Speicherkrise: Steigt Asus in den Markt für RAM-Module ein? [Gerücht]

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Speicherkrise: Steigt Asus in den Markt für RAM-Module ein?
Quelle: DALL•E; Asus; Amazon; PCGH

Plant Asus infolge der Speicherkrise, selbst in den Markt für Speichermodule einzusteigen? Gerüchten zufolge soll das taiwanische Unternehmen bereits im kommenden Jahr eine eigene Produktion hochziehen.

Die Speicherkrise hält den PC-Markt weiter in Atem. Mit Micron hat das erste große Unternehmen bereits angekündigt, sich aus dem Endkundenmarkt für RAM zurückzuziehen, was die Lage weiter verschärfen dürfte. Entsprechend planen auch andere PC-Hersteller um: Wie wccftech unter Berufung auf das Magazin Sakhtafzarmag berichtet, soll Asus mit dem Gedanken spielen, seine eigenen Speichermodule herzustellen. Die Glaubwürdigkeit der Quelle ist immerhin nicht schlecht, hatte das iranische Portal doch als erstes Informationen zu den aktuellen AMD- und Intel-Prozessoren korrekt vorhergesagt.

Schon 2026 soll es losgehen

Demzufolge soll Asus bereits zum Ende ersten Jahreshälfte 2026 damit beginnen, eine dedizierte Produktion für RAM-Module hochzuziehen, sollte sich die Lage am Arbeitsspeichermarkt bis dahin nicht beruhigen - wonach es nun wirklich nicht aussieht. Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, würde Asus logischerweise zunächst (wenn nicht sogar ausschließlich) das eigene Portfolio bedienen. Insbesondere die Laptops des Herstellers, etwa unter der ROG- oder TUF-Marke, könnten dann die Folgen der Speicherkrise ein wenig abfedern.

Ein wenig Verwirrung herrschte zum Zeitpunkt des ursprünglichen Sakhtafzarmag-Beitrags rund um die Frage, ob Asus eine komplette DRAM-Produktion aus dem Boden stampfen möchte. Ein solches Vorhaben bis 2026 aus dem Boden zu stampfen wäre zeitlich sehr eng kalkuliert - das sieht auch Asus selbst so, das bereits dementierte, in eigene Wafer-Fabs investieren zu wollen. Wie der Leaker Harukaze5719 auf X erklärt, scheint es sich bei dem Leak also tatsächlich um die Herstellung eigener Module à la Corsair und Kingston zu handeln.

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Mazrim_Taim

        Wird gekauft weil da "ROG" draufsteht.
        Sorry aber in gewissen Kreisen ist das kein Witz sondern leider Realität.
        Die Tastaturen sind echt geil, nur die Maus war bei mir ein Fail. Das Gummi vom Mausrad ging nach einer Woche kaputt, aber seitdem habe ich eine Razer V3 Pro.
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Mazrim_Taim

        Wird gekauft weil da "ROG" draufsteht.
        Sorry aber in gewissen Kreisen ist das kein Witz sondern leider Realität.
        Die Tastaturen sind echt geil, nur die Maus war bei mir ein Fail. Das Gummi vom Mausrad ging nach einer Woche kaputt, aber seitdem habe ich eine Razer V3 Pro.
      • Von plusminus BIOS-Overclocker(in)
        Was für ein Schwachsinn !

        Seit wann hat ASUS eigene Fabs in denen Speicherchips hergestellt werden !?!

        Und dann gibts auch noch ein paar intellektuelle Leichtgewichte die diesen Blödsinn Nachplappern
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Blademan
        RAM Chips kosten in der Produktion einfach nichts. Verkauft werden die dann mit 500% Gewinn. Da will doch jeder mit machen...
        So einfach ist das eben nicht. Man muss viele Millionen in technische Entwicklung stecken, um da am Markt zu bleiben. Und noch schlimmer, Milliarden in den Aufbau der Fabriken bzw. Produktionskapazitäten, was zudem noch mehrere Jahre Zeit kostet.

        Dies hat in Konsequenz zu üblen Schweine-Zyklen beim RAM geführt:
        RAM Preise sind hoch. Alle bauen Fabs. Fabs sind fertig, Überangebot an RAM, die Preise sinken derart stark, dass alle RAM Hersteller damit Verluste machen. Demensprechend investiert keiner mehr viel in neue RAM Fertigung. Spätestens bei der nächsten RAM Generation herrscht dann ein Mangel an Produktionskapazitäten und damit an RAM. Die Preise für RAM steigen massiv und der Zyklus beginnt von vorne.

        Dass das Geschäft mit der Herstellung von RAM so volatil ist war übrigens der Grund dafür, dass Siemens damals seine Mikroelektroniksparte in Infineon abgetrennt und dann verkauft hat. Das sah einfach in den Geschäftsberichten zu krass aus, wenn diese eine Sparte je nach Stand im RAM-Zyklus das gesamte Konzernergebnis in den guten "RAM Jahren" verdoppelt oder in den schlechten auf Null gesenkt hat. Das sah für konservative Anleger, die bei Siemens in einen traditionellen soliden Industriekonzern investieren wollten, einfach zu unsicher oder gar unseriös aus, wenn die Jahresergebnisse derart stark schwanken.

        Aber zurück vom historischen Exkurs zur Gegenwart: Wegen zwei Jahren RAM-Krise baut keiner für Millarden neue RAM-Fabriken, die dann erst in frühestens 3 bis 4 Jahren den Betrieb aufnehmen, wenn die Krise voraussichtlich bereits zu Ende ist und evtl. sogar ein Überangebot von RAM am Markt herrschen könnte. RAM stellt man eben nicht wie Brötchen her, wo man mit relativ geringem Aufwand und kurzer Vorbereitungszeit einfach ein paar mehr backen kann wenn die Nachfrage danach hoch ist und wieder ein paar weniger, wenn die Nachfrage wieder sinkt.
      • Von Blademan
        RAM Chips kosten in der Produktion einfach nichts. Verkauft werden die dann mit 500% Gewinn. Da will doch jeder mit machen...
      • Von Gelöschtes Mitglied 23535a
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Aus der Perspektive ist es dann wohl auch war, das es nichts bringt, wenn Asus mitmischt. Dachte schon das die dann Nägel mit Köpfen machen würden, wenn die sowas durchluken lassen. Schade drum.
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