DRAM-Hersteller enttäuscht von Windows 8

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Offenbar haben sich die DRAM-Hersteller von Windows 8 zu viel versprochen. Der gebeutelten Branche sollte Microsofts neues Betriebssystem neue Impulse geben, allerdings scheint sich das nicht zu bestätigen. Nun liegt die Hoffnung auf der schnellen Einführung von DDR4.

Die DRAM-Hersteller zeigen sich enttäuscht von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8. Die unter Preisdruck und Absatzschwäche leidende Branche hatte sich von Windows 8 neue Impulse erhofft, die aber wohl ausbleiben. Zum ist wohl heute schon klar, dass Windows 8 nicht den großen Erfolg von Windows 7 wiederholen kann und zum anderen kommt ein Effekt hinzu, den der Endnutzer eigentlich begrüßen wird: Windows 8 verlangt nicht nach mehr Ressourcen wie Windows 7. Gepaart mit den schon lange im Keller befindlichen RAM-Preisen sind Aufrüstungen nur bei den Rechnern nötig, bei denen in den vergangenen Jahren nicht viel passiert ist.

Enttäuscht zeigt man sich auch von den fehlenden Impulsen, die Windows 8 auf die Systemanbieter hätte haben sollen. Die waren bisher relativ zurückhaltend, was neue Systeme angeht. Allerdings ist auch gar nicht zwingend nötig, denn wie NT 6.2 schon deutlich macht, ist Windows 8 eine Evolution von Windows 7, welches selbst ein verbessertes Vista ist. So bleibt der Branche nur die Hoffnung, dass die Hardware-Hersteller – allen voran AMD und Intel – schnellstmöglich auf DDR4 umsteigen, um der Branche neuen Rückenwind zu bescheren.

Allerdings hat man hier auch noch alle Zeit der Welt. Die Produktzyklen sind ohnehin etwas langsamer geworden und die Leistungsreserven von DDR3 eigentlich derzeit noch ausreichend. Wirklich gezwungen wäre man zu einem Umstieg auf DDR4 im Moment nicht wirklich.

Quelle: Toms Hardware

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von matty2580
        AW: DRAM-Hersteller enttäuscht von Windows 8

        Bis zu W8 wuchs der Speicherhunger der MS-BS immer weiter an.
        So unbegründet ist eigentlich nicht die Hoffnung der DRAM-Hersteller gewesen.
        Nur war ja seit einem Jahr klar, dass W8 ein etwas verbessertes W7 ist, und nicht deutlich mehr RAM verbraucht.
        Letztes Jahr habe ich nochmal RAM aufgerüstet:
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        Erst bei DDR4 ist wieder neuer Bedarf da.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        AW: DRAM-Hersteller enttäuscht von Windows 8

        Wenn es nicht mehr verbraucht dann können die Hersteller nicht unbedingt teurere und schnelle Modelle verkaufen, im Gegenteil, die teuren Modelle werden liegen gelassen.
        Deshalb wären die Hersteller froh wenn Win8 mehr verbrauchen würde, weil die RAM Preise werden sicher nochmals sinken und dann muss definitiv DDR4 her, was da wohl für Geschwindigkeiten möglich sind?
      • Von RavenlordX Freizeitschrauber(in)
        AW: DRAM-Hersteller enttäuscht von Windows 8

