DDR-4-Speicher von Crucial auf der CES abgelichtet: Preisschätzungen gegenüber DDR3
Auch wenn die Einführung der neuen DDR-Speicher-Generation noch in weiter Ferne scheint, zeigen sich auf der diesjährigen CES bereits erste Spuren des Generationenwechsels auf DDR-4. Wir haben uns bei Crucial die neue Speicheriteration angesehen.
Während es für die Besitzer normaler PCs noch einige Zeit dauern wird, kommen Betreiber großer Serverfarmen wahrscheinlich bereits dieses Frühjahr in den Genuss des neuen DDR4-Speichers. Beim Speicher für Endverbraucher soll es da im Herbst soweit sein (voraussichtlicher Start von Haswell Extreme), zuletzt wird der Low-End-Markt mit der neuen Speichergattung versorgt.
Den Anfang machen 4-GiByte-Module, welche mit insgesamt acht 4-GBit-Chips ausgestattet sind. Ende des Jahres sollen dann Module mit bis zu 16 GiByte folgen. Der Maximalausbau beträg 32 GiByte pro Modul. Bei Preisschätzungen gibt man sich bei Crucial noch vorsichtig: DDR4 wird laut ihren Schätzungen zu Beginn etwa 30 % teurer als DDR3-Speicher sein. Für das Jahr 2016 erwartet Crucial, dass DDR4 den Marktanteil von DDR3 übertreffen wird. Wann genau hängt natürlich auch von den Boardpartnern ab. Diese sind aktuell bereits mit Samples versorgt, sodass zum Start der Technologie eine möglichst breite Kompatibilität herrscht.
Crucial nennt einige Vorteile der neuen Speichergeneration. Neben der obligatorischen Geschwindigkeitssteigerung - der Standard endet aktuell bei DDR4-3200 - ist vor allem die niedrigere Versorgungsspannung ein Vorteil, sodass sich die Module stromsparender betreiben lassen. Laut Crucial ist es aber durchaus wahrscheinlich, dass sich schnell ein Markt für Overclocking-Module entwickeln wird, wo dann wie heute DDR3 mit höheren Taktraten und Spannungen betrieben wird. Speziell für dieses Overclocking-Segment arbeitet Crucial gerade mit Intel bei der Entwicklung des XMP-2-Features zusammen, das eine weitestgehend automatische Übertaktung ohne große Fachkenntnisse ermöglichen soll. Zudem besitzen die Module an der Unterseite eine leicht angeschrägte Kante, sodass sie sich leichter in den Slot drücken lassen sollen.


Kommt auf den Standpunkt an - ich halte einen 4930K für einen bezahlbaren, schnellen Sechskerner...
Klar schrecken die rund 500€ da immer zunächst ab und sind sicherlich auch für eine nicht wegzudiskutierende Zahl an Personen nicht finanzierbar. Aber so gesehen ist es auf die Nutzuingszeit gesehen gar nicht mal so viel.
ich kann mich noch an ein Gespräch mit nem Kollegen erinnern der fragte wie ich so extrem viel Geld in meinen PC stecken könne (500€-CPU, 500€-GPU, 1000€ Rest ums ganz grob zu sagen). Ich machte ihm den Vorschlag er solle mal ausrechnen was sowas im Monat/am Tag kostet wenn ich den PC auch nur 2 Jahre lang so nutze.
Ergebnis: ca. 80€ im Monat, mit Stromkosten 90€. Das sind 3€ am Tag und damit nur etwa die Hälfte von dem, was der Kollege momentan leider am Tag raucht...
Auch aus dem Grund schreckt es mich nicht wirklich ab wenn DDR4 anfangs relativ teuer sein wird. Bei der stagnierenden Performancesteigerung im CPU/Plattformbereich gehe ich davon aus, dass ich Haswell-E mindestens 3 Jahre Jahre nutzen werde. Ob dann die 16 (oder 32) GB DDR4 100€ mehr oder weniger kosten fällt auf lange Sicht kaum auf.
Das so eine Denke natürlich nur funktioniert wenn man eine große Kontrolle über seine Finanzen hat ist offensichtlich^^
Ich will auf Haswell-E upgraden. Hoffentlich wird es nicht ganz so unverschämt teuer...
Da ein Byte aus 8 Bits besteht, beträgt die Kapazität eines 4-Gibit-Chips 512 MiByte. Acht Chips auf einem Modul speichern demzufolge 4 GiByte.
Ooooops mein Fehler dann stimmt die Rechnung ja doch, hätte ein Tippfehler sein können.
Aufgepasst, Bit und Byte nicht verwechseln.
Da ein Byte aus 8 Bits besteht, beträgt die Kapazität eines 4-Gibit-Chips 512 MiByte. Acht Chips auf einem Modul speichern demzufolge 4 GiByte.