DDR4-RAM: 16 GiByte kosten zum ersten Mal seit 2016 regulär unter 80 Euro
Die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher befinden sich weiterhin in einem Abwärtstrend. Schlagartige Anpassungen sucht man zwar vergebens, dafür gehen die Kosten kontinuierlich herunter. Ein 16 GiByte großes DDR4-3000-Kit lässt sich inzwischen wieder für unter 80 Euro erstehen. 32 GiByte in Form von zwei 16-GiByte-Riegeln sind entsprechend für unter 160 erhältlich.
Die DRAM-Exchange hat bereits mehrfach für das laufende Jahr 2019 sinkende DRAM-Preise in Aussicht gestellt. Im PCGH-Preisvergleich machen sich diese in Form niedrigerer Kosten für DDR4-Arbeitsspeicher bemerkbar. Zum ersten Mal seit dem Herbst 2016 sind die günstigsten 16-GiByte-Kits bestehend aus zwei 8-GiByte-Modulen wieder für unter 80 Euro erhältlich. Der "Sweet-Spot"zeigt sich bei DDR4-3000 mit 1.500 MHz Speichertakt, der quasi genau so günstig ausfällt wie DDR4-2133. Einen dauerhaften Kassenschlager stellt G.Skills Aegis-Angebot dar. Ab DDR4-3200 machen die Preise einen größeren Sprung auf mindestens 100 Euro für ein 16-GiByte-Kit.
Tiefster Preis seit 2016
Zuletzt gab es 16 GiByte DDR4-RAM im Herbst 2016 für unter 80 Euro. Seitdem stiegen die Preise an, weil die Nachfrage, vor allem durch einen höheren Bedarf im Server- und Smartphone-Umfeld, von den Speicherherstellern nicht gedeckt wurde. Ende 2017 stellte die Bergspitze mit rund 180 Euro für 16 GiByte dar. Bei den 16-GiByte-Modulen der 32-GiByte-Kits kommt in der Regel die doppelte Anzahl von 8-Gbit-Speicherchips in Dual-Rank-Bauweise zum Einsatz. Dementsprechend werden die Preise grob gedoppelt - DDR4-3000-Kits starten bei knapp 160 Euro.
Passend zum Thema: Arbeitsspeicher: Preis pro GiB soll bis Ende 2019 einen neuen Rekord aufstellen
Nicht ganz so stark, aber immer noch spürbar sind die Kosten für DDR4-RAM mit Samsungs sogenannten B-Dies gesunken. Kits mit den DRAM-Chips sind unter Bastlern beliebt, die den Arbeitsspeicher übertakten beziehungsweise die (Sub-)Timings minimieren wollen - die B-Dies erscheinen in der Hinsicht besonders großzügig, kosten aber eben auch mehr. G.Skill setzt sie zum Beispiel garantiert bei seinen Trident-Z-Modulen der Klassen DDR4-3200 CL14 und DDR4-3600 CL16 ein. Bei anderen Kits, auch von anderen Herstellern, sollte es sich genauso verhalten. Für 16 GiByte DDR4-3200 CL14 werden 165 bis 180 Euro fällig, bei DDR4-3600 CL16 geht es ab knapp 180 Euro los.

Habe vor Jahren mein Sys mit DDR4 zusammen gestellt mit nur einem 8GB Rigel.
Hatte nie irgend welche erkennbare Mühen damit.
Ein Jahr spähter dachte ich, da liege noch ein haufen Potenzial brach und kaufte noch einen den ich dann in einen der noch freien 7! Slots steckte für wenigstens DualChannel (Quad möglich).
Kann man sich alles sparen, Geldverschwendung!
Zu "Lebzeiten dieses Mainboards wird kaum die hälfte genutzt werden.
Klar Spiele können wohl gut mit nur 16 GB aber der PC will ja auch noch was
Als Spieler und Prosumer wäre es viel intelligenter gewesen den Aufpreis zu 32GB zu 50% in schnelleren RAM zu stecken und 50% zu sparen.
In meinem Fall habe ich aber das selbe gedacht und auch wenn mir im Grunde bekannt war das es nicht viel ausmacht in schnelle Rams mit niedrigen Timings gesetzt, aber mir auch direkt 32 GB gekauft. Zuvor hatte ich die selben Timings mit nur 3200 MHz und kam genau so gut aus und der Speicher hätte ohne Samsung Chips 57 Euro pro Kit weniger gekostet. Aber da solche Ausgaben meist für mehrere Jahre halten habe ich mich doch dazu entschieden jetzt etwas mehr auszugeben und dafür die nächtens Jahren ruhe zu haben.
Aber ob die nächsten Jahren auch 16 GB ausreichen werden würde ich nicht wetten, da Technik besonders mit Computer Hardware sich schnell ändern kann und was heute gut ist kann morgen schon wieder alt sein.
Ich würde bei den kommenden Ryzen CPUs mit 8-16 Kernen auch gleich auf 32 GiB gehen.
Cities:Skylines frisst mit Mods RAM zum Frühstück.
Als Spieler und Prosumer wäre es viel intelligenter gewesen den Aufpreis zu 32GB zu 50% in schnelleren RAM zu stecken und 50% zu sparen.