G.Skill Ripjaws: Mobiler Arbeitsspeicher bei 1,35 Volt auf 1.300 MHz übertaktet
Der taiwanische Speicherhersteller G.Skill hat hausintern ein SO-DIMM-Kit des Typs Ripjaws DDR3-2133 CL11 8 GiB (2x 4 GiByte) auf 1.300 MHz (DDR3-2600) übertaktet. Der Clou: Die Spannung wurde dabei auf niedrige 1,35 Volt belassen. Dabei muss man allerdings auf die Angaben des Herstellers vertrauen, denn der Screenshot wurde ohne Last angefertigt.
Das Maximum, was man an DDR3L-SO-DIMMs auf dem Markt bekommt, stellen Kits mit 933 MHz (DDR3-1866) bei 1,35 bis 1,5 Volt dar. Die Hersteller garantieren dabei keine feste Spannung, sondern geben lediglich den Bereich von 0,15 Volt an, in dem der Arbeitsspeicher innerhalb seiner Spezifikationen laufen muss. Nun hat G.Skill in einer Pressemitteilung die Übertaktung eines Ripjaws-Kits (DDR3-2133, CL11, 2x 4 GiByte, 1,35 Volt) auf 1.300 MHz bekannt gegeben. Das Grundmodell ist dabei nicht einmal in unserem Preisvergleich anzufinden, wo, wie bereits angesprochen, DDR3-1866 das Maximum darstellt. Die Latenzen belaufen sich indes auf 12-14-14-35.
Als Hardware-Untersatz kam dabei ein M8-System mit einem Core i7-4770 aus dem Hause Asrock zum Einsatz. Letztendlich sollten die Angaben aber mit Vorsicht genossen werden, da G.Skill den Beweis-Screenshot im Idle und nicht unter Last erstellt hat. Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis sehr beeindruckend, selbst mit Desktop-DDR3-RAM benötigt man bei den Einstellungen meistens mindestens 1,5 Volt. Dann muss es sich aber schon um Glück oder ein vorselektiertes Kit haben, ansonsten werden auch schnell 1,65 Volt fällig.
