DDR4-Preise sinken weiter: Erstmals unter 6 Euro pro GiByte
Zum Verkaufsstart der ersten Skylake-Prozessoren fallen die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher weiter. Erstmals gibt es entsprechende Kits für unter 6 Euro pro GiByte. Betrachtet man den DDR3-RAM nur ab 1.066 MHz (DDR3-2133), ist der inzwischen fast durchgängig teurer als sein Nachfolger. Aufrüster dürfte das freuen.
Wir haben uns bereits im Juli vor Intels Skylake-Start die Preise von DDR4-Arbeitsspeicher angesehen. Dort waren die Preise im Vergleich zu den vorherigen Wochen und Monaten schon ordentlich nach unten gerutscht, in den letzten Tagen hat sich aber nochmal einiges getan. Die Grenze, ab der DDR4 günstiger als DDR3 wird, hat sich jetzt von 1.333 auf 1.066 MHz verschoben. Die Einstiegsklasse in Form von DDR4-2133 ist somit günstiger zu haben als DDR3-2133, der dort allerdings in der Oberklasse anzusiedeln ist und deutlich bessere Timings hat.
Sowohl bei 2 × 4 als auch bei 2 × 8 GiByte gibt es inzwischen DDR-2133-Speicher für unter 6 Euro pro GiByte; Ende Juli war der Preis noch knapp darüber. Größere Ersparnisse gibt es bei den höheren Frequenzen, DDR4-2400 kostet inzwischen beispielsweise 6,56 statt 7,38 Euro/GiB, wie noch vor wenigen Tagen. Unterhalb des Artikels haben wir eine Übersicht mit 16-GiByte-Kits angefügt – wer jetzt in Skylake investiert, wird sich wohl kaum noch mit 8 GiByte zufrieden geben, zumal die Hersteller vermehrt auf 8 GiByte große Module setzen.
Bei DDR3 sieht man derweil, dass der Markt immer mehr auf den neuen Standard umschwenkt. Die hohen Taktraten ab 1.333 MHz (DDR3-2666) sind kaum noch verfügbar und im Falle eines jetzt lieferbaren Kits viel zu teuer. Wir vermuten, dass der Einsteiger-RAM vor allem für OEMs noch eine Weile weiter geführt werden wird, die Kits jenseits der 1.000 MHz über kurz oder lang aber verschwinden werden.

Das ist bei DDR 3 und DDR2 auch so gewesen.2 GB DDR2 Kosten 30 Euro und 4 GB DDR 3 Speicher Kostet 20 Euro
Kündigt sich endlich eine absolut neue, revolutionäre Speichertechnik an, oder ist es eine verbesserte Variante von etwas bestehendem (eDRAM/HBM)
Der PCGH Artikel war diesbezüglich etwas dünn, deshalb hier:
So revolutioniert Intel die Speicher-Technik - DIE WELT
Intel & Micron: Transistorloser Speicher 1000x schneller als Flash - WinFuture.de
3D XPoint: Intels Speicher-Novität als PCIe-Karte oder RAM-Modul - ComputerBase
besonders über den "benötigt keine Transistoren" Teil bin ich gespannt...
mfg
Xagi