DDR5-Benchmarks: Galax liefert Leistungswerte zum Lego-RAM

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DDR5-Benchmarks: Galax liefert Leistungswerte zum Lego-RAM
Quelle: Galax

Der Hardware-Hersteller Galax hat DDR5-4800-RAM im AIDA-Benchmark antreten lassen. Dabei werden Datenraten von knapp 70 GB/s erreicht.

Mit DDR5 steht in den nächsten Tagen die Einführung eines neuen Speicherstandards vor der Tür, der deutlich schneller sein soll als die aktuellen DDR4-Riegel. Welche Übertragungsgeschwindigkeit dabei zu erwarten ist, zeigt nun ein erster Herstellerbenchmark: Nachdem Galax kürzlich DDR5-Riegel mit Lego-Optik vorgestellt hat, wurden nun passende Leistungswerte nachgelegt.

Da geht noch mehr

Laut den veröffentlichten Daten schaffen die DDR5-4800-Riegel von Galax, die bei 1,1V und mit den Latenzzeiten CL36-36-36-76 laufen, im Dual-Channel-Betrieb Datenraten von knapp unter 70 GB/s. Im Schreiben sind es laut Galax 69,37 GB/s, im Lesen 68,41 GB/s und im Kopieren 65,65 GB/s. Die Latenzzeiten sollen dabei 86,3 ns betragen.

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Diese Werte dürften aber bei Weitem noch nicht die maximale Performance von DDR5 wiedergeben, denn die Spezifikation reicht bis DDR5-6400, und von G.Skill wurde schon ein erster Riegel mit DDR5-6600 vorgestellt. Bei perfekter Skalierung dürfte DDR5-RAM innerhalb der Spezifikation somit in den Bereich um 90 GB/s gelangen, und mit weitergehender Übertaktung dürften die 100 GB/s fallen.

Passend zum Thema: Speicherpreise: MSI erwartet 50 bis 60 Prozent höhere Preise für DDR5 als bei DDR4

Konkrete Angaben zum verwendeten Testsystem hat Galax dabei leider nicht veröffentlicht, Vergleichswerte von anderen Systemen sind somit nur bedingt aussagekräftig. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kam aber ein System auf Basis von Intels Alder-Lake-CPUs zum Einsatz, und diese werden nach ihrem Launch auch solide Leistungsvergleiche erlauben. Da die besagten CPUs sowohl DDR4 als auch DDR5 unterstützen, kann man die beiden Speicherstandards mit einer bis auf das Mainboard identischen Konfiguration untersuchen. Nach der Veröffentlichung dürfte also bald klar werden, um wie viel die Datenraten mit DDR5 wirklich zulegen, und inwiefern sich das in Leistungsvorteilen bei der CPU niederschlägt.

Quelle: WeChat via Videocardz

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von gerX7a
        Hätte der Autor hier technisch korrekt "Quad-Channel" geschrieben, hätte das den Großteil der Leser nur verwirrt, die sich gefragt hätten was das für ein unsinniger Vergleich sein soll.
        Kurz die Funktionsweise von DDR5 anschneiden und schon gibt's keine Verwirrung. Problem -> Lösung, ganz einfach.
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von gerX7a
        Hätte der Autor hier technisch korrekt "Quad-Channel" geschrieben, hätte das den Großteil der Leser nur verwirrt, die sich gefragt hätten was das für ein unsinniger Vergleich sein soll.
        Kurz die Funktionsweise von DDR5 anschneiden und schon gibt's keine Verwirrung. Problem -> Lösung, ganz einfach.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von HorstDetlfefHolzkopf
        Nur die kleinen Dinger der DDR5 Startaufstellung braucht wirklich niemand.
        Nicht von dir auf den Gesamtmarkt schließen, damit machst du dich hier nur lächerlich
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Atma
        Der Autor sollte sich besser mal mit DDR5 beschäftigen. Diese Angabe

        ist so nicht korrekt. DDR5 DIMMs kommen anders als bisher DDR1 bis 4 DIMMs mit zwei unabhängigen Channels daher. Heißt, die Mainstream-Plattformen haben ab der Verwendung von zwei DIMMs Quad-Channel aktiv, das zeigt CPU-Z so auch an. Bei HEDT wird es dann auf Octa-Channel hinauslaufen.
        Hätte der Autor hier technisch korrekt "Quad-Channel" geschrieben, hätte das den Großteil der Leser nur verwirrt, die sich gefragt hätten was das für ein unsinniger Vergleich sein soll.

        DDR4 arbeitet mit einem einzigen 64 Bit-Channel, DDR5 teilt diesen auf 2x 32 Bit auf und entsprechend kommt es hier auch nicht zu einem verdoppelten Durchsatz aufgrund der verdoppelten Kanalanzahl.
        Die Aufteilung auf zwei Kanäle bietet einige Vorteile und ermöglicht eine weitere Steierung der Frequenzen, was letzten Endes etwas wie DDR5-4800 als Einstiegsprodukt ermöglicht, Frequenzen, die bei DDR4 erst nach einigen Jahren möglich wurden.

        Zitat von HorstDetlfefHolzkopf
        Ich wage mal zu behaupten das DDR5 mit der Größe punkten wird. Betonung auf Zukunft.
        64 und 128GB im Mainstream zum Preis der heutigen 32 und 64GB Riegel.
        Nur die kleinen Dinger der DDR5 Startaufstellung braucht wirklich niemand.
        Die Größe der DDR5-Module ist tatsächlich ein Punkt, jedoch vornehmlich im Datacenter.
        Im Consumer-Segment fehlen hier die Workloads, die derart viel RAM benötigen. Der Anteil der Consumer, die sehr viel RAM benötigen, dürfte im kleinen Promillebereich liegen, entsprechend gibt es auch bisher quasi noch keine 64 GiB-UDIMMs, obwohl diese bspw. von Samsung schon mal (etwas verhalten) in 2019 angekündigt wurde. Es lohnt sich einfach nicht, weil der Markt dafür viel zu klein ist.
        Und ob es überhaupt jemals 128 GiB-UDIMMs für Consumer während der marktrelevanten Phase von DDR5 geben wird, ist noch ungewiss. So wie es sich aktuell abzeichnet, werden die mit DDR4 möglichen 64 GiB auch niemals realisiert werden, weil dafür einfach kein Markt existiert. In erster Linie dürften diese 128 GiB bei DDR5-UDIMMs in der Spezifikation lediglich den Fall für alle Eventualitäten abdecken und ob der am Lebensende von DDR5 in dem Marktsegment überhaupt eintreten wird, ist bisher noch nicht abzusehen.
        Und auch der Preis wird sich hier absehbar nicht so schnell verschieben wie erhofft. 64 GiB-DIMMs zum Preis von 32 GIB-DIMMs wird noch einige Jahre auf sich warten lassen, was schlicht daran liegt, dass der Markt für derart große DIMMs zu klein ist, was implizit den relativen Preis hoch hält.
      • Von Gast1730761802
        Zitat von Dr-Wandel
        Na ja, es wird ja niemand gezwungen gleich darauf umzusteigen. DDR4 wird ja sicher noch ein oder zwei Jahre (oder mehr) gepflegt werden, und da kann man sich ja Zeit lassen, zumal ja auch nicht jeder gleich ein neues System kaufen wird.
        Abgesehen davon, dass die Preise vor allem zu Beginn enorm sein werden. Ich hab mit meinem DDR3-Speicher deutlich länger als nur ein bis zwei Jahre ausgehalten. Auf DDR4 hab ich erst vor ungefähr 2 Jahren aufgerüstet.
      • Von bisonigor Freizeitschrauber(in)
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