[Update: Exklusiv-Video vom IDF] G.Skill Ripjaws 4 DDR4-3333: DDR4-RAM überholt DDR3 nach zwei Wochen
G.Skill hat in einer Pressemitteilung angekündigt, künftig DDR4-3333-RAM aus der Ripjaws-4-Serie anzubieten - mit 1.667 MHz der bisher schnellste Arbeitsspeicher ab Werk. Das lässt sich der Hersteller aber auch gut vergüten: 700 US-Dollar (ca. 633 Euro) kostet das 16-GiByte-Kit bestehend aus vier Modulen.
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Update vom 12.09.14:
G.Skill hat seine Ripjaws 4 mit DDR4-3333-Geschwindigkeit auf dem Intel Developer Forum ausgestellt, der dort in einem lauffähigen Präsentationsrechner verbaut war. Wie im Originalartikel angesprochen, wird es die entsprechenden Module vorerst nur in einem Quadchannel-Kit bestehend aus vier 4-GiByte-Riegeln geben. G.Skill selbst verbaute zwei solcher Kits, wobei die volle Geschwindigkeit bei einer solchen Konfiguration nicht zu 100 Prozent garantiert wird - eine Vollbestückung macht je nach Speichercontroller erfahrungsgemäß nicht selten Probleme.
Originalartikel vom 05.09.14:
Nachdem es bei DDR3-Speicher mehrere Jahre gedauert hat, bis Module mit 1.600 MHz als bisher schnellste Vertreter auf den Markt kamen, hat diesen DDR4 nun keine zwei Wochen nach der ersten Verfügbarkeit überholt. Obwohl die JEDEC den neuen Standard offiziell nur bis DDR4-2133 spezifiziert hat, stellte G.Skill unlängst das erste DDR4-3333-Kit vor. Darüber hinaus sollen in Zukunft auch Module mit 1.650 sowie 1.600 MHz angeboten werden, allesamt in Quadchannel-Konfigurationen bestehend aus vier 4-GiByte-Moduen.
Während wir in den vergangenen Artikeln schon die hohen Latenzen vor allem bei den langsameren DDR4-Riegeln bemängelt haben, die oftmals mit CL15er-Timings bei 1.067 MHz daherkommen, gibt es hier keinen Grund zur Beanstandung: G.Skills Topmodelle kommen mit CL16-16-16-36 daher. Das hat allerdings auch seinen Preis, denn anstelle von JEDECs vorgegebenen 1,2 Volt genehmigen sich diese 1,35 Volt.
Die offizielle Preisempfehlung liegt derweil bei 700 US-Dollar für 4 × 4 GiByte, was umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer rund 633 Euro beziehungsweise knapp 40 Euro pro Gigabyte entspricht. In unserem Preisvergleich werden die neuen Kits aktuell noch nicht gelistet, das Maximum stellt dort noch DDR4-3000-RAM ebenfalls von G.Skill dar, der mit 261 Euro deutlich günstiger zu haben ist.

Gruss
Ich geb dir ja recht, bei nem Gamingrechner hält sich der Nutzen noch mehr in Grenzen. Immerhin wird ja RAM erst dann einflussreich, wenn die CPU auch was mit der Leistung zu tun hat. Starcarft II ist so Upscaler. Sprich von schnellem Ram merckt man eigentlich erst dann was, wenn die CPU an ihre Leistungsgrenzen kommt. Hmpf und gerade dann ist schon die Versuchung groß gerade deshalb den Unterbau an sich zu wechseln.
Die Beispiele sind rar gesät wo schneller Speicher etwas bringt, oder eben niedrige Timing. - Und zumeist macht es auch nur % aus, bei Anwendungen. Das ist dort halt das gegenseitige Pushen was unterm Strich die Bearbeitungsdauer senkt.
An sich find ich es allerdings schade, dass derzeit quasi nur iGPUs wirklich von schnellem RAM ein Vorteil rausziehen. Irgendwie scheint es schwer zu sein sich dieses Vorteils durch Programmierung zu bedienen, was normale Anwendungen und Spiele angeht.
Klar hast du recht, je nach Anwendung und ich weiß natürlich auch das man das messen kann aber ich, oder wir beide könnten es nur für das Benchen gebrauchen. Stimmts oder habe ich recht, nur als Beispiel?
☺
Aber für diesen Preis, ne ne
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Warum also bitte sollte das mit dem großeren Datendurchsatz von DDR4 nicht noch weiter zu steigern sein. Wie immer kommt es auf die Anwendung an.
Aber für diesen Preis, ne ne