DRAM-Preise: Steigerung um 13 bis 18 Prozent vorausgesagt
Bei DRAM werden Steigerungen der Preise um 13 bis 18 Prozent vorausgesagt. Insbesondere die Nachfrage nach Mobil-Speicher treibt die Preise an, aber auch die Produktionskürzungen, die die Hersteller aufgrund der ungewissen Lage vornehmen. Das soll die Preise stabilisieren.
Die Marktanalysen von Trendforce erwarten, dass die DRAM-Preise im ersten Quartal um 13 bis 18 Prozent steigen werden. Insbesondere die Nachfrage nach DRAM-Modulen für Mobilgeräte soll die Preise antreiben. Es scheint laut Trendforce, dass die Hersteller aufgrund der unklaren Nachfrageaussichten für das gesamte Jahr 2024 glauben, dass anhaltende Produktionskürzungen notwendig sind, um das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in der Speicherindustrie aufrechtzuerhalten. Daraus ergibt sich ein künstlicher Eingriff in den Markt. Durch die Verknappung der Ware hofft man, die Preise zu stabilisieren.
Für PC-Speicher im Speziellen sagt Trendforce voraus: "Der Markt ist voll mit nicht erfüllten DDR5-Bestellungen, während versierte Käufer sich auf einen anhaltenden Anstieg der DDR4-Preise einstellen und die Beschaffungsmechanismen am Laufen halten. Dieser Trend wird jedoch durch eine allmähliche Umstellung der Branche auf DDR5 überschattet, was die Ausweitung der DDR4-Bit-Beschaffungsmengen infrage stellt. Trotzdem haben sowohl die DDR4- als auch die DDR5-Preise das von den Herstellern gesetzte Ziel noch nicht erreicht, und die Käufer scheinen bereit zu sein, auf der Welle der Preiserhöhungen bis ins erste Quartal 2024 zu reiten. Dies schafft die Voraussetzungen für einen geschätzten Anstieg der Vertragspreise für PC-DRAM um 10 bis 15 Prozent, wobei DDR5 bei dieser Preisrallye die Führung gegenüber DDR4 übernehmen dürfte." Bei DDR3 erwartet man indes nur marginale Änderungen von 8 bis 13 Prozent, weil die Versorgungslage gut ist und die Nachfrage recht speziell. Manche SSD-Hersteller setzen DDR noch als Puffer ein.
Beim Speicher für Server müssen sich Käufer laut Trendforce auf steigende Preise zwischen 10 und 15 Prozent einstellen, während bei Mobile-DRAM aufgrund der angespannten Lage 18 bis 23 Prozent erwartet werden. Letzteres ist vornehmlich für die wenigen großen Spieler auf dem Markt relevant, die sich für Smartphones und dergleichen eindecken müssen.
Für Spieler noch mal relevant werden könnte der Zuwachs von 10 bis 15 Prozent bei Grafikkartenspeicher. Das könnte sich mittelfristig in steigenden Preisen bei den Modellen bemerkbar machen, wenn die Anbieter nicht ihre Marge schmälern wollen. "Trendforce beobachtet diesen Sektor sehr genau und hat keine Anzeichen für einen bevorstehenden Preisverfall festgestellt. Die derzeitige Dynamik bei der Beschaffung wird in erster Linie durch frühzeitige Bevorratungsstrategien der Käufer bestimmt. Da es sich bei Grafik-DRAM um einen Nischenmarkt handelt, ist es von entscheidender Bedeutung, zu beobachten, ob die Nachfrage der Endverbraucher mit diesem Aufwärtstrend Schritt halten kann."
Quelle: Trendforce

Was will man eigentlich mit einer 4TB SSD? Es erschließt sich mir mich nicht so ganz für wen diese überhaupt gedacht sind. Um wirklich große Datenmengen zu speichern sind sie zu klein und den Geschwindigkeitsvorteil hast du genauso bei einer kleineren SSD.
Es macht viel mehr Sinn weiterhin HDDs für große Datenmengen zu nutzen und sein OS sowie häufig genutzte Programme/Spiele halt auf eine kleine bis mittelgroße SSD zu installieren.
cyberpunk 150 gb
arma 3 150 gb
gta 6 300gb
ne ich habe eh 16 TB HDD nur für DATEN, aber ich hab mir jetzt angewöhnt mehr auf SSD zu speichern damit meine HDD länger hält ^^
der Preis von 200 € für 4 TB war halt genial, denke den wirds lange nicht mehr so geben
Es macht viel mehr Sinn weiterhin HDDs für große Datenmengen zu nutzen und sein OS sowie häufig genutzte Programme/Spiele halt auf eine kleine bis mittelgroße SSD zu installieren.
Salopp formuliert werden die Hersteller wohl an einem runden Tisch Platz genommen und beratschlagt haben, was man/n dem Abwärtstrend entgegensetzen hat. Bleibt die Frage, ob die Rechnung aufgeht oder ob hier nicht ohne den Wirt kalkuliert wurde.
Schließlich summiert sich das Ganze. Erst Mainboards, die einen erheblichen Aufschlag erfahren haben, jetzt Speicher... und dass in einer Zeit, in der auch die Lebensunterhaltungskosten stetig steigen.
Auf der anderen Seite sind Ausgaben im Bereich Unterhaltungselektronik selten von Notwendigkeit geprägt, so dass hier problemlos Abstriche hinnehmbar sind.
mit frdl. Gruß