DDR3- und DDR4-RAM: In diesem Jahr stellen Hersteller die Produktion ein [Bericht]
Übereinstimmenden Berichten zufolge sollen die großen DRAM-Hersteller in diesem Jahr mit dem Produktionsende von DDR3 und DDR4 planen. Einzelner Widerstand regt sich aus China, die günstige Speicherchips herstellen, doch auch diese sollen auf Probleme stoßen.
Die führenden Hersteller von DRAM-Speicherchips - Samsung Electronics, SK Hynix und Micron - bereiten sich darauf vor, die Produktion der älteren Speicherstandards DDR3 und DDR4 bis Ende 2025 einzustellen. Laut Berichten von DigiTimes Asia, die sich wiederum auf das japanische Portal Nikkei beziehen, ist dieser Schritt Teil eines umfassenden Wandels in der DRAM-Industrie.
DDR3 wurde erstmals 2007 eingeführt und war über ein Jahrzehnt lang ein zentraler Bestandteil vieler Computersysteme. DDR4 folgte 2014 und setzte neue Maßstäbe in Bezug auf Geschwindigkeit und Energieeffizienz. Doch mit dem Aufstieg von DDR5, das seit 2020 auf dem Markt ist, sowie der zunehmenden Verbreitung von HBM für spezialisierte Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Hochleistungsrechner, verlieren die älteren Standards an Relevanz.
Grundsätzlich soll der DRAM-Markt im laufenden ersten Quartal 2025 seinen Tiefpunkt erreichen und sich im darauffolgenden Jahresviertel wieder erholen, wie das taiwanesische Unternehmen Nanya Technology (via Tom's Hardware) erklärt. Einem weiteren Bericht des Portals TechPowerUp unter Berufung auf Industriebeobachter zufolge soll im Kontext von DDR3- und DDR4-Arbeitsspeicher zum Spätsommer 2025 indes eine Versorgungsknappheit entstehen.
Einzelne Unternehmen aus China sollen sich diese Aussichten mit "einer erhöhten DDR4-Produktion und aggressiver Preisstrategie" zunutze machen, doch zum zweiten Halbjahr 2025 sollen diese aufgrund nicht näher spezifizierter Beschränkungen auf Probleme stoßen; das Ende der DDR3- und DDR4-Arbeitsspeicher stehe trotz der anhaltenden Popularität des letztgenannten Standards also tatsächlich in diesem Jahr bevor.
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Wer weiss, wieviele Menschen dieses Jahr kurz vor Oktober plötzlich Panik bekommen - weil das Thema Win10 dann permanent überall in den Medien zu hören ist: "Die Nutzung von Win10 stellt ab sofort ein Risiko dar".
Ja, da bin ich auch mal gespannt wie sich die Thematik entwickeln wird. Ich frage mich allerdings auch, wie viele ihr Windows 10 dann einfach auslaufen lassen, bis irgendwann bestimmte Inhalte nicht mehr unterstützt werden.
So gäbe es dann zumindest keinen "Run" auf die neuere Hardware, sondern die Nachfrage sickert dann nach und nach durch.
Das ein oder andere Schnäppchen aufm Gebrauchtmarkt wird aber bestimmt dabei sein, das denke ich auch.
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Aber die Herstellung neuer Module lohnt sich eben nicht für Leute, die ihr vorhandenes Sandy-Bridge-System weiternutzen, denn die kaufen nichts. Und 2026, wenn aus "Planung, die Produktion einzustellen" erst ein "Chipproduktion gestoppt", dann ein "Modulproduktion auf Bestandsverwertung zurückgefahren" und schließlich "keine ASAP mit frischen Chips produzierten Module mehr in den Regalen" geworden ist, wird das Interesse an neu gebauten DDR3-Systemen gering sein. Selbst die neuesten AM4- und Sockel-1200-Chips sind dann 6-7 Jahre alte Technik. Ehe die Lagerbestände soweit abgebaut sind, dass man Auswahleinschränkungen bekommt, dürften sie 10 Jahre alt sein.
Habe nen 3700X, damals entgegen vieler Empfehlungen mit 16GB RAM gebaut
und bin damit bisher NOCH nicht (wissentich) an Grenzen gestoßen.
Aber habe mir immer die Option offen halten wollen, bei Bedarf nochmal nachzurüsten.
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