DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken

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DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken
Quelle: PC Games Hardware

Pei Ing Lee, Präsident vom DRAM-Hersteller Nanya Technology, hat verlauten lassen, dass man im Speichermarkt dieses Jahr einen größeren Preissturz erwarte. Zwischen 20 und 40 Prozent könnte DRAM günstiger werden, was sich auf die Preise von DDR4, GDDR5 und anderen Arten auswirken würde.

Nachdem DDR4-Speicher in den letzten Monaten bereits deutlich günstiger geworden ist und bereits das Niveau von DDR3 erreicht hat, können dieses Jahr weitere Preisstürze anstehen. Die Branchenseite digitimes.com berichtet über Aussagen von Nanya Technologys Präsident Pei Ing Lee, der einen Preisrutsch von 20 bis 30 Prozent als realistisch ansehe. Unter Umständen seien auch 40 Prozent drin. Nanja dient als OEM-Hersteller für Speicherchips, die Dritthersteller dann auf ihre Produkte verlöten können.

Demnach sollen neue Fertigungsprozesse für höhere Produktionskapazitäten sorgen (auf die gleichen Wafer passen dann mehr DRAM-Chips). Nanya erwarte für das zweite Halbjahr eine größere Nachfrage nach Speicher. Der Konkurrenzkampf primär mit Samsung, Sk Hynix und Micron werde sich auf große Teile des Marktes auswirken, sowohl im Server- als auch Endkundenbereich. Wie stark der Preis sinken wird, hänge davon ab, wie schnell die Konkurrenz ihre Produktion hochfahren können werde - wie gesagt, stellt man sich auf bis zu 40 Prozent ein. Im Jahr 2015 seien die DRAM-Preise um 20 bis 30 Prozent gesunken.

Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, würden Endkunden das primär am Arbeitsspeicher (DDR4 und DDR3) merken, der als Endprodukt direkt verkauft wird. AMD, Nvidia und deren Boardpartner könnten GDDR5-Speicher günstiger einkaufen - ob die Kunden davon etwas merken werden oder einfach nur die Margen gesteigert werden, ist fraglich.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        AW: DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken

        Die Auswahl ab [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ist recht groß, auch Alternate.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        AW: DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken

        Hatte Gestern bei Alternate nachgesehen, habe keine gefunden, das ist wirklich erstaunlich. Mein Fehler war nur bei 64 Gb nachzusehen .
        Gruss
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        AW: DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken

        Gibt doch schon Module >4000MHz
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        AW: DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken

        Meine Herzallerliebste fragte mich ob es mit der neuen Skylake E Plattform auch einen Wechsel auf DDR5 geben würde. Ihr könnt euch meinen Blick vorstellen aber so falsch fand ich die Frage nicht. Wir wissen nartürlich das es noch ca. 5 Jahre dauern könnte aber bei den ganzen neuen Entwicklungen in der PC-Hardwarebranche/Speicherchips, könnte das garnicht so abwägig sein.
        Irgendwann kommen wir vermutlich bei DDR4 4000 MHz. an, da ist evt ein Ende abzusehen.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: DDR4, GDDR5 und Co.: DRAM-Preise könnten 2016 um bis zu 40 Prozent sinken

        Zitat von Pumpi
        Wozu braucht man denn Zen wenn man aktuell einen 4770K untertaktet fährt ?
        Geht eher um meinen 2. PC, wo aktuell nen gebrauchter i5-2500K drinsteckt. Hängt natürlich auch davon ab, ob die IPC mindestens auf Haswell-Niveau liegt. Ansonsten wird wohl auch der i5 länger drin bleiben.
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