DDR4-Speicher kommt: Das Ende von Dual-Channel?
Der DDR3-Arbeitsspeicher wird demnächst abgelöst. 2012 soll DDR4-RAM auf den Markt kommen. Maximal 4.266 MHz und minimal 1,05 Volt Betriebsspannung sind denkbar.
Am 28 Juli fand in Santa Clara die Speicherkonferenz Memcon statt. Viele namhafte Hersteller haben unter anderem diskutiert, wie es nach DDR3 weitergeht. Zur Erinnerung: DDR3-Speicher wurde Mitte 2007 eingeführt, doch erst zwei Jahre später begann er, sich zu etablieren. In der Zwischenzeit mussten die Preise für den neuen Speicher erst annähernd auf das Niveau des Vorgängers sinken und entsprechende Mainboards durch weitere neue Features attraktiv werden.
Erhöhte Bandbreiten und gesenkte Betriebsspannungen waren schon innerhalb der DDR3-Norm möglich. Dies vergrößerte die Herausforderung, die sich an DDR4 stellte. Ursprünglich war geplant, DDR4-1600 bis DDR4-3200 zu entwickeln. Doch da mittlerweile DDR3-Module mit DDR3-2133 und höher erhältlich sind, musste der Plan für den Nachfolger überarbeitet werden. Den langsamsten DDR4-RAM soll somit mindestens DDR4-2133 darstellen. Die Obergrenze soll dementsprechend bei DDR4-4266 liegen. Eine vorgeschlagene Roadmap sieht den Übergang erst im Jahr 2015. Doch ein Marktstart im Jahr 2012 ist nicht auszuschließen.
Die Jedec, die US-Organisation, die die Standards für Arbeitsspeicher vorgibt, wolle schon im Jahr 2011 die Spezifikationen für die neue Norm festlegen. Darunter fallen Taktraten, Spannung und Timings. Denkbar wäre beispielsweise DDR4-3200 CL18 bei 1,2 Volt.
Neben der Bandbreite sind im Laufe der Generationen auch die Kapazitäten der Speichermodule gestiegen. Liegt die Obergrenze für DDR3-Module derzeit noch bei vier GiByte, ist bei DDR4-Modulen mit 8-GiByte-DIMMs zu rechnen.
Des Weiteren steht zu Debatte, ob man von dem Dual- oder Triple-Channel-Modell abkehren wird und stattdessen jedes einzelne Modul direkt mit dem Speichercontroller der CPU kommunizieren lassen soll. Server könnten die Bandbreite vervierfachen, indem zwischen CPU und RAM Switches geschaltet werden, die je vier Speichermodule koppeln. Für Heimanwender bedeutet das, dass sie für volle Performance nicht mehr pärchenweise aufrüsten müssen.
Quelle: denali.com
Abgesehen davon:
Ob ich Crysis von meiner alten 60GB HD starte oder von meiner akt. SSD Raid ändern sich nicht die FPS.
Gestern 01:23
Bei DDR4 müssten die nur den "Coretakt" verdoppeln. Dann läuft DDR4-2133 doppelt so schnell wie DDR3-2133!!!
Ob ich Crysis von meiner alten 60GB HD starte oder von meiner akt. SSD Raid ändern sich nicht die FPS.
Diese Beschreibung wäre zwar tatsächlich eine Abkehr von Dual/Triple-Channel - aber zugunsten von Quad- oder Hexachannel (bei heutigen Slot-Zahlen), da dann jedes Modul seine eigene Anbindung bekommt. Entsprechend würde die maximale Leistung erst bei Vollausbau anliegen.
Single-Channel wäre die Rückkehr zu einem einzelnen Bus (oder auch einer Kette von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen), den sich alle Module teilen müssen.
und Intel würde es sicher auch freuen einen Hexa-channel-controller
in der CPU zu verbauen (sind wir ja bald bei 1996 pins, wenn nicht noch mehr geändert wird
was wiederum die kosten senk..äh steigert
und dass die volle Leistung erst mit dem Vollausbau erreicht wird,
hat auch seine Vor- und Nachteile..
Leute die das Geld haben, freuen sich das sie mit dem Vollausbau nicht
nur wesentlich mehr Speicher haben, sondern auch mehr Speed
aber der einfache User hat dann mit nur einem Modul
nur 1/6-tel
irgendwie finde ich diese ganze Entwicklung noch etwas wage..
Bei DDR4 müssten die nur den "Coretakt" verdoppeln. Dann läuft DDR4-2133 doppelt so schnell wie DDR3-2133!!!