        Zitat von DBqFetti
        Das ist totaler Schwachsinn. Schuld sind die Konsolen. Die meisten Leute sind nicht in der Lage einen PC zu administrieren, bzw. gehen durch falsche Gerüchte davon aus. Außerdem sind sie auch der Meinung dass PC's teurer wären. Was man aber gerade durch diesen Artikel widerlegt, besonders in Folgekosten wie Wartung, Software (Spiele), Zubehör, Onlineservice etc. Und sie sind der Meinung Konsolen würden mehr Leistung bringen als PC's. Und dadurch bildet sich eine wunderschöne treue Schafherde für den Konsolenmarkt und auf dem PC lohnt es sich nicht etwas zu entwickeln, bzw. man muss immer Rücksicht auf die antiquierte Konsolenhardware nehmen, da man auf diesen Markt nicht verzichten möchte/kann. Dadurch steigen die Systemanforderungen für PC-Titel nur insignifikant und die Anschaffung neuer Hardware erscheint überflüssig. MS und Sony wissen genau dass die Konsolenspieler nicht den Horizont besitzen um die Unzulänglichkeit ihrer Produkte zu erkennen (sonst hätten sie einen PC), also muss man auch nichts dran ändern. Sobald nie nächsten Konsolen draußen sind, wird es meiner Meinung nach erstmal einen ordentlichen Schub in den gängigen Systemanforderungen geben. Wodurch sich das Problem des Arbeitsspeichers aber nicht wirklich lösen lassen wird, da die kommenden Konsolen wohl immer noch (und dann für die nächsten zehn Jahre) auf 32 bit laufen werden, bzw. nicht entsprechend mit Speicher bestückt sein werden, dass sich eine 64 bit Programmierung lohnt. Und dann braucht man auch nicht wirklich mehr Speicher im PC.

        Raubkopierern die Schuld zu geben ist ziemlich kurzsichtig. Das ist das Argument, wodurch sich die Publisher immer versuchen rauszureden, warum sie kein Geld in die Entwicklung von guten PC-Titeln stecken wollen. PC und Konsole befindet sich schon lange nicht mehr auf einem halbwegs gleichen Niveau und der Konsolenmarkt ist einfach größer. Man muss sich einfach mal die Frage stellen; würde ein Raubkopierer den Titel kaufen, wenn er keine Kopie bekommen könnte? Wahrscheinlich nicht, also ergibt sich auch kein Verlust für den Publisher. Und wenn er eine Kopie hat und das Spiel wirklich genießt, möchte er dann nicht lieber regelmäßige Updates und den Zugang zum Online-Content? Wohl eher schon. Mich würde nicht überraschen wenn durch Raubkopien unterm Strich sogar mehr original Spiele verkauft werden würden, als ohne. Mal ganz davon abgesehen dass viele Publisher durch ihren Kopierschutzwahn genügend ehrliche Kunden in die Raubkopierei getrieben haben. Und wenn man sich seine Probleme selbst schafft, sollte man nicht auf andere zeigen.
        Es war auch damit gemeint, dass die Spielehersteller durch Raupkopierer oder auch nicht, eben verstärkt auf den Konsolenmarkt ausweichen bzw. dann die Konsolen der Flaschenhals sind, dass es kaum noch exclusive Spiele für den PC gibt die dann auch noch über 4 oder 8 GB verlangen. Wobei natürlich 8 GB momentan für jedes Spiel locker ausreicht, wenn nicht sogar noch zu viel ist.

        Ich zB. habe mir ein 16er kit gekauft, weils zum einen sehr günstig war und zum zweiten ich 64 bit Grafikprogramme nutze die diese auch nutzen können bzw. brauchen ab einem bestimmten Punkt.

        Natürlich hast du recht das die Firmen durch Onlinezwänge und Kundenunfreundliche Kopierschutzverfahren ihre Kunden auch in die Raubkopiererei drängen.

        Es gibt auch noch gute Ausnahmen! Außerdem, es müssten ja auch massiv Speicherlastige Spiele auf den Markt kommen, die dann den Kauf rechtfertigen würden.
        Die meisten Spiele machen auch so sehr viel Spaß, da er nicht von der Menge des verwendeten Speichers abhängt. Fortschritt kann in vielen Augen auch ein Rückschritt sein. Pressemeldungen und Marketing sind nicht die Wahrheit in Aktion. Da macht sich jeder lieber sein eigenes Bild.
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        AW: DRAM-Hersteller enttäuscht von Windows 8

        Solange nicht alle Spiele in 64 Bit kommen und sich in den RAM laden um alle Ladezeiten zu killen brauchen wir nicht, noch, mehr RAM.
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        AW: DRAM-Hersteller enttäuscht von Windows 8

        Zitat von Dr Bakterius
        Die Masse der Leute hat doch eh schon 8 GB verbaut, was soll jetzt die Hersteller enttäuschen?

        Na dass Windoof 8 nicht mindestens diese 8GB schon für sich beansprucht Wenns nach denen ginge, bräuchte Windows 32 GB
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