DDR4-RAM: Samsung soll Produktionsstopp verschieben, aber das dürfte kaum helfen
Angeblich will Samsung die Fertigung von DDR4-Speicherchips auch im Jahr 2026 noch weiterlaufen lassen, obwohl eigentlich eine Einstellung geplant war. Hintergrund sind mögliche Verträge mit Großkunden, die eine Abnahme garantieren.
In den vergangenen Monaten sind die Preise von DDR4- und DDR5-Speicherchips drastisch angestiegen. Getrieben durch den KI-Boom ist die Nachfrage deutlich höher als das Angebot, und die Hersteller können so kurzfristig nicht mit gestiegenen Produktionskapazitäten reagieren. Das sorgt nun für eine ungewöhnliche Entwicklung. Eigentlich wollte Samsung noch in diesem Jahr die Produktion von DDR4-Speicherchips einstellen und die Fabriken auf DDR5 umstellen. Doch womöglich soll der alte Standard jetzt doch im Angebot bleiben.
Besser als nichts
Laut einem Bericht von Digitimes gibt es Gerüchte über Vertragsverhandlungen zwischen Samsung und einigen Großkunden, die dem Unternehmen eine Abnahmegarantie aussprechen wollen. Wenn Samsung die DDR4-Produktion weiterlaufen lässt, sollen die produzierten Chips in einer im Voraus vereinbarten Menge zu einem im Voraus vereinbarten Preis verkauft werden. Die Kunden könnten sich damit eine längerfristige DDR4-Produktion ohne zukünftige Preisschwankungen sichern, während Samsung Planungssicherheit hat.
Als Kaufpreis werden ab 20 US-Dollar pro 16-Gb-Chip vermutet. In der aktuellen Speicherkrise werden hingegen teils 60 US-Dollar für einen entsprechenden Chip verlangt, womöglich will Samsung also am Ende doch noch etwas mehr Geld sehen. Aktuell ist all das aber noch Spekulation: Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht, der Speicherhersteller wollte sich auf Nachfrage nicht äußern.
Auch spannend: DDR5-RAM im Selbstbau: Speichernot macht erfinderisch
Falls Digitimes Recht behält, dürfte der Deal die Marktsituation vermutlich trotzdem kaum entspannen. Einerseits soll durch das Abkommen nur die Abschaltung weiterer DDR4-Produktionslinien verhindert werden, und andererseits würde man diese sonst ohnehin für DDR5-Speicher umrüsten. Gleichzeitig stammen die besagten Kunden aus dem Server-Segment. Der in Zukunft gefertigte DDR4-Speicher würde den Endkunden also nicht direkt zugutekommen. Auch mit derartigen Verträgen ist ein kurzfristiges Ende der Speicherkrise daher nicht abzusehen - mindestens ein paar Monate wird es wohl leider noch so weitergehen.
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Quelle: Digitimes via Tom's Hardware

Also dafür braucht man Samsung keinen Orden verleihen, da gibt garantiert irgendeinen Vertrag, der guten Profit bei fortlaufender Lieferung verspricht, oder bei Produktionsstop Vetragsstrafen auslöst. Nennt man Kapitalismus, gibts interessantes Buch dazu, wurde schon 1867 veröffentlicht, war glaub ich ein Deutscher... 😉
Letztens hab ich ne Diskussion verfolgt dass AMD die Produktion vom 5800x3d wieder aufnehmen sollte, oder gar ein Update ala 5850x3d oder gar 5900x3d. Da wird nix draus, da wette ich drauf. Keine Geschenke an eine kleine Endkundencommunity, nur rechnen ob es sich lohnt.
Langsam nerven schon die ganzen Speicher-"News", wir habens glaub ich alle schon mit schmerzverzerrtem Blick akzeptiert. Zum Glück hab ich noch Rücklagen. 2 Voodoo 5 und eine 6000er sind noch im Keller
Ich mach nur Hardware und Krypto Zeugs zur Recherche.
Gugg... Meine Theorie wird immer Wahrscheinlicher.^^
Zum Beitrag, Starke Sache von Samsung unsere schönen DDR4 Riegel weiter zu produzieren. Fast schon Sympathisch!
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