Neue DDR4-Kits in allen Leistungsklassen: 1.700 MHz mit CL16
Noch während der CES 2015 haben die Speicherhersteller Crucial, G.Skill und Kingston neue DDR4-Kits angekündigt beziehungsweise ausgestellt. G.Skills neues "Extreme"-Topmodell rechnet mit 1.700 MHz (DDR4-3400) und kommt mit CL16-Latenzen daher. Crucial und Kingston konzentrieren sich auf den Einsteiger- und Mittelklasse-Bereich.
G.Skills schnellster DDR4-Arbeitsspeicher innerhalb der Ripjaws-Serie arbeitete bislang mit 1.667 MHz (DDR4-3333) und Latenzen von 16-16-16-36. Nun will der Hersteller mit den Ripjaws 4 Extreme noch eine kleine Schippe drauflegen: Genannt werden 1.700 MHz bei ebenfalls CL16-Latenzen. Angesichts der kleinen Sprünge wird schon deutlich, dass sich die Hersteller derzeit einer gewissen Geschwindigkeitsgrenze von DDR4 nähern. Laut eigenen Aussagen erreiche man die hohen Frequenzen durch handselektierte Module. Eine kleinere Ausführung rechnet mit 1.600 MHz bei CL15-Timings. Beide Kits bestehen aus je vier 4-GiByte-Modulen, die 1,35 Volt benötigen.
Crucial plant derzeit die Markteinführung der beiden Ballistix-Serien Sport LT sowie Tactical. Erstere soll das Einsteigersegment mit DDR4-2400-Kits bedienen. Der Tactical-Speicher rechnet mit 1.333 MHz etwas schneller, wobei noch keinerlei Latenzen für beide Serien genannt werden. Üblicherweise liegen diese bei den Einsteigerkits bei vergleichsweise hohen CL15. Mittels 4 und 8 GiByte großen Modulen sollen Kitgrößen von bis zu 32 GiByte angeboten werden. Flotter soll es mit den Kits der Ballistix-Elite-Serie werden, hier darf man sich auf eine 3 vorne in der Geschwindigkeitsangabe freuen.
Techpowerup.com berichtet über Kingstons Hyperx-Fury-Serie, welche sich unter der Predator-Baureihe einordnen soll. Genannt werden Geschwindigkeiten von maximal 1.500 MHz (DDR4-3000), bei im schlechtesten Fall CL15-Timings. In einem gezeigten Benchmark wurden genauer 15-16-16-39 angegeben. Auch hier bleibt ein genauerer Veröffentlichungszeitraum noch unbekannt.

sind denn die DDR4 immer dual oder gibts da auch singel Ausführung
Videokonvertierung benötigt von beidem nicht besonders viel, weil der Flaschenhals die reine CPU-Leistung ist. In modernen CPUs ist der L3-Cache so groß, dass zumeist alle Daten die aktuell bearbeitet werden und benötigt werden da rein passen. Besonders wenn man sehr hochwertige Einstellungen wählt (was zur Folge hat, dass pro Pixel mehr Berechnungen anfallen) ist der Durchsatz des RAMs fast egal da der RAM viel schneller neue Bilder/Pixel liefern kann als die CPU es verarbeiten könnte. Deswegen ist bei Konvertierungsaufgaben der Leistungsgewinn durch schnellen RAM recht gering.
Anders kanns bei Videoschnitt oder Rendering aussehen da hier je nachdem was genau gemacht wird sehr viel Bandbreite verlangt wird. Das sind aber nunmal Dinge, die kaum ein User wirklich betreibt zu hause auch wenn viele es fälschlicherweise glauben weil die meisten LetsPlayer ständig von rendern reden wenn sie konvertieren meinen (das eine hat mit dem anderen nix zu tun).
DDR-SDRAM – Wikipedia
Auch wenn die Hersteller das nicht gern sagen: Die Chips selbst sind die letzten Jahrzehnte keinen Millimeter schneller geworden, sie werden lediglich viel effizienter angesprochen und verbrauchen durch bessere Herstellungsverfahren viel weniger Strom... an den rund 10ns Ansprechzeit hat sich aber nichts geändert. Lediglich im vRAM-Bereich (GDDR5) hat man versucht hier besser zu werden (die sind bei 4-5 ns) weil die Grafikkartenhersteller nicht einfach so die Channels und die Taktraten dieser erhöhen - es ist einfach viel zu teuer 512er oder gar 1024er Speicherbusse auf Grafikkarten zu quetschen.
Bei DDR1 war 2 gut, bei DDR2 4, bei DDR3 7-8 und jetzt sind wir bei 15 ^^
Andererseits kann es auch bedeuten dass DDR4 noch länger überleben wird weils für die Hersteller Wumpe ist ob du den oder den Datendurchsatz hast. Lieber große Module und/oder ein 8 Kanal Interface.