G.Skill Trident Z: Erste DDR4-4133-Kits mit Samsung-Speicher

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G.Skill Trident Z: Erste DDR4-4133-Kits mit Samsung-Speicher (3)
Quelle: G.Skill

G.Skill hat neue Arbeitsspeicher-Kits innerhalb seiner Trident-Z-Reihe angekündigt, die mit Taktraten von bis zu 2.067 MHz (DDR4-4133) daherkommen. Dafür setzt der Hersteller auf Speichermodule von Samsung, die mit bis zu 1,4 Volt betrieben werden. Details zur Verfügung und zum Preis gibt es noch keine.

Während Corsair und G.Skill aktuell den schnellsten DDR4-Arbeitsspeicher mit Frequenzen von 2.000 MHz (DDR4-4000) liefern, will letzterer Hersteller jetzt noch eine Nummer weiter gehen und bald DDR4-4133-RAM anbieten. Innerhalb der Trident-Z-Serie wurde eine Reihe neuer Kits angekündigt, die von DDR4-3600 bis -4133 reichen und ausschließlich mit 8 GiByte großes Modulen daherkommen.

Bis DDR4-3733 gibt es die neuen Kits im Quad-Channel (vier Module), darüber hinaus nur im Dual-Channel (zwei Module) - ein Indiz darauf, dass der Skylake-Speichercontroller bei einer Vollbestückung mit den hohen Taktraten überfordert sein könnte. Das schnellste Kit mit den besagten DDR4-4133-Frequenzen wird zudem nicht mehr mit 1,35, sondern mit 1,4 Volt betrieben, wobei die Speichermodule selbst von Samsung stammen. Validiert wurde das Ganze von G.Skill auf einem Asrock Z170 OC Formula, marketingträchtig wird es für Skylake-K und den Z170-PCH beworben.

Über das XMP-Profil werden die Einstellungen automatisch vorgenommen. In unserem letzten Speichertest hatten die allermeisten Mainboards solche Einstellungsmöglichkeiten vorgesehen mit DDR4-4133 und noch weiter darüber hinaus. Ob das dann aber auch in der Praxis reibungslos funktioniert, hängt vom jeweiligen System ab.

Quelle: G.Skill (Pressemitteilung)

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    • Kommentare (43)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        "genug Speicher für alle" wäre, insbesondere in hochintegrierter Form, zu teuer.
        Das dürfte das Problem sein... die kleinen CPUs wo sowas vielleicht günstig drin wäre für Office Maschinen (nen DualCore mit 4GB RAM oder sowas) brauchen die Leistung nicht, für 16 oder 32 GiB auf eine dickere CPU zu packen was für die allermeisten Anwendungen genug wäre reicht das Geld nicht.

        Bleibt zu hoffen, dass die Kosten pro GB solcher... halb-integrierter Speichertypen genauso schnell weiter sinken wie sie es aktuell tun (etwa HBM2 soll ja mit weitaus mehr Speichermenge und Bandbreite aufwarten), dass zumindest in etwas fernerer Zukunft da was drin ist im Consumerbereich.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        "genug Speicher für alle" wäre, insbesondere in hochintegrierter Form, zu teuer.
        Das dürfte das Problem sein... die kleinen CPUs wo sowas vielleicht günstig drin wäre für Office Maschinen (nen DualCore mit 4GB RAM oder sowas) brauchen die Leistung nicht, für 16 oder 32 GiB auf eine dickere CPU zu packen was für die allermeisten Anwendungen genug wäre reicht das Geld nicht.

        Bleibt zu hoffen, dass die Kosten pro GB solcher... halb-integrierter Speichertypen genauso schnell weiter sinken wie sie es aktuell tun (etwa HBM2 soll ja mit weitaus mehr Speichermenge und Bandbreite aufwarten), dass zumindest in etwas fernerer Zukunft da was drin ist im Consumerbereich.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Genau das - oben/gestern gings ja darum, den RAM evtl irgendwann mal völlig durch sowas zu ersetzen.
        Etwas aktueller findet sich HMC ja bei [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Aufs Substrat genagelter "Super-RAM" ist, in welcher Form auch immer, die letzten jahre ja häufiger im Gespräch gewesen.

        Das ist natürlich kein regulärer RAM-Riegel Ersatz in der Form, da haste Recht. Die Frage ist nur, ob diese noch benötigt werden wenn man den Speicher direkt auf dem Substrat der CPU hat (Fury lässt grüßen auch wenn HBM anders funktioniert).
        Es ist eine Kosten- und Flexibilitätsfrage. Konsolen führen seit Jahren vor, wie man Platz durch feste Vereinigung von RAM und Logik spart. Am PC schwanken die Anforderungen an die RAM-Kapazität aber um mehrere Größenordnungen und "genug Speicher für alle" wäre, insbesondere in hochintegrierter Form, zu teuer. Zunächst erwarte ich die Integration weiterer Chipsatzfunktion und als direkte Folge davon die Verbreitung von verlöteten CPUs. Aber Arbeitsspeicher dürfte noch eine Zeit lang modular bleiben.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Danke für die Tips. Auch wenns OT war

        Speaker hab' ich leider keinen, Lämpchen leuchten auch keine, außer so ne Power LED, die leuchtet, geht nach 5 sek wieder aus und sofort wieder an (anscheinend bekannter Bug bei manchen Boards)

        handelt sich übrigens um dieses Board
        GIGABYTE Z170N-WIFI LGA1151 miini-ITX 2x DDR4 PCI: Amazon.de: Computer & Zubehör
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Einsatz schneller Zwischenspeicher auf dem Substrat vor?
        Genau das - oben/gestern gings ja darum, den RAM evtl irgendwann mal völlig durch sowas zu ersetzen.
        Etwas aktueller findet sich HMC ja bei [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Aufs Substrat genagelter "Super-RAM" ist, in welcher Form auch immer, die letzten jahre ja häufiger im Gespräch gewesen.

        Das ist natürlich kein regulärer RAM-Riegel Ersatz in der Form, da haste Recht. Die Frage ist nur, ob diese noch benötigt werden wenn man den Speicher direkt auf dem Substrat der CPU hat (Fury lässt grüßen auch wenn HBM anders funktioniert).
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Bei Intel geistert seit Jahren das HMC-Gespenst um. Erst kommen die Gerüchte, dass Ivy, Haswell, Skylake,... mit HMC kommen und am Ende haben wir DDR im PC.

        An der Stelle ist der Druck einfach nicht besonders groß, einfach weil NOCH viel mehr Bandbreite wie man hier schon sehen kann keine Performance mehr bringt, entsprechend niedrig auf der Prioloste dürfte die HMC-Implementierung sein. Intel forciert aktuell da eher ihren 3D-XPoint als Flash-Ersatz.

        In anderen Bereichen wo Bandbreite eine kritische Größe ist (etwa Grafikkarten) haben wir den HMC ja jetzt... nur heißts da eben HBM.^^
        HBM und HMC unterscheiden sich deutlich und mir wären keine HMC-Gerüchte für bisherige CPU-Generationen bekannt. Zur Markeinführung von Ivy Bridge, Has- und Broadwell stand der Speicher auch gar nicht zur Verfügung. Möglicherweise liegt hier eine Verwechslung mit den Gerüchten zum Einsatz schneller Zwischenspeicher auf dem Substrat vor? Den hat Intel in Form von Crystalwell zusammen mit Haswell auf den Markt gebracht (Iris Pro). HMC war für den Einsatz als kleiner L4-Cache aber nie ernsthaft im Gespräch und wäre auch schlecht geeignet.
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