Hardware wird teurer: Asus informiert über Preiserhöhungen
Asus hat seine Partner darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Unternehmen die Preise seiner Produkte ab dem 5. Januar 2026 anheben wird. Es ist davon auszugehen, dass sämtliche Produkte, welche Speicher beinhalten, im Preis steigen werden.
Wie DigiTimes berichtet, hat Asus seine Partner und Kunden darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Unternehmen aus Taiwan die Preise seiner Produkte beginnend mit dem 5. Januar 2026 anheben wird. Es ist davon auszugehen, dass dabei sämtliche Hardware und Produkte, welche Speicher beinhalten, im Preis steigen werden.
Quelle: Asus (via DigiTimes)
Das Schreiben, welches von Liao Yi-Xiang, seines Zeichens General Manager der Systems Business Group ("SBG") von Asus, unterzeichnet wurde, besagt, dass diese Preiserhöhungen insbesondere auf die enorme Nachfrage aus dem nach wie vor boomenden KI-Segment und die strukturelle Volatilität innerhalb der globalen Lieferkette zurückzuführen seien. Als die aktuellen Kostentreiber werden dementsprechend Speicher und Speicherprodukte genannt.
Während wir uns dem Ende des Jahres 2025 nähern, bleibt die globale Nachfrage auf den Märkten für PCs und IT-Infrastruktur stark, angetrieben durch die Einführung von KI. Gleichzeitig übt die strukturelle Volatilität in der globalen Lieferkette anhaltenden Druck auf die Kosten für wichtige Komponenten aus, insbesondere für Speicher (DRAM) und Speicherkomponenten (NAND und SSD).
Diese Veränderungen spiegeln Verschiebungen in der Kapazitätszuweisung durch vorgelagerte Anbieter, höhere Investitionskosten für fortschrittliche Fertigungsprozesse und strukturelle Angebotslücken wider, die durch die steigende Nachfrage nach KI-Computing entstanden sind. Die Auswirkungen zeigen sich nun in der gesamten Systemplanung und Kostenstruktur und stellen eine branchenweite Herausforderung dar.
Nach sorgfältiger Prüfung der Marktbedingungen, der Stabilität der Lieferungen und unserer Verpflichtungen zur Produktqualität plant ASUS, ab dem 5. Januar 2026 strategische Preisanpassungen für bestimmte Produktkombinationen umzusetzen. Diese Anpassung ist eine notwendige Entscheidung, nachdem wir über einen längeren Zeitraum hinweg Kostenbelastungen absorbiert und darauf reagiert haben.
Ziel ist es, eine stabile Versorgung sicherzustellen, die Qualität und Serviceniveaus aufrechtzuerhalten und Ihre langfristige Planung für wichtige IT-Investitionen weiterhin zu unterstützen.
— Asus —
Innerhalb der Branche wird davon ausgegangen, dass das nur der Anfang und Asus nur das erste Unternehmen sein wird, das entsprechende Preiserhöhungen für das Jahr 2026 ankündigt. Es ist bereits abzusehen, dass sämtliche Hardware, die in irgendeiner Form auf DRAM, NAND oder sonstigen Speicher zurückgreift, im kommenden Jahr noch einmal signifikant im Preis ansteigt.
Für Privatanwender deutet sich aufgrund der anhaltenden Speicherkrise ein eher ernüchterndes Hardware-Jahr 2026 an. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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Quelle: Asus via DigiTimes via VideoCardz

Ich meine, Asus hat ja schon oft gesalzene Preise...trotz immer mehr Qualitätseinbußen.
Google sagt:
Übersicht mit KI
Chinas Durchschnittseinkommen ist seit 1990 extrem stark gewachsen, von einem BIP pro Kopf (KKP) von ca. 1.667 USD auf über 23.800 USD im Jahr 2024
. Die monatlichen Löhne stiegen von ca. 83 USD (2000) auf über 1.400 USD (2024). Haupttreiber waren ein jährliches BIP-Wachstum von im Schnitt fast 9 %.
Entwicklung des Durchschnittseinkommens in China (1990–heute):
Entwicklung des BIP pro Kopf (Kaufkraftparität - KKP):
1990: Der Tiefststand lag bei ca. 1.667 USD.
2024: Der Höchststand wurde mit 23.845 USD erreicht.
Trend: Das BIP pro Kopf in China ist zwischen 1990 und 2024 im Durchschnitt um 9.821 USD gestiegen.
Entwicklung der monatlichen Löhne:
2000: Ca. 83 USD.
2024: Ca. 1.438 USD (ein Anstieg von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr).
Alle paar Jahre deftige Preiserhöhungen die danach nie wieder nach unten angepasst werden langfristig. Als Konsument, in egal welchem Bereich, hat man seit Jahren die A. Karte. Die Gehälter steigen leider nicht um 50-60% um alle Kosten langfristig zu decken. Asus ist ein Premiumhersteller (was Preise angeht). Die nagen nicht an der Hungermarge, aber solche Unternehmen möchten immer mehr.
Zumindest nicht was den Unterbau angeht - RAM, SSD, CPU, Board, GPU.
Gehäuse und Netzteile könnten sinken, Peripherie auch.
Kleinkram wie Webcams ist ja schon billig geworden, da kriegt man eine brauchbare für den Preis einer gelieferten Pizza.
Generell nutze ich nur ASUS Boards. Bekanntes UEFI, gute Qualität, kaum Probleme und schnelle Updates.
MSI und Gigabyte hatten viele Probleme über die Jahre, ASRock hat die immer noch.
Ja, man bezahlt dafür. 10-30% mehr für gleiche Features. Aber das ist es einem wert, weniger Stress - vor allem wenn man an einem Ort wohnt wo nix schnell zu beschaffen ist, Ersatz liefern dauert hier mehrere Tage im besten Fall.
RMA von ASUS - sehr zufrieden (Netzteil etc.) - problemlos getauscht und alles rennt.
Nur bei Grafikkarten lasse ich ASUS erstmal aus, da gibt es mehr Optionen und die Preisunterschiede sind teils extrem.