eines Vortrags eine Erklärung zum aktuellen Markt für Halbleitertechnologie abgegeben. Das Unternehmen teilte mit, dass bei den Preisen für Arbeitsspeicher (DRAM) und Flash-Speicher (NAND) eine Rückkehr auf das niedrige Niveau von Anfang 2025 langfristig nicht zu erwarten sei. Die Phase preiswerter Speicherkomponenten gelte damit als beendet und es werde "nie wieder das Preisniveau des letzten Jahres" erreicht. Bei dieser Bemerkung versuchte Lenovo, die Situation mit einem Lacher zu entschärfen, und fügte hinzu: "Höhere Preise werden ab 2030 das neue Normal sein."
Haupttreiber dieser Entwicklung ist der anhaltende Boom im Bereich der künstlichen Intelligenz. Führende Chiphersteller verlagern ihre Produktionskapazitäten und Ressourcen zunehmend auf die Fertigung von hochpreisigem, gewinnoptimiertem KI-Spezialspeicher. Diese Priorisierung reduziert gleichzeitig das weltweite Angebot an DDR4- und DDR5-Arbeitsspeicher für klassische PC-Systeme. Neue Hardware wie die Steam Machine verzichtet bereits auf 32 GiByte RAM und verbaut nur die Hälfte, um einen günstigeren Preis halten zu können. Sony wird die PS6 voraussichtlich mit 24 GiByte statt 32 GiByte bestücken.
Die Preise für DDR5-RAM haben sich aufgrund des KI-Booms innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht. Lenovo prognostiziert, dass die Preise bis mindestens 2030 auf einem hohen Niveau stagnieren werden. Selbst der geplante Ausbau von Produktionskapazitäten und die Errichtung neuer Halbleiterfabriken durch große Speicherhersteller könnten die bestehende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage nicht schließen. Wenn Hersteller wie SK Hynix ihre Produktionsmenge bis 2034 verdreifachen möchten, steht dahinter vermutlich eine hohe Gewinnprognose, die mit Preisen des vergangenen Jahres und einem Überangebot nicht zu erreichen wäre.
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Quelle: via Computerbase

Ich habe mein Samsung A52s5g nur deshalb ersetzt, da es nach 4 Jahren keine Updates bekommen hat und leider ein paar sicherheitskritsche Apps nötig wurden, weil die anderen Option abgeschaltet wurden wie z.B. bei meinem Banking. Sonst hätte ich das immer noch.
Leider läuft zwar Lineage drauf, aber u.a. die Option VoLTE geht da wegen propertärer Treiber nicht.
Echt doof.
Handy ist ist nicht mehr fancy weil ein zwei Jahre alt. Sofort was neues.
Genauso Grafikkarten. Da muss immer gleich das Neueste her.
Cunhell
aber die Lösung: Umstellung
Die Chance das man seit ~2019 deutlich mehr Geld zur Verfügung hat dürfte bei den Meisten Menschen Wunschdenken sein.
Man muß eben Prioritäten setzten oder in der in Boomersprache "man muß lernen mit Geld umzugehen".
Manchmal reicht es auch aus die Komfortzone zu verlassen.
Wenn der PC eben kein Ultra mehr schafft => Sehr Hoch sieht auch gut aus,
Windows 11 will nicht laufen => mal Linux testen
Handy ist 2 Jahre alt => wie lange hat es noch Support und sind die "neuen" Features wirklich so wichtig?
usw. usw.