DDR6-RAM: Der DDR5-Nachfolger soll mehr Zeit zur Entwicklung brauchen

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DDR6-RAM: Der DDR5-Nachfolger soll mehr Zeit zur Entwicklung brauchen
Quelle: SK Hynix

Während DDR5-Arbeitsspeicher aktuell in den Startlöchern steht und ab 2020/2021 mit AMDs Zen 3 sowie Intels Tiger Lake für den Desktop relevant werden dürfte, beginnt die JEDEC mit der Entwicklung vom Nachfolger - an dieser Stelle schlicht DDR6 genannt. Laut SK Hynix sei aktuell unklar, wo die Reise hingehen soll. DDR6 könnte deshalb fünf bis sechs Jahre bis zur finalen Spezifizierung benötigen.

Im Falle von AMDs Ryzen-3000-Prozessoren mit Zen-2-Kernen (Codename Matisse) sowie Intels Ice-Lake-Ablegern mit Sunny-Cove-Rechenherzen gilt es als sicher, dass noch einmal DDR4-RAM als Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen wird. 2020 sollten die Nachfolger in Form von Zen 3 und Tiger Lake mit einer Unterstützung für DDR5 erscheinen. Zwischen der ersten DDR4-fähigen Desktop-Plattform in Form von Haswell-E mit dem Sockel 2011-3 (2014 veröffentlicht) und der ersten mit DDR5-Unterstützung werden somit fünf Jahre vergangen sein - das allerdings auch nur wegen Intels Verzögerungen bei den 10-nm-CPUs.

SK Hynix spricht über DDR5-Nachfolger

Im Falle von DDR6 - oder wie der DDR5-Nachfolger in Zukunft auch heißen möge - könnte sich der Abstand noch weiter vergrößern. Die südkoreanische Webseite theinvestor.co.uk hat mit einem Ingenieur von SK Hynix gesprochen, der neben Samsung und Micron sowie Chipherstellern wie AMD, Intel und Nvidia maßgeblich an der Spezifikation neuer Speicherstandards innerhalb der JEDEC mitwirkt.

Der Name DDR6 wird nicht explizit genannt, stattdessen ist die Rede von "Post DDR5"-RAM. Die Entwicklung befinde sich noch komplett am Anfang, sodass aktuell erst Diskussionen zwischen den JEDEC-Mitgliedern geführt würden, wie der Speicherstandard aussehen könnte. Einerseits könnte das Konsortium den bisherigen Weg weitergehen, die Bandbreite bei gleichbleibender Spannung zu erhöhen. Andererseits stünden Konzepte im Raum, "DRAM-Technologie mit System-on-a-Chip-Technologien zu verbinden". Was damit gemeint ist, führt SK Hynix nicht aus. Zum einen könnte Logik auf DRAM-Chips ausgelagert werden, zum anderen der DRAM näher zu den CPUs beziehungsweise GPUs wandern - wo wir allerdings schon im Territorium von HBM wären.

Ebenfalls lesenswert: DDR5-RAM: SK Hynix verschickt erste 16-GiByte-Riegel

Unterm Strich erwartet der Speicherhersteller eine Entwicklungszeit von fünf bis sechs Jahren für den DDR5-Nachfolger. Bis es fertigen RAM und entsprechende Plattformen gibt, braucht es sicherlich noch einmal ein paar Jahre zusätzlich. DDR5 könnte uns deshalb länger erhalten bleiben, als wir es von DDR3 und DDR4 gewohnt sind.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Burton1224 Schraubenverwechsler(in)
        " und der ersten mit DDR5-Unterstützung werden somit fünf Jahre vergangen sein - das allerdings auch nur wegen Intels Verzögerungen bei den 10-nm-CPUs."

        Würde ich jetzt so nicht unterschreiben, Intel hat schon bevor der DDR5 Standart überhaupt gemacht war Verzögerungen gehabt beim 10nm Prozess.
      • Von Burton1224 Schraubenverwechsler(in)
        " und der ersten mit DDR5-Unterstützung werden somit fünf Jahre vergangen sein - das allerdings auch nur wegen Intels Verzögerungen bei den 10-nm-CPUs."

        Würde ich jetzt so nicht unterschreiben, Intel hat schon bevor der DDR5 Standart überhaupt gemacht war Verzögerungen gehabt beim 10nm Prozess.
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rollora
        denn ich warte mitm Aufrüsten

        Natürlich tust du das .
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Zitat von BxBender
        Die Frage ist dann ja, warum du einen 6 Kerner statt 8 Kerner gekauft hast, wenn du jetzt schon wieder hungrig auf der Suche bist.
        Die Roadmap war vorher schon grob vorgegeben.
        Für alle anstehenden Neukäufe sollte man das spätestens jetzt bedenken.
        Man sollte sich also möglichst ein potentes Ryzen 3000 System zusammenklöppeln, um damit ein paar Jahre Spaß zu haben.
        Wenn man dann in 3-5 Jahren (schon) wieder aufrüsten möchte, steht nicht nur DDR5 Speicher an, sondern neben einem eh nötigen neuen Mainboard wohl so oder so auch eine neue CPU, die nicht mehr mit den alten Mainboards kompatibel sein wird.
        Ich meine mich daran zu erinnern, das AMD grob 5 Jahre und 5 CPU's basierend auf Zen angekündigt hatte?
        Dann müsste/dürfte 2022, (spätestens) 2023 der Zen Nachfolger kommen?
        Da PCI-E 4.0 laut Gerücht erst einmal für den Endverbraucher gedacht ist/sein soll oder könnte, und PCIE-5.0 dann vermutlich erst einmal nur im Serverbereich zum Einsatz kommen soll/könnte, könnte ich mir vorstellen, dass AMD dann mit dieser neuen Architektur letzteres dann wohl auch für den MAssenmarkt übernehmen könnte (=guter Verkaufsgrund, zieht ja jetzt mit PCI-E 4 ja auch, zumindest bei mir^^).
        ertappt^^ Bin Selbst schuld!
        Einfache Antwort: Der 1600 war nur ein günstiges P/L Sprungbrett für ZEN2. Ich habe die Langzeitleistungsfähigkeit des 1600X überschätzt. Und die Technologischen Sprünge Unterschätzt! Anfängerfehler. Gleich nach nur 18 Jahren in der Materie

        Das Passiert mir diese mal nicht (hoffe ich) deswegen soll es dann auch gleich der möglichst Dickste werden! In einer gesunden Mischung aus Kernen und Leistung!
        Aus diesem Grund bin ich zur Zeit etwas Frustriert in diesem Thema. Weil ich eigentlich jetzt am liebsten Alles will um am Ende nicht wieder das Nachsehen zu haben..Asche über mein Haupt!
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von LastManStanding
        Ich finds gut auf Grund von langzeitnutzung/Aktualität.
        Das einzig blöde in meinem Fall ist, ich wollte auf Ryzen 3000 und die haben leider ja DDR4 das heißt bei 3-4 Jahren Ryzen 3000 Nutzung lohnt sich im schlimmsten Fall ein Upgrade zu DDR 5 nicht mehr. Also noch ein Grund mehr das mein "altes" X370 board mit den großen neuen CPU laufen muss^^. Wenn ich erstmal X570 mit DDR 4 gekauft habe weine Ich^^ Weil die X670 Boards und Ryzen 3000 dann bestimmt wieder nicht Kompatibel sind

        Wenn ich jetzt auf alles warten will DDR5 PCIe 4.0/5.0 brauche ich Ryzen 3000 gar nicht ins Auge fassen. Was wiederum bedeutet das Ich noch Jahre... mit dem recht schwachen 1600X klar kommen müsste... und ein Upgrade auf 2700(X) wäre Geldverschwendung ohne gleichen.
        Die Frage ist dann ja, warum du einen 6 Kerner statt 8 Kerner gekauft hast, wenn du jetzt schon wieder hungrig auf der Suche bist.
        Die Roadmap war vorher schon grob vorgegeben.
        Für alle anstehenden Neukäufe sollte man das spätestens jetzt bedenken.
        Man sollte sich also möglichst ein potentes Ryzen 3000 System zusammenklöppeln, um damit ein paar Jahre Spaß zu haben.
        Wenn man dann in 3-5 Jahren (schon) wieder aufrüsten möchte, steht nicht nur DDR5 Speicher an, sondern neben einem eh nötigen neuen Mainboard wohl so oder so auch eine neue CPU, die nicht mehr mit den alten Mainboards kompatibel sein wird.
        Ich meine mich daran zu erinnern, das AMD grob 5 Jahre und 5 CPU's basierend auf Zen angekündigt hatte?
        Dann müsste/dürfte 2022, (spätestens) 2023 der Zen Nachfolger kommen?
        Da PCI-E 4.0 laut Gerücht erst einmal für den Endverbraucher gedacht ist/sein soll oder könnte, und PCIE-5.0 dann vermutlich erst einmal nur im Serverbereich zum Einsatz kommen soll/könnte, könnte ich mir vorstellen, dass AMD dann mit dieser neuen Architektur letzteres dann wohl auch für den MAssenmarkt übernehmen könnte (=guter Verkaufsgrund, zieht ja jetzt mit PCI-E 4 ja auch, zumindest bei mir^^).
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Terracresta
        Hm, da lohnt es sich ja fast nicht mehr auf DDR4 umzusteigen. Ich verwende noch DDR3 und hatte eigentlich Zen2 im Auge.
        Bis DDR5 preislich attraktiv wird dauert es wohl etwa bis 2022. dann hättest du nur etwas von der Warterei, wenn den übernächstes System auch noch auf DDR5 setzt, damit du den RAM weiterverwenden kannst. Bis dahin ist der alte DDR5 RAM aber nichtmehr wirklich attraktiv, heute würde man z.B. nicht mehr wirklich zu DDR4 2133 CL 15 raten. Es hat sich in der Vergangenheit bewährt, das zu nehmen, was im Moment attraktiv ist, von daher kann man bis etwa 2022 ruhigen Gewissens noch auf DDR4 setzen, erst wenn DDR5 attraktiver ist sollte man DDR5 nehmen. Man kann den alten RAM dann auch weiterverkaufen, am besten man achtet auf eine lange Garantie, Kingston bot immer lebenslang an, wenn sie das heute immer noch machen, dann sind sie eine gute Adresse, wobei viele RAM Hersteller da nicht geizig sind.
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