DRAM: Preis soll im Laufe des Jahres um durchschnittlich 40 Prozent steigen
IC Insights hat seine aktuellen Prognosen der DRAM-Preise für das laufende Jahr veröffentlicht. Dabei soll der Aufwärtstrend weitergehen und bis zum Jahresende um insgesamt 40 Prozent im Durchschnitt auf 33,7 Milliarden US-Dollar Umsatz steigen. Gleichzeitig sollen davon nur noch knapp 12 Prozent in Investitionen einfließen.
Dynamic Random Access Memory hat bereits eine lange Geschichte hinter sich. Bereits im Jahr 1966 entwickelte Dr. Robert Dennard die erste entsprechende Zelle, woraufhin er zwei Jahre später das Patent darauf zugesprochen bekam. 1970 war die Technologie schließlich marktreif und ging an den Start. Bis heute wird sie für Arbeitsspeicher, Videospeicher und Cache benutzt. Wer in letzter Zeit neuen Arbeitsspeicher kaufen wollte, wird aufgefallen sein, dass die Preise wieder stark angestiegen sind. Ein acht Gigabyte Kit schlägt mit mindestens 50 Euro zu Buche, wohingegen die doppelte Größe nur noch ab 97 Euro zu haben ist.
Das Marktforschungsinstitut IC Insights hat vor wenigen Tagen die eigenen Ergebnisse und Prognosen für das laufende Jahr veröffentlicht. Das Marktwachstum soll mit den bereits vergangenen Monaten des Jahres bis zum Januar 28 Prozent betragen, womit der Umsatz insgesamt auf 33,7 Milliarden US-Dollar steigt. Die Preise für DRAM-Speicherbausteine sollen dabei durchschnittlich um 40 Prozent steigen. Wie man in unserem Preisvergleich sieht, sind die günstigsten Angebote in den beiden genannten Größen sogar um rund 100 Prozent teurer geworden, wobei hier noch diverse Kosten bis zum fertigen Produkt dazu kommen und Zwischenhändler zusätzlich ihren Gewinn einfahren.
Preisentwicklung des 16 GiB DDR3-1333 Kits von G.Skill (CL9 ohne Heatspreader)
Des Weiteren führt IC Insights aus, dass der Markt im Jahre 2013 als ausgereift angesehen werden kann, denn es sollen nur noch 11,9 Prozent des erwarteten Umsatzes in neue beziehungsweise bestehende Fabs investiert werden, dies entspricht rund 4 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich wurden im Jahr 2009, während der weltweiten Wirtschaftskrise, 3,9 Milliarden US-Dollar für Investitionen ausgegeben, was damals 16,7 Prozent entsprach. Zuvor wurden in den Jahren zwischen 2004 und 2008 42,1 Prozent dafür locker gemacht, bis zum Jahresende soll sich der Wert seit 2009 halbiert haben. Der Hauptteil mit rund 90 Prozent besteht dabei nur aus drei Herstellern. Seit 2009 investierte Samsung 10,95 Milliarden US-Dollar, SK Hynix immerhin noch 6,1 Milliarden US-Dollar und Micron 5,1 Milliarden US-Dollar. Wenn man Letzteren mit Elpida, das von Micron aufgekauft worden ist, zusammen rechnet, kommt das Unternehmen auf 7,8 Milliarden US-Dollar.
Quelle: IC Insights



Hab meinen Ram noch für 54 gekriegt
Kann also glücklich sein
Hauptsache die SSD´s bekommen nicht was ab.
Der ist besonders im RAM-Bereich ausgeprägt, schon seit vielen Jahren.
Interessant wird in dem Zusammenhang auch die Preisentwicklung der SSDs werden.
Damit dürfte der Traum von weiter fallenden Preisen wohl geplatzt sein...
Die Preise werden wohl wieder extrem hochschießen wie zum Start von Sockel 1366 wo die Leute für 12GB DDR3 mal eben 250€ gezahlt haben und dann wieder auf die Dumping Preise fallen die wir vor nem halben Jahr hatten